Bringe und behalte Deine Hormone im Einklang

Hormone sind chemische Botenstoffe, die gemeinsam mit dem Nervensystem versuchen, den Körper im Gleichgewicht zu halten. Sie steuern die Körpertemperatur, den Stoffwechsel, die Verdauung, das Wachstum. Sie steuern das Gefühls- und Sexualleben eines Menschen. Sie halten den Blutdruck konstant. Und sie sind für die Fortpflanzung verantwortlich. Also alles in allem könnte man sagen, dass Hormone entscheiden, wer wir sind und wie unser Leben verläuft – und dass Hormon-Balance wichtig ist!

Es gibt eine ganze Reihe von Dingen in unserem Leben, die unseren Hormon-Haushalt  künstlich beeinflussen. Das setzen wir zum Teil ganz gezielt ein, wie zum Beispiel bei der Anti-Baby-Pille (die im Übrigen die Hormon-Balance erheblich beeinträchtigen kann!).

Es gibt aber auch eine Reihe von Dingen, die unseren Hormonhaushalt beeinflussen, ohne dass wir uns dafür entschieden hätten, oder sogar ohne dass wir es wissen. Wie z.B. bei Plastik. Deshalb ist die erste Regel:

Bleibe fern von Substanzen mit Hormon-Wirkung

Plastik hat eine ganze Reihe von möglichen hormon-beeinflussenden Inahltstoffen. Eines der am best-erforschten ist Bisphenol A (BPA), welches hormonstörend und krebsverursachend ist. Bitte lest euch diesen Beitrag durch, welche anderen bekannten Einflüsse Plastik auf euer Leben haben kann, und weshalb es am ratsamsten ist, Plastik aus dem Bereich von Lebensmitteln, auch Getränken, zu verbannen. Andere sind Weichmacher, die auch in Plastik-Verpackungen vorkommen

Wenn der gänzliche Verzicht auf Plastik in der Küche nicht geht:

  • Lebensmittel nicht in Plastik lagern.
  • Lebensmittel nicht in Plastikbehältern erhitzen.
  • Kaufe Wasser in Glasflaschen statt Plastikflaschen, und trinke nie Getränke in Plastikflaschen, die in der Hitze waren, wie z.B, im Auto oder in der Sonne.
  • Versuche, auch Konserven zu vermeiden, denn viele haben BPA (BPS, BPx, …) in ihren Auskleidungen.

Andere Substanzen, die hormonell wirken können sind z.B.:

Übrigens: wirklich lebensmittelneutral in der Küche sind Edelstahl (18/10) und Glas, und sind damit zu bevorzugen. Auch positiv zu bewerten sind meistens Töpfe und Pfannen aus Gusseisen (ohne Bezug), denn wir haben häufig einen Eisenmangel, und durch Kochen in Gusseisen führt man den darin gekochten Lebensmitteln ein wenig Eisen zu.

Bleib auch für die Haut bei Bio

Deine Haut ist Dein größtes Organ, und es ist zwar eine Trennschicht zwischen Dir und der Umwelt, aber eine, die atmet und generell durchlässig ist. Wenn in einer Creme Nanoteilchen sind, gehen die in durch die Haut und können zu weiteren Reaktionen im Körper führen. Da Studien niemals (meiner Meinung nach) alle möglichen negativen Folgen ausschließen können, ist es besser, solche Cremes mit Nano-Teilchen nicht einzusetzen. Auch werden in Cremes gerne Parabene eingesetzt. Parabene sind weit verbreitet als Konservierungsmittel in Kosmetika und auch in Parfums, Waschmittel, Shampoo, Deodorants, Seifen.

Parabene dringen leicht in die Haut ein und verändern die Hormonproduktion und -funktion, indem sie Östrogen nachahmen – überhaupt nicht hilfreich für die Östrogen-dominante Frau in ihrem Kampf, das hormonelle Gleichgewicht wiederherzustellen. In Rattenversuchen wurde gezeigt, dass bei männlichen Ratten Parabene den Testosteronspiegel senken, und zu einer Verringerung gesunder Spermien führt. Bei weiblichen Ratten wurde ein Anwachsen des Uterus festgestellt. Parabene wurden auch in menschlichen Brustkrebsgeweben nachgewiesen und es wird angenommen, dass sie sowohl die männliche als auch die weibliche Reproduktion beeinträchtigen. Parabene treten in der Natur natürlich in geringen Mengen auf, aber die synthetische Version, die aus Petrochemikalien hergestellt wird, wird im Körper schlecht verarbeitet und ist besonders gefährlich.

Iss Nahrung, die Dir hilft, Hormone in Balance zu halten

Statt einfache Kohlehydrate zu essen wie Weißbrot, Pasta, Kuchen und Mehlspeisen, iss lieber komplexe Kohlehydrate, wie Vollkornprodukte, Gemüse und Quinoa. Dadurch kommt es zu weniger schnellem Anstieg von Insulin, und stabilisieren ausserdem den Leptinlevel (das „Sättigungshormon“, das von Fettzellen produziert wird, und hilft, das Gleichgewicht der Energie zu regulieren, indem es den Hunger hemmt), was einen Schutz vor Insulinresistenz bildet. Ausserdem sind in Vollkornprodukte, Gemüse und Quinoa viel mehr andere vorteilhafte Nährstoffe zu finden, wie Mineralien und Vitamine.

