Geburtsbericht: Eisbär-Position in der Geburt

Dies ist ein Geburtsbericht, der auf einem privaten Mongan Method HypnoBirthing Geburtsvorbereitungskurs-Forum von Alison Braisted geschrieben wurde. Sie ist nicht nur ausgebildete HypnoBirthing-Ausbilderin, sondern auch eine Hebamme.

Hier ihr Bericht, geschrieben für andere HypnoBirthing Ausbilder wie mich  – also keinerlei weitere rosanen Worte. Übersetzung: Viktoria Maier

„Die Wirksamkeit der „Eisbär“ -Position hört nie auf, mich zu überraschen! Ich möchte meine gestrige Erfahrungen als Hebamme in einem Britischen Geburtszentrum mit der Macht dieser Geburtsposition mit euch teilen.“

„Gestern Abend, wurde Megan, eine erstgebärende Mutter, zu meiner Station zugelassen. Ihre Fruchtblase war vor zehn Stunden aufgegangen, und sie war keine HypnoBirthing Mutter. Bei ihrer Bauchabtastung wurde festgestellt, dass sich ihr Baby in der Hinterhauptslage befindet (Anmerkung Viktoria: also mit dem Kopf nach unten, aber Rücken an Rücken mit der Mama). Megan erlebte sehr starke Rückenschmerzen mit ihren unregelmäßigen Wellen (auch Wehen genannt), und das Bedürfnis, zu pressen (alles Symptome eines „Rücken an Rücken“ Babys). Megan fand es äußerst schwierig, mit diesen Empfindungen umzugehen, und forderte eine Vaginaluntersuchung – das ist keine Intervention, die ich aktiv ermutige. Allerdings unterstützte ich ihre Wünsche. Ihr Gebärmutterhals war 3-4 cm offen und ich spürte die vorderen Fontanellen des Babys in der 12 Uhr-Position, und bestätigte damit, dass das Baby direkt Rücken an Rücken lag. Generell führen Babys, die sich in dieser Position befinden, zu langen und schmerzhaften Geburten (besonders wenn Mamas nicht HypnoBirthing-Werkzeuge haben, um eine sanfte Rotation des Babys zu unterstützen).“
„Megan erwägte, ob sie Morphium oder vielleicht eine PDA haben sollte, um ihr durch ihre Geburt zu helfen – was sie ungerne tun wollte, denn ihr Wunsch war, eine normale Geburt zu haben. Die Vorteile der Eisbär-Position wurden diskutiert. Megan war sehr interessiert daran, denn sie wollte sehr gerne etwas zu tun, um die Rotation ihres Babys zu unterstützen. Fußmatten wurden in den Geburtsraum gebracht, die Lichter gedimmt und im Hintergrund entspannte Musik gespielt. Megan wurde in den Eisbären geholfen. Wir atmeten gemeinsam durch jede ihrer Geburtswellen und sie wurde ermutigt, sich vorzustellen, wie ihr Baby sich in die optimale Position für die Geburt dreht. Dies ermöglichte es ihr, ihrem Körper zu vertrauen und auf ihre innere Kraft zuzugreifen.
Nur eine Stunde später kam sie spontan hoch in die Vierfüsslerposition, die Oberseite des Babykopfes wurde sichtbar rückte schnell bis zur Krönung vor. Es war wunderbar, am Freudensmoment dieses Paares teil zu haben, und zu beobachten, wie ihre Geburt sich so friedlich entfaltete. Sie freute sich, dass sie keinerlei Medikation brauchte. Megan’s Gesicht voller Stolz, Elation und Empowerment zu sehen, als ihr Baby durch ihre Beine in ihre Arme kam, war unbezahlbar.“

Die Eisbärposition ist die, wo man vom Vierfüsslerstand mit den Armen und Kopf auf den Boden geht. Diese Position ist eine, die durchaus Engagement braucht – man sollte damit rechnen, 40 Minuten in der Position zu bleiben, auch wenn es schneller gehen kann. In diesem Fall war Megan 50 Minuten im Eisbär , und 10 Minuten später hielt sie ihr Kind in den Armen.

Es gibt auch noch den „Abdominal lift and tuck“, der vor allem bei Rückengeburten, also, Geburten, in denen man den Druck der Wellen im Rücken spürt, sehr hilfreich sein kann. Beim Abdominal Lift and tuck verändert man sozusagen den Vektor der Kraft der Welle, damit er nicht mehr in den Rücken zielt, sondern zum Gebärmutterhals hin, also wo der Ausgang ist ;-).

Viel Erfolg!

Wundervolles Foto im Web:

http://img.kelbymediagroup.com/scottkelby/wp-content/uploads/2011/02/12_Polar-Bear-sliding-into-a-more-comfortable-pose-for-a-nap.jpg

 

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