Essen und trinken während der Geburt und Michel Odent’s Rat

Als ich mich auf die Geburt meines ersten Kindes vorbereitet habe, haben mir Hebammen gesagt, ich solle Energieriegel und isotonische Getränke zur Geburt einpacken.

Wie überrascht war ich also, als ich in diesem Buch von Michel Odent

Es ist nicht egal, wie wir geboren werden

Es ist nicht egal, wie wir geboren werdenhttps://www.hebamedia.de/shop/es-ist-nicht-egal-wie-wir-geboren-werden.htmlMichel Odent beschreibt eindrucksvoll die weitreichenden körperlichen und psychischen Konsequenzen des Kaiserschnitts und plädiert vehement für eine natürliche Geburt.

folgendes las (das ist ein bisschen Zitat, ein bisschen Zusammenfassung… ich weiss, das ist ein wenig schlampig… aber so ist’s halt, wenn man’s am Strand, im jährlichen Familienurlaub, zusammenfasst…. 😉 ).

Michel Odent sagt auf Seite 137:

Wir brauchen nicht mehr Energie für die Geburt, weil unsere Skelettmuskeln, die viel Energie brauchen, zur Ruhe kommen wähhrend der Geburt, und die Muskeln, die tatsächlich noch was tun, wie z.B. die Gebärmutter, glatte Muskeln sind, die 20  bis 400 Mal so energieeffizient sind, wie Skelettmuskeln. Ausserdem können diese glatte Muskeln ohne Weiteres auf Fettsäuren statt Glykose als Kraftstoff zurückgreifen.

Ausserdem hat man festgestellt in einem Test, dass Gebärende so gut wie kein Fett verbrauchen. Tatsächlich verbrauchen Gebärende weniger Energie als wenn wir einfach nichts tun.

Noch dazu sollte man wissen, dass reiner Zucker die Schmerzgrenze herabsetzt, das heisst also, wenn man zuckerreiche Sachen zu sich nimmt bei der Geburt, zut’s mehr weh.

Ausserdem ist erwiesen, dass bei Neugeborenen die Gelbsucht verstärkt auftritt, wenn die Mutter eine glukosehaltige Infusion erhalten hat.

Zum Trinken, was in HypnoBirthing dem Partner als einer seiner Tätigkeiten aufgelegt wird, schreibt er: der Wasserbedarf bei der Geburt wird überschätzt. Tatsächlich verlieren Gebärende nicht sehr viel Wasser, weil das in der Hypnphyse gebildete Hormon Vasopressin regulierend eingreift, und die Skelettmuskeln nicht aktiv sind. Deshalb könnte das eigentliche Risiko in einer Wasservergiftung und einem geringen Natriumgehalt im Blut bestehen, und nicht im Wasserverlust!

„Eine volle Blase ist eine weitere unangenehme Folge der Marathonanalogie“ bei der Geburt.

Also, hier auch gilt es: vertraut eurem Körper, hört auf ihn. Er weiss schon, was er braucht (Kaveat vielleicht bei den Damen, die wissen, dass sie generell nicht genug trinken….).

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Ein Gedanke zu „Essen und trinken während der Geburt und Michel Odent’s Rat

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