Zudem enthalten komplexe Kohlehydrate meist auch mehr Ballaststoffe. Diese unterstützen dabei, überflüssiges Östrogen aus dem Körper zu transportieren. Ein Mangel an Ballaststoffen könnte einen Überschuss an Östrogen im Körper verursachen und zu einer Östrogendominanz führen – einem weiteren hormonellen Ungleichgewicht. Übrigens: Zucker führt zu denselben Probleme wie einfache Kohlehydrate! Auch stört Zucker die Balance der Hormone Östrogen und Progesteron. Also: Vermeide Zugaben von einfachem Zucker in Speisen!

Ansonsten sind gesunde Fette ebenso von Vorteil für die Hormonbalance. Benutze das richtige Fett für die richtige Anwendung. Gute Fette halten uns länger satt und geben unseren Gerichten Geschmack. Essenziellen Fette werden nicht nur zur effektiven Produktion von Hormonen (speziell der Sexualhormone) herangezogen, sondern regen auch den Stoffwechsel an. Da die meisten Pflanzenöle (wie Sonnenblumenöl, Sojaöl, Erdnussöl, und Distelöl, …) einen hohen Omega-6-Anteil haben, Omega 6 aber lieber in Balance zu Omega 3 stehen sollte, ist es besser, diese Öle einzuschränken, dafür aber viel fetten Fisch, Flohsamen, Chiasamen und Walnüsse zu sich zu nehmen, da sie gute Quellen für entzündungshemmende Omega-3-Fette sind.

Kokosöl ist ein natürliches Hausmittel gegen Hormonungleichgewicht. Es fördert eine gesunde Schilddrüsenfunktion, hilft den Blutzucker zu stabilisieren, stärkt das Immunsystem, beschleunigt den Stoffwechsel und fördert die Reduktion von Bauchfett.

Lebe so, dass Du reichlich Vitamin D erhälst!

Vitamin D, auch das Sonnenvitamin genannt, erhalten wir vor allem über die Sonne, obwohl es auch über die Nahrung zugeführt werden kann. Dieses Vitamin ist deshalb hier erwähnt, weil es im Körper zu einem neuroregulatorischem Hormon umgewandelt wird, und somit sehr wichtig ist für unseren Körper.

Unter anderem regelt es wichtige Vorgänge innerhalb des Nervensystems. Fehlt es, dann können auch die anderen Hormone im Körper ihre Signale nicht mehr ungehindert senden.

Als Nation sind wir eigentlich alle von einem Mangel dieses Vitamins betroffen, und es gibt sehr viele Krankheiten, vor allem auch Herz-Kreislauf-Krankheiten (Arterienverkalkung), Osteoporosis, und auch Autoimmunkrankheiten, die mit einem Mangel dieses Vitamins in Zusammenhang gebracht werden.

Man nimmt an, dass unser Mangel, der im Übrigen häufig selbst im Sommer bestehen bleibt, viel mit unserer sonnengeschützten Lebensweise zu tun hat – sei es Sonnenschutzcremes, oder das Aufhalten im Inneren.

Falls ihr euch nicht sicher seid, dass ihr genug von diesem Vitamin erhaltet, kann auch eine Supplementierung helfen. Aber vorsicht: wer die vollen positiven Effekte von Vitamin D haben möchte, benötigt ebenfalls Vitamin A, Vitamin K2 und Magnesium! Vitamin A, weil es zusammen mit Vitamin A benötigt wird, um Osteoblasten herzustellen, und K2, um die Osteoblasten und Osteoclasten, die durch Vitamin D (und evtl A) hergestellt wurden, zu aktivieren – und dadurch, und die höhere Knochendichte, die erreicht wird, regelt man auch wieder die Insulinsensitivität! Magnesium ist auch generell sehr wichtig für unseren Körper, und wird ebenfalls benötigt, um Vitamin D aufzunehmen – und ist auch eine weitere Volks-Mangelware.

Ihr findet weitere spannende Artikel zu Vitamin D in diesem Blog.

Du isst, was Deine Nahrung „isst“

Ok, Pflanzen haben natürlich keinen Mund, aber abstrakt gesehen gilt dies auch für Pflanzen. Es bedeutet einfach, dass was unser Essen zu sich nahm, in ihm ruhen kann, bis es zu uns kommt. Wenn Pestizide auf den Pflanzen sind, kommen sie durch Verzehr in uns. Das ist ein anderes Thema. Bei tierischen Nahrungsmitteln kommen häufig auch Hormone zu Einsatz, auch wenn Wachstumshormone bei uns verboten sind.

Die Welt hat in einem Bericht folgende Zahlen zur Verfügung gestellt: „In welchem Ausmaß Hormone tatsächlich derzeit in der Tierhaltung zum Einsatz kommen, kann auch der BUND [Anmerkung: BUND = Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland] nur abschätzen. Die letzten verfügbaren Zahlen stammen aus dem Jahr 2003. Damals wurden insgesamt 670 Kilogramm Hormone an Tiere verabreicht, was etwa fünf Prozent sämtlicher Hormon-Arzneimittel in Deutschland entsprach. Der BUND geht in seiner Studie davon aus, dass die Menge deutlich zugenommen habe, da die Tierhaltung in den vergangenen zehn Jahren weiter intensiviert worden sei. Die Pharmaindustrie sei nicht bereit gewesen, aktuellere Zahlen zu Hormonmengen zur Verfügung zu stellen.“

Vermeide Stress

Stress ist unter anderem so schlecht für unsere hormonelle Balance, weil das Produzieren der Stresshormone die Nebennieren sehr belastet. Kurzzeitig ist das ok, aber wenn es zu Dauerstress kommt, kann das die Nebennieren überlasten, was zu Zellschädigung in den Nebennieren führt. Durch den Schädigungsprozess werden immer weniger Hormone hergestellt, es kommt zu Konzentrationsschwierigkeiten, oder gar zu einem wahren Gefühlschaos. Also: lebe stressarm (und/oder nimm Dir Zeit für eine tägliche Entspannung), und schlafe gut.

Schlaf – so gesund und wichtig

Kinder und Erwachsene bekommen immer weniger Schlaf. Schlafbeschränkungen führen zu metabolischen und endokrinen Veränderungen, einschließlich verminderter Glukosetoleranz, verminderter Insulinsensitivität, erhöhten abendlichen Konzentrationen von Cortisol (Stresshormon), erhöhten Ghrelinwerten (ein appetitanregendes Hormon, welches in der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse produziert wird), verminderten Leptinwerten (das „Sättigungshormon“, das von Fettzellen produziert wird, und hilft, das Gleichgewicht der Energie zu regulieren, indem es den Hunger hemmt), welches zu erhöhtem Hunger und Appetit führt.

Ausserdem ist Schlaf so wichtig für unsere Lernfähigkeit. Wir verarbeiten Informationen während wir schlafen, denn im Tiefschlaf werden viele Informationen in das Langzeitgedächtnis übergeführt. Auch verbessert genügend Schlaf unser Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit.

Also: ein Mangel an Schlaf hat einen negativen Einfluss auf die Gesundheit, dem hormonellen Gleichgewicht, der geistigen Gesundheit und auf die Weite der Taille. Am Besten ist es, eine Schlaf-Routine zu haben. Ab Nachmittags keinen Kaffee. Einige Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen sollte blaues Licht von elektronischen Geräten vermieden werden, denn es wurde gezeigt, dass es Schlafmuster und den Melatonin-Spiegel (unser Schlafhormon) stört. Lavendelöl ist im Übrigen ein tolles ätherisches Öl um zur Ruhe zu kommen.

Wieso Plastik, auch in Konserven, schlecht für die Gesundheit ist

Ihr seid schwanger oder kocht auch für Kinder? Spätestens jetzt solltet ihr darauf achten, gute Essgewohnheiten aufzubauen. Das ist nicht immer einfach, man weiß häufig nicht, was eigentlich „gesund essen“ bedeutet.

Generell sollte man natürlich darauf achten, dass das Essen so nährstoffreich wie möglich ist. Das ist durchaus ein sehr großes Thema an sich, mit dem viele Autoren und gar ganze Berufstände ihr Geld verdienen – und nicht in diesem Artikel behandelt wird, wegen genau dieser Komplexität.

Eine etwas einfacherer Regel kann man durchaus so zusammenfassen: Weg von Kunststoff! Nicht nur, weil damit ja auch viel Müll vermieden wird, der sich sehr schlecht und langsam zersetzt, sondern auch, weil Kunststoff auf die menschlichen Hormone/Körper sehr ungünstig bzw schlicht schädlich wirkt. Ein mittlerweile recht gut erforschter Stoff in Plastik, der gesundheitsschädlich ist, ist Bisphenol A.

„Bisphenol A (BPA) dient vor allem als Ausgangsstoff zur Synthese polymerer Kunststoffe auf der Basis von Polyestern, Polysulfonen, Polyetherketonen, Polycarbonaten und Epoxidharzen. BPA hat daher eine sehr große wirtschaftliche und technische Bedeutung. Ferner wird BPA als Antioxidant in Weichmachern und zum Verhindern der Polymerisation in Polyvinylchlorid (PVC) verwendet“ (wikipedia) – und somit ist er dann eben vermehrt in weichem Plastik enthalten als in hartem, und auch in Lacken.

Bisphenol A wird von BUND als Hormontoxin betitelt, und Dr. Axe sagt dass die Wissenschaft zeigt, dass diese Hormon-störende Chemikalie weit verbreitete Schäden in unserem Körper verursacht, und uns für Generationen beeinflusst (Boudalia et al, 2014).

Diese Schäden sind unter anderen:

  • Unfruchtbarkeit bei Männern (Manfo et al, 2014), aber auch bei Frauen (Yan et al, 2013, und auch hier)
  • negative Auswirkungen auf die Prostata in Föten (Manfo et al, 2014)
  • negative Auswirkungen auf das Schwangerschaftsergebnis, wie Geburtsgewicht, Frühgeburtsraten, Entwicklungsdefekte und wiederholte Fehlgeburten (Pergialiotis et al, 2017)
  • negative Auswirkungen auf Säuglinge und Kinder, zusammen mit Gehirn und Verhaltensstörungen (Shelby, M. D. , 2008)
  • Es entzieht dem Körper Vitamin D (Johns et al, 2016), wahrscheinlich durch Hormondisruptoren die dafür sorgen, dass es weniger der aktiven Form von Vitamin D im Körper gibt. Dadurch fördert BPA Krankheiten wie Gewichtszunahme, Krebs, Schlaflosigkeit, Arthritis, Herzerkrankungen, MS und anderen Krankheiten
  • Übergewicht in Mädchen (doppelt so viele waren über 90-Percentile, Li et al, 2013)
  • Erratisches Herz durch Veränderungen im Kalzium-Handling (Yan et al, 2011)
  • erhöht Risikofaktoren von Diabetes. Eine Studiebesagt eindeutig, dass, BPA, unabhängig von Ernährung und Fitness, Glukosestoffwechsel durch Insulinresistenz, Pankreas β-Zell-Dysfunktion, Adipogenese, Entzündungen und oxidativen Stress beeinflusst (Sabanayagam, et al, 2013)
  • Molar-Incisor-Hypomineralization (siehe extra Blog)
  • erhöhtes Risiko von Prostata-Krebs (Prins et al, 2017)
  • erhöhtes Risiko von Brustkrebs (diese Studie bescheinigt das auch BPS und BPF, Kim et al, 2017; Gray et al, 2017)

Bisphenol A findet sich in sehr vielem Plastik-Zeug, im Übrigen aber auch in CDs und in Dental-Versiegelungen und Verbundwerkstoffe, aber auch Lacken. Man nimmt an, dass das meiste BPA durch das Essen aufgenommen wird.

Somit kommt jedes im Geschäft mit Plastik abgepackte Essen potentiell in Berührung mit Bisphenol A oder anderer Schadstoffe im Plastik – und somit auch in unsere Körper.

Auch im Essen, das in Konserven abgepackt ist, hat man Bisphenol A nachgewiesen, auch noch so viele Jahre nach den ganzen Forschungsergebnissen zur Schädlichkeit von BPA (BUND, August 2017). BPA findet man aber auch in den Deckeln von Glasflaschen – und eben auch in den ganzen Plastik-Wasserflaschen, die heutzutage leider die Glasflaschen fast schon vom Markt verdrängt haben (durchaus gerade wegen der 25 Cent „Steuer“, die auf die Flaschen erhoben werden (da nicht weniger der Flaschen ihren Weg nicht zurück in die Geschäfte finden, und damit eine zusätzliche Einnahmequelle für die Geschäfte sind)).

Leider ist ein „BPA-Frei“, das auf möglichen Verbrauchs-Gegenständen wie Baby-Flaschen zu finden ist, noch lange keine Bescheinigung von Unbedenklichkeit.

Dazu gehören auch Bisphenol A – freie Babyflaschen. In ihnen steckt häufig Bisphenol S, oder ein ähnlicher Stoff, der benutzt wird, aber, wie im Falle von Bisphenol S, u.U. sogar noch schlechter sein kann als der Stoff, den er ersetzt. Deborah Kurrasch von der Universität Calgary hat in einer Studie gezeigt, dass genau dieses BPS mindestens genauso bedenklich ist, wie BPA. In einem Artikel des Scientific American bringt sie  das Problem sehr schön auf den Punkt.

Sie sagt, dass das Problem in der mangelnden Regulierung der Industrie liegt. Die Toxizität neuer Materialien werden nicht ausgiebig getestet, bevor sie auf dem Markt zugelassen sind. „Wir zahlen eine Prämie für ein „sichereres“ Produkt, das gar nicht sicherer ist“, sagt Kurrasch dort.

Auch BUND schliesst sich in einer ähnlichen Nachricht an:  „Neben Bisphenol A gibt es auch viele weitere hormonschädliche Chemikalien (Endokrine Disruptoren, ED) in vielen alltäglichen Gebrauchsgegenständen. Dazu gehören beispielsweise Weichmacher (Phthalate) in PVC-Produkten wie Bodenbelägen, Tapeten oder Spielzeug, ebenso wie Parabene in Kosmetikprodukten und viele Pestizide. Während des Gebrauchs können sie sich herauslösen und dann in die Umwelt und den menschlichen Körper gelangen“. Dies geht über den Rahmen dieses Blog-Eitrages heraus, ich wollte es, der Gründlichkeit her, aber erwähnt haben.

Was bleibt da noch übrig, was können wir da tun um uns und unsere Kinder zu schützen?

Nach Möglichkeit alles Plastik in eurer Küche durch Glas oder Edelmetall (18/10) ersetzen, denn diese beiden Materialien reagieren nicht mit eurem Essen. Auch, wenn ihr denn Fertiggerichte kauft, diese niemals in den Plastikcontainern, in denen sie kommen, aufwärmen. Benutzt auch keine Plastikflaschen – egal ob BPA-freie Baby-Flaschen, oder Mineralwasserflaschen aus Plastik!

Außerdem so viel wie möglich auf dem lokalen Markt beim lokalem BIO-Bauern kaufen, und sich Lebensmittel statt in Plastiktüten in Papiertüten packen lassen, oder eben Stofftaschen mitbringen. Nur durch einen kurzen (direkten) Weg zu uns und unsere Küchen können wir (am ehesten) ausschließen, dass die Lebensmittel von „schlechten Einflüssen“ und schädlichen Stoffen weitestgehend unberührt blieben (wie in Konserven und in Plastik enthalten).

Und frische, lokale Angebote haben den enormen Vorteil, dass sie meist länger reifen durften, und auch durch ihre Frische den größten Vitamin- und Mineralstoffgehalt haben – welcher generell nach dem Ernten immer weniger werden (hier sind wir dann sogar wieder bei der oben erwähnten wichtigsten Regel des „so nährstoffreich wie möglich essen“ angekommen 😉 – und ganz nebenher ist auch der kurze Weg zum Verbraucher ein erheblicher Beitrag für den Umweltschutz).

Wenn das Baby noch kein „normales“ Essen isst, gilt: „breast is best“ (also Brust ist am Besten), denn nur dadurch bleibt dem Baby garantiert das ganze Plastik-Zeug mit seinen möglichen (Hormon-) Giften erspart. Wenn es denn wirklich Plastik sein muss, dann darauf achten, dass der Inhalt bzw. Flasche nicht erwärmt wird (und eher starre Flaschen bevorzugen).

Wenn euer Kind bereits am Tisch mit isst, vermeidet Plastik-Besteck und Geschirr für normales (billiges) oder Glas. Oder eine unlackierte Holzvariante? Auch später im Kindergarten, schaut welche Möglichkeiten ihr habt, Kontakt mit Plastik zu vermeiden – zum Beispiel durch Benutzung von Papier (z.B. als innere Auskleidung der Plastik-Box)!

Wenn ihr euch dafür interessiert, wie Bisphenol A (und somit Plastik, da man auch andere Bishpenol A Ersatzprodukte nicht generell freisprechen kann, ohne sie getestet zu haben) auch mit Molar Incisor Hypomineralization, ein Syndrom, wo die permanenten Kinderzähne bereits sehr „schwach“, sogar „bröckelig“ hereinwachsen, mit Bisphenol A in Verbindung gebracht werden, lest diesen Blogeintrag zu diesem Thema:

Zähne und Molar Incisor Hypomineralisation

Viel Erfolg!

Quellen:

https://www.bund.net/chemie/hormonelle-schadstoffe/bisphenol-a/lebensmittelkonserven/

https://www.scientificamerican.com/article/bpa-free-plastic-containers-may-be-just-as-hazardous/

https://ehp.niehs.nih.gov/pdf-files/2013/Jan/ehp.1205826.pdf

Yang, Chun Z., et al. „Most plastic products release estrogenic chemicals: a potential health problem that can be solved.“ Environmental Health Perspectives119.7 (2011): 989.

Kinch, Cassandra D., et al. „Low-dose exposure to bisphenol A and replacement bisphenol S induces precocious hypothalamic neurogenesis in embryonic zebrafish.“ Proceedings of the National Academy of Sciences 112.5 (2015): 1475-1480.

BPA Toxic Effects & Symptoms: How BPA Destroys Your Body. Dr Axe, 2017

Boudalia, Sofiane, et al. „A multi-generational study on low-dose BPA exposure in Wistar rats: effects on maternal behavior, flavor intake and development.“ Neurotoxicology and teratology 41 (2014): 16-26.

Manfo, Faustin Pascal Tsagué, et al. „Adverse effects of bisphenol A on male reproductive function.“ Reviews of Environmental Contamination and Toxicology Volume 228. Springer International Publishing, 2014. 57-82. 

Yan, P. P., et al. „Effects of bisphenol A on the female reproductive organs and their mechanisms.“ Zhongguo yi xue ke xue yuan xue bao. Acta Academiae Medicinae Sinicae 35.6 (2013): 683-688.

Shelby, M. D. „NTP-CERHR monograph on the potential human reproductive and developmental effects of bisphenol A.“ Ntp cerhr mon 22 (2008): v-vii.

Johns, Lauren E., Kelly K. Ferguson, and John D. Meeker. „Relationships between urinary phthalate metabolite and bisphenol A concentrations and vitamin D levels in US adults: National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES), 2005–2010.“ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 101.11 (2016): 4062-4069.

Li, De-Kun, et al. „Urine bisphenol-A level in relation to obesity and overweight in school-age children.“ PloS one 8.6 (2013): e65399.

Yan, Sujuan, et al. „Bisphenol A and 17β-estradiol promote arrhythmia in the female heart via alteration of calcium handling.“ PloS one 6.9 (2011): e25455.

Sabanayagam, Charumathi, Srinivas Teppala, and Anoop Shankar. „Relationship between urinary bisphenol A levels and prediabetes among subjects free of diabetes.“ Acta diabetologica 50.4 (2013): 625-631.

Prins, Gail S., et al. „Prostate Cancer Risk and DNA Methylation Signatures in Aging Rats following Developmental BPA Exposure: A Dose–Response Analysis.“ Environmental Health Perspectives 77007 (2017): 1.

Kim, J. Y., et al. „Effects of bisphenol compounds on the growth and epithelial mesenchymal transition of MCF-7 CV human breast cancer cells.“ Journal of biomedical research 31.4 (2017): 358.

Gray, Janet M., et al. „State of the evidence 2017: an update on the connection between breast cancer and the environment.“ Environmental Health 16.1 (2017): 94.

Pergialiotis, Vasilios, et al. „Bisphenol A and adverse pregnancy outcomes: a systematic review of the literature.“ The Journal of Maternal-Fetal & Neonatal Medicine just-accepted (2017): 1-15.

Zahnpflege, Karies, Schwangerschaft und sowieso

„Egal was ich mache, ich bekomme immer Karies. Ich habe einfach schlechte Zähne“.

Das habe ich mir so auch mal gedacht. Als Kind ging es ständig zum Zahnarzt. Aber irgendwann hat es aufgehört – meine Zähne wurden wohl besser ;-).

Vor einiger Zeit bin ich auf die Idee gestoßen, dass Karies auch eine Sache ist, die durch Mangelerscheinungen hervorgerufen wird – vor allem Mangel der Vitamine A, D E und K, und wahrscheinlich auch Vitamin B und Vitamin C, Einen guten Artikel dazu findet ihr hier, vom Autor des Buches „Karies heilen“. Um Vitamin A und D auszugleichen ist Lebertran sehr gut, allerdings ist das Risiko von Verunreinigung des Lebertrans mit Giftstoffen wie Polychlorierten Biphenylen (PCB) recht hoch, eventuell ist es besser auf andere Quellen zurückzugreifen wie Vitaminpräparate. Falls eure Wahl auf Lebertran fällt, dann eher einen der ohne Hitzebehandlung hergestellt wurde, weil sonst Vitamin D und möglicherweise auch andere Inhaltsstoffe verloren gehen, und darauf achten, nicht noch zusätzliches Vitamin A aus anderen Präparaten zu euch zu nehmen, da dies auch sehr hoch dosiert ist in Lebertran. Genug Vitamin D durch Sonne bekommt man heutzutage sehr schwer, sogar im Sommer, und zwischen September bis März ist es fast ausgeschlossen, da die Sonne zu tief am Horizont ist (von Helden, 2015).

Wenn Du häufig Zahnstein hast, hast Du wahrscheinlich Vitamin K Mangel – denn dann wird das Kalzium nicht dorthin transportiert, wo es gut ist, sondern endet womöglich an den Zähnen oder in den Arterien – eine Liste guter Nahrungsmittel für Vitamin K findet ihr ganz unten am Schluss, kurz vor den Quellen.

Bei meiner Recherche zu diesem Thema bin ich auf ein interessantes Interview mit einer ehemaligen Zahnärztin gestoßen. Er spricht Dinge an, die ich auch in der gesamten klassischen Geburtsbegleitung ebenfalls häufig zu erkennen glaube.

Lest es euch doch durch – es spricht auch über „was man in der Schwangerschaft vermeiden sollte“ – wie zum Beispiel professionelle Zahnreinigung (wegen den fluoridhaltigen Hilfsmitteln).

Karies heilen? Eine Zahnärztin packt aus! Tipps für gesunde Zähne - Ich lebe grün!

Karies heilen? Eine Zahnärztin packt aus! Tipps für gesunde Zähne – Ich lebe grün!https://www.ichlebegruen.de/Artikel/370/Karies_heilen_Eine_Zahnaerztin_packt_aus_Tipps_fuer_gesunde_ZaehneKarin: Ich sehe heute viele Dinge ganz anders, als zu der Zeit, während ich noch in meinem Beruf tätig war. Das Problem ist, wenn du in deinem Job und dem System drin steckst,…

Hier findet ihr weitere Vitamin D Infos:

Vitamin D | Geburtswege

Vitamin D | Geburtswegehttp://blog.stuttgart-hypnobirthing.de/?s=Vitamin+D&submit=SuchenFinde Artikel zu Hashimoto, Thyreoiditis, Gelbsucht in Babys, Autismus in Babys, Molar Incisor Hypomineralisation in euren Kindern(wichtig bereits WÄHREND der Schwangerschaft)

 

 

 

 

Fleisch Innereien (Leber), ferner Muskelfleisch von Rind, Kalb, Schwein
Nährmittel Roggenvollkorn, Weizenvollkorn, Kleie, Weizenkeime, Sojamehl
Fett Traubenkernöl, Maiskeimöl
Milchprod. Fettreiche Milchprodukte, z.B. Quark 40%, Sahne, fette Käsesorten, Sahnejoghurt etc.
Eier Eigelb
Gemüse vor allem Rotkohl und roher Sauerkraut, ferner Linsen, Rosenkohl, Spinat, Blumenkohl, Weißkohl und andere Kohlarten, Broccoli und anderes grünes Gemüse, weiterhin Knollensellerie, Sprossen- und Lauchgemüse, Sojabohnen, Bohnen, Erbsen, Tomaten, Zwiebeln, Pilze (Pfifferlinge, Butterpilze, Steinpilze), Salat
Obst Kern-, Stein- und Beerenobst, Südfrüchte (außer Zitrusfrüchte)
Gewürze Kräuter (z.B. Kresse, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Pfefferminze, Basilikum, Estragon, Beifuß, Oregano), Suppengrün, Paprika, Wacholder, Knoblauch
Sonstiges Sojaerzeugnisse

Vitamin K – Liste von Jameda.de

Quellen:

http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/Q730000/Lebertran/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-k-ia.html

https://www.jameda.de/naehrstoffe/vitamin-k2/

http://www.kariesvorbeugung.de/pressemeldung/article/gesunde-ernaehrung-fuer-gesunde-zaehne-mit-der-richtigen-lebensmittelauswahl-karies-vorbeugen.html

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/karies.html

http://www.lebertran-info.de/

von Helden, Raimund. „Gesund in sieben Tagen: Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie“. Taschenbuch – 2015

 

 

Vitamin D und Gelbsucht in Babys

Ich habe heute über Vitamin D, Sonne, und Babys nachgedacht, und wollte wissen, was denn Studien über den Zusammenhang von Vitamin D und Gelbsucht sagen – immerhin ist eine Therapiemöglichkeiten von gelbsüchtigen Babys Sonne!

Ich habe mir gedacht, wenn nun die Mama nicht genug Vitamin D hat, dann kann ja das Neugeborene, das vielleicht auch noch nur im Haus bleibt in den ersten Tagen und Wochen, oder im Winter geboren wird, seine Vitamin D Zufuhr nur von der Mama bekommen! Und wenn die, wie in Deutschland, in der Altersklasse, in der man vor allem Kinder bekommt, zu mindestens 50 % Vitamin D Mangel hat (Hintzpeter et al, 2008, 18-34, + ein kleiner Einfluss von 35-64 Jahren. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass 50 nmol/L = 20 ng/ml weit weg ist von einem optimalen Vitamin D Wert, der immer als über 30 ng/ml und eher zwischen 35 und 45 ng/ml angesehen wird)… . Na ja, das Bild ist glaube ich klar genug …

Also, ich habe nur eine gefunden, die diesen Zusammenhang studiert hat (Aletayeb, 2016). Sie ist sehr klein, und noch dazu gab es einen erheblichen Unterschied in den beiden Gruppen zwischen vaginalen Geburten und Kaiserschnittgeburten – was bedeutet, dass es sehr schwer ist, zu wissen, dass man das Richtige misst – ein Unterschied könnte z.B. auch sein, dass bei Kaiserschnittgeburten standardmässig die Nabelschnur früher oder später getrennt wurde – darauf wird in der Studie überhaupt nicht eingegangen.

Das erste vorneweg – gelbsüchtige Babys haben tatsächlich häufig einen niedrigeren Vitamin D Spiegel als die, die keine entwickeln (Aletayeb, 2016).

Kommt das von den Mamas? Mir als unerklärlich scheint, dass die Autoren zum Schluss kommen, dass es zwischen den Müttern in der Fall- und Kontrollgruppe in ihren 25-hydroxy vitamin D Werten zu keinen statistisch signifikanten Unterschieden kam, die Mittelwerte und Standardabweichungen werden aber als jeweils 22.49±80.30 und 80.19±26.26 (nmol/L) angegeben – 22.49 als Durchschnitt ist sehr niedrig – nur 9 ng/ml (wie oben erwähnt, ein Wert von weniger als 20 ng/ml gilt als Defizit, ab 30 ng/ml kann man von gut sprechen), und das ist der Durchschnittswert der 30 Mütter! Das heißt, das einige noch weniger hatten – die Standardabweichung war allerdings sehr hoch, 32 ng/ml – was bedeutet, dass Vitamin D wohl zumindest nicht der einzige Faktor ist, ob ein Baby Gelbsucht entwickelt, denn einige der Mütter hatten auch gute Vitamin D Werte. In der Kontrollgruppe ist der Durchschnittswert mit rund 32 ng/ml angegeben, und was ebenso wichtig ist, viel weniger Mütter hatten einen niedrigeren Wert, denn die Standardabweichung ist „nur“ 10.5 ng/ml.

Eine weitere interessante Studie in dem Zusammenhang berichtet im Übrigen von einer signifikanten direkten Korrelation zwischen mütterlichen Vitamin D Aufnahme und der Gewichtszunahme während der Schwangerschaft.

Weitere relevante evidenzbasierte Blogeinträge zu Vitamin D:

http://blog.stuttgart-hypnobirthing.de/hashimoto-thyreoiditis-und-vitamin-d/

http://blog.stuttgart-hypnobirthing.de/zaehne-und-molar-incisor-hypomineralisation/

http://blog.stuttgart-hypnobirthing.de/vitamin-d-mangel-erhoeht-die-gefahr-von-autismus/

Quellen:

Bhutani, Vinod K., Lois Johnson, and Emidio M. Sivieri. „Predictive ability of a predischarge hour-specific serum bilirubin for subsequent significant hyperbilirubinemia in healthy term and near-term newborns.“ Pediatrics 103.1 (1999): 6-14.

Hintzpeter, Birte, et al. „Vitamin D status and health correlates among German adults.“ European journal of clinical nutrition 62.9 (2008): 1079-1089.

Aletayeb, Seyyed Mohammad Hassan, et al. „Comparison between maternal and neonatal serum vitamin D levels in term jaundiced and nonjaundiced cases.“ Journal of the Chinese Medical Association 79.11 (2016): 614-617.

Maghbooli, Zhila, et al. „Vitamin D status in mothers and their newborns in Iran.“ BMC pregnancy and childbirth 7.1 (2007).

Lernen und Anpassungen des Babys vor der Geburt

Lernen vor der Geburt? Genetische Veränderungen aufgrund des Lebens, das die schwangere Frau geführt hat? JA!

Guter Beitrag, wenn auch nicht ganz vollständig, auf TED.

 
Er ist zwar auf Englisch, aber es gibt deutsche Untertitel :-). Diese Informationen sollte man wissen, noch BEVOR man schwanger wird!

.

Eisen niedrig, aber „Eisenunverträglichkeit“?

Ich habe immer wieder Mamas, die eine Art Eisenunverträglichkeit in der Schwangerschaft haben – sobald sie irgend etwas mit höherem Eisen zu sich nehmen, wird ihnen schlecht!

Das ist ja auch alles schön und gut, solange es zu keinen Eisenmangelerscheinungen kommt (zuckende Beine könnten ein Indiz darauf sein). Aber was tun, falls doch?

Diese Frage habe ich Leuten gestellt, die beruflich in der Schwangerschaftsbetreuung tätig sind. Hier sind die Antworten, die wie ich annehme für alle Leute mit diesem Problem interessant sein sollten, egal ob schwanger oder nicht:

Ihr habt alle diese Tipps ausprobiert? Lasst mich wissen, was funktioniert hat!

Ihr hattet das Problem, und habt eine andere Lösung gefunden? Bitte lasst sie mich wissen!

Viel Erfolg!

Vitamin D Mangel erhöht die Gefahr von Autismus

Babys und Kleinkindern werden mittlwerweile routinemässig Vitamin D Tabletten verschrieben. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass wir uns wenig draussen befinden, und wenn, dann immer schön abgedeckt – sei es, um uns vor Sonne oder Kälte zu schützen. Die Sonnencreme vermeidet dann den Rest. In Studien wurde gezeigt, dass es bei Erwachsenen generell zu Vitamin D Mangel kommt, egal ob im Winter oder im Sommer.

Auch für Schwangere ist dies wichtig zu wissen. Eine in 2011 (Hollis et al) erschienen Studie belegte, dass es sicher ist für Schwangere 4000 IE pro Tag einzunehmen. Diese Gruppe hatte meistens einen adequaten Vitamin D Spiegel bei der Geburt, die Gruppen, die weniger einnahmen, nicht immer.

Ein Mangel an Vitamin D wird mit einer Nummer von negativen Trends bei Mutter und Kind in Verbindung gebracht (z.B. Toko et al, 2016). In einer kleineren Studie von 2016 (Song et al) wurde eine mögliche Verbindung zwischen Kinder-Asthma und Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft gesehen. Und in einer neuen Studie von 2016 (Vinkhuyzen et al) wurde eine Verbindung gesehen zwischen Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft und die Häufigkeit von Autismus in 6-Jahre alten Kindern.

Im Übrigen besagt einen neuere Studie (Hollis et al, 2015), dass man seinem Baby das benötigte Vitamin D indirekt über die Brustmilch geben kann, indem die Mutter 6400 IE pro Tag zu sich nimmt!

Im Übrigen ist fettiger Fisch eine alternitive Quelle von Vitamin D, aber auch Milch, Lebertran, tierische Fette und Eigelb!

Haftungsausschluss: Dieser Artikel ist nicht für die medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung vorgesehen.

Quellen:

Hollis BW, Johnson D, Hulsey TC, Ebeling M, Wagner CL. Vitamin D supplementation during pregnancy: double-blind, randomized clinical trial of safety and effectiveness. J Bone Miner Res. 2011 Oct;26(10):2341-57. doi: 10.1002/jbmr.463. Erratum in: J Bone Miner Res. 2011 Dec; 26(12):3001. PubMed PMID: 21706518; PubMed Central PMCID: PMC3183324.

Song H, Yang L, Jia C. Maternal vitamin D status during pregnancy and risk of  childhood asthma༚a meta-analysis of prospective studies. Mol Nutr Food Res. 2016  Dec 16. doi: 10.1002/mnfr.201600657. [Epub ahead of print] PubMed PMID: 27981740.

Vinkhuyzen AA, Eyles DW, Burne TH, Blanken LM, Kruithof CJ, Verhulst F, Jaddoe VW, Tiemeier H, McGrath JJ. Gestational vitamin D deficiency and autism-related
traits: the Generation R Study. Mol Psychiatry. 2016 Nov 29. doi: 10.1038/mp.2016.213. [Epub ahead of print] PubMed PMID: 27895322.

Toko EN, Sumba OP, Daud II, Ogolla S, Majiwa M, Krisher JT, Ouma C, Dent AE, Rochford R, Mehta S. Maternal Vitamin D Status and Adverse Birth Outcomes in Children from Rural Western Kenya. Nutrients. 2016 Dec 7;8(12). pii: E794. PubMed PMID: 27941597.

Hollis BW, Wagner CL, Howard CR, Ebeling M, Shary JR, Smith PG, Taylor SN, Morella K, Lawrence RA, Hulsey TC. Maternal Versus Infant Vitamin D
Supplementation During Lactation: A Randomized Controlled Trial. Pediatrics. 2015 Oct;136(4):625-34. doi: 10.1542/peds.2015-1669. PubMed PMID: 26416936; PubMed
Central PMCID: PMC4586731.

Zuckende Beine in der Schwangerschaft – Restless Legs Syndrome

Das kann das Restless Legs Syndrome (RLS) sein. Ich hatte dies ebenfalls während meiner zweiten Schwangerschaft, und auch schon, weniger prominent, in meiner ersten Schwangerschaft. Es scheint so, dass jede dritte Schwangere dieses Syndrom in der Schwangerschaft hat.

(http://www.baby-und-familie.de/Schwangerschaft/Restless-Legs-Syndrom-in-der-Schwangerschaft-152403.html)

Hier sind ein paar Tips:

„Unbedingt muss ein Eisenmangel ausgeglichen werden. Dadurch können gegebenenfalls RLS-Beschwerden verschwinden. Über eine Ferritin-Bestimmung kann ein Eisenmangel am besten diagnostiziert werden. Deshalb gehört die Ferritin-Bestimmung zur RLS-Diagnostik. Manche Autoren empfehlen Schwangeren vorbeugend gegen RLS-Beschwerden die Einnahme von Folsäure. Folsäure gehört zum Vitamin-B-Komplex und ist beispielsweise für die Blutbildung wichtig. Weiterhin kann sich Magnesium günstig auswirken.“ (Prof. Dr. Jörn P. Sieb)

Auf http://www.healthline.com/health/restless-leg-syndrome/link-between-magnesium-and-rls sagt Dr. med Carolyn Dean, dass Magnesium besonders wichtig sei bei RLS, da sonst zu viel Kalzium einen irritierenden Effekt auf Nervenzellen haben kann:

„Carolyn Dean, MD, medical director for the Nutritional Magnesium Association, who specializes in nutrition and health issues, says, “The best treatment is with any form of magnesium because magnesium relaxes muscles and nerves. Furthermore, calcium causes contraction in skeletal muscle fibers, and magnesium causes relaxation. When there is too much calcium and insufficient magnesium inside a cell, you can get sustained muscle contraction: twitches, spasms, and even convulsions. Magnesium permits a small amount of calcium to enter a nerve cell, just enough to allow electrical transmission along the nerves to and from the brain, then forces it back outside. Too much calcium, without the balancing effect of magnesium, can irritate delicate nerve cells of the brain. Cells that are irritated by calcium fire electrical impulses repeatedly, depleting their energy stores and causing cell death.  (5)“

In einem kürzlich veröffentlichten Konzensus zu Therapie von Restless Legs Syndrome (Picchietti et al, 2015), haben die Authoren zusammengefasst, wie effektiv verschiedene Behandlungsansätze sind. Dabei fällt auf, dass nichts definitiv empfohlen wird, ausser weitere verschlimmernde Handlungen zu vermeiden. Wahrscheinlich gut als Behandlung sind folgende nicht-medikamentöse Dinge: moderater Sport, Massage, Behandlung von vorliegender obstruktiver Schlafapnoe, Yoga, Eiseneinnahme (oral oder intravenös).

Folgende bekannte Faktoren machen RLS schlimmer: Eisenmangel, verlängerte Unbeweglichkeit (Flugzeug, Auto, etc.), serotonerge Antidepressