Gesundheitsbedenken bei Ultraschalluntersuchungen des Babys vor der Geburt

Beim Lesen von Dr. Rockenschaub’s Buch „Gebären ohne Aberglauben“ wird der Ultraschall erwähnt. Auf Seite 151 der dritten Auflage des Buches schreibt er: „Grob fassbare Schäden bei der Anwendung von Ultraschall sind bisher nicht nachgewiesen worden. […] Theoretisch ist aber – sowohl von der Schockmechanik wie der Ultraschallchemie betrachtet – die Möglichkeit der Läsionen im Strukturierungsmuster der in Entwicklung befindlichen Zellen des Gehirns eher anzunehmen als auszuschließen. „

Auch gibt es diese Studie an Mäusen:

Prenatal exposure to ultrasound waves impacts neuronal migration in micehttp://www.pnas.org/content/103/34/12903Neurons of the cerebral neocortex in mammals, including humans, are generated during fetal life in the proliferative zones and then migrate to their final destinations by…

Die Studie findet, dass Ultraschall bei den Mäusen dazu führen konnte, dass Neuronen in deren Gehirnen sich nicht normal verändern konnten, sondern zurückgehalten wurden. Solcher Einfluss könnte möglicherweise zu Gehirnanomalien wie geistige Retardierung und Anfällen führen.

So fand eine Studie (Campbell 1993) dass 2-4-jährige Kinder, die Sprachentwicklungsprobleme hatten, während der Schwangerschaft häufiger Ultraschalluntersuchungen ausgesetzt waren. Seit 1993 sind aber die eingesetzten Ultraschallgeräte 6-8 mal so stark wie damals!

Zu der Mäusestudie gab es dann diese Veröffentlichung eines Gynäkologen, sozusagen als „Antwort“: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/uog.3983/pdf

Ich denke, Ultraschall ist ein sehr gutes und absolut notwendiges Diagnosemittel, wenn nötig. Allerdings sollte man sich immer fragen, welche Diagnosen und Einblicke man wirklich braucht.  sagt: „(siehe naturalchild.org:)

„Die Studie ist ein weiterer Beweis, dass man Ultraschall nicht zum Aufnehmen von Aufbewahrungs-Videos benutzen sollte […].““

Rumack, Professor für Pädiatrie und Radiologie an der University of Colorado School of Medicine

Auch gibt es ein Buch, das wohl chinesische Studien zu dem Thema zusammenfasst (die nicht in Englische veröffentlicht wurden). Es scheint so, als würden diese Studien ebenfalls andeuten, dass Ultraschall Auswirkungen hat. Es wurde gefunden dass der vorgeburtliche Ultraschall DNA, Zellen und Neuronen des Babys während der Schwangerschaft schädigen kann, und zelluläre, neurologischen und epigenetischen Schädigung des ungeborenen Kindes verursacht. Ultraschall schadet den Chorionzotten, dem Chorion-Gewebe, den empfindlichen Organen, der Hornhaut des Auges, Neuronen und den DNA-Strukturen.

Folgendes sind die Empfehlungen im Umgang mit Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft:

1. Ultraschall sollte nur bei bestimmten medizinischen Indikationen verwendet werden.

2. Wenn Ultraschall verwendet wird, sollte man sich strikt an das kleinste-Dosis-Prinzip halten, sowohl in Intensität des Ultraschalls, als auch zeitliche Länge.

3. Fetaler Ultraschall sollte aus keinem anderen Grund als für medizinische Indikationen benutzt werden, auch nicht für die Identifizierung des Geschlechts oder vorgeburtlicher Bindungsaufbau (Fotos, Videos).

4. Am besten sollte Ultraschall in der frühen Schwangerschaft (die ersten drei Monate) vermieden werden. Wenn unvermeidbar, minimiert Einwirkung von Ultraschall. Auch später in der Schwangerschaft, während der 2. oder 3. Trimester, begrenzt Ultraschall auf 3-5 Minuten für sensible Bereiche wie das fötale Gehirn, Augen, Rückenmark und Herz.

Die Studien zu diesem Thema kann man sich auch in einer Zusammenfassung auf Amazon kaufen. Alternativ gibt es auch eine kürzere Zusammenfassung, kostenlos hier.

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Buch: West, J. „50 Human Studies, in Utero, Conducted in Modern China, Indicate Extreme Risk for Prenatal Ultrasound: A New Bibliography“. 2015

Weitere Links:

Schadet häufiger Ultraschall in der Schwangerschaft dem ungeborenen Baby?http://www.hebammenwissen.info/schadet-haeufiger-ultraschall-in-der-schwangerschaft-dem-ungeborenen-baby/Häufige Ultraschalluntersuchungen werden selbst bei risikoarmen Schwangerschaften immer üblicher. Eine Ultraschallaufnahme nehmen viele Schwangere inzwischen bei jedem Vorsorgetermin wahr, inklusive einem oder mehreren Vaginalultraschall(en) im ersten Schwangerschaftsdrittel. So kommen nicht selten bis zu 10 Ultraschallbilder und mehr im Verlauf der Schwangerschaft zusammen, um das Baby in seiner verborgenen Welt schwarz auf weiß zu sehen.

Yale Study Links Prenatal Ultrasound to Brain Damage - The Natural Child Project

Yale Study Links Prenatal Ultrasound to Brain Damage – The Natural Child Projecthttp://www.naturalchild.org/research/yale_ultrasound.htmlPhysicians should continue to be prudent about the use of ultrasound and perform the study only when medically necessary and when benefits outweigh risk, according to the…

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3 Gedanken zu „Gesundheitsbedenken bei Ultraschalluntersuchungen des Babys vor der Geburt

  1. Vielen Dank für den Betrag. Meine Schwester ist schwanger und lässt sich ständig mit dem Ultraschall untersuchen. Ich hätte nie gedacht, dass durch den Ultraschall eventuelle Gehirnanomalien entstehen können.

    • Liebe Jenny, vielen Dank für Deine Antwort, und gratuliere zum Tante-werden! Ich finde es halt wichtig, dass man sich auch der potentiellen Gefahren bewusst ist. Wie gesagt – Ultraschall ist ein tolles Diagnosemittel – sehr wertvoll vor allem, wenn die Diagnose einen Unterschied macht. Aber vielleicht muss man damit keine Videos aufnehmen, und es als Bonding-Tool benutzen :-), damit man es nie bereut.

  2. Pingback: Noch einmal zum Thema Ultraschall in der Schwangerschaft | Geburtswege

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