Kraftvoll und besonnen – im Geburtshaus Stuttgart

Ich freue mich so, euch – mit einiger Verspätung (Entschuldigung, liebe S.) – den Geburtsbericht der zweiten Geburt von S. zu berichten. Ich durfte sie in beiden Schwangerschaften betreuen, und finde es wundervoll. dass auch diese hier es eine schöne Geburt wurde :-). Nachdem sie die erste Geburt im Krankenhaus erlebt hatten (den Geburtsbericht zur ersten Geburt findet ihr hier), haben sie sich dieses Mal für eine Geburtshaus-Geburt entschieden.

Es war wie seit längerem – abends gegen halb neun gingen Übungswellen in richtige Wellen über. Wir waren mit unserem großen Sohn (2,5 Jahre) baden und gingen danach zusammen ins Bett. Wir haben noch gelesen und ich habe ihm erklärt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis er sein Geschwisterchen kennenlernt. Er sagte dann zu mir: „Mama um sieben.“ Die Wellen wurden immer  intensiver und ich stand auf, um beim laufen, mit dem Geburtsball und in unserem Lesesessel Viktorias Geburts-Affirmationen zu hören. Die Wellen waren intensiver als ich es von meiner ersten Geburt kannte. Dennoch war ich mir um 2 Uhr immer noch nicht ganz sicher, ob es nun wirklich soweit sein sollte. Vor allem meine starke Erkältung ließ mich zweifeln. Aber beim Telefonat mit der Hebamme gegen 3 Uhr war klar, wir sollen langsam los. Nachdem meine Mutter gekommen war, um für den großen Bruder da zu sein, sind wir Richtung Stuttgart gestartet und waren dann um 3.45 Uhr im Geburtshaus. 

Es war ganz anders als bei unserer Klinikgeburt. Die Hebamme hat schon auf uns gewartet. Kerzen brannten bereits, das Licht war gedimmt und ich fühlte mich von Beginn an wohl. Ich hatte mir vorgenommen, viel in Bewegung zu bleiben, da bei der ersten Geburt mein Baby am Ende schwierig „um die Kurve“ gekommen war. So veratmetete ich die Wellen, mein Mann machte leichte Berührungmassage und wir unterhielten uns in den Pausen. Unsere Hebamme hielt sich im Hintergrund und hat nur mal gefragt, ob sie die Herztöne kontrollieren dürfe, wir was trinken wollen und ich Bescheid geben soll wenn sie Wasser in die Wanne lassen soll. Der kleine Mann sei ganz entspannt, war Ihre Rückmeldung auf die Messung. In der Wanne war ich auch dieses Mal nur kurz. Und das, obwohl ich sonst sehr gern und oft bade.

Unsere Hebamme bat dann noch, dass ich ihr Bescheid gebe, wenn es Richtung Geburt geht, da sie die zweite Hebamme rechtzeitig anrufen wollte. Das war dann allerdings nicht zu überhören 😉 Die Geburtswellen waren sehr kräftig. Nach einer kurzen Phase mit erkältungsbedingtem Husten und Schmerzen in der Hüfte hab ich den kleinen Schatz am Ende aber doch noch sehr friedlich rausschieben können. Das war ein tolles Gefühl, wieder zurück zu einer ruhigen Geburt zu finden und mich ganz auf unser Baby zu konzentrieren. Zuvor hatte ich versucht, der immensen Kraft durch verschiedenes Tönen zu begegnen. Doch die Gedanken und die Kraft voll zu unserem Kleinen zu lenken, war der richtige Weg. Mein Mann hielt mich die ganze Zeit. Das Geburtshaus war wirklich toll. Und so kam unser Kind um 7.20 Uhr in der Hocke zur Welt, und ich habe ihn als Erste berührt und auf den Arm genommen. Wir haben die ersten beiden Stunden dann zu dritt im Bett genossen, ehe die U1 anstand und wir uns langsam für den Heimweg vorbereiteten. Um 11 Uhr waren wir mit unserem kleinen Engel zuhause und um 17 Uhr kam der stolze Bruder der es kaum erwarten konnte 😊.

„Wir sind unendlich dankbar über die Geburt unseres kleinen Engels! Er verzaubert uns. Herzlichen Dank für deine Unterstützung Viktoria!“

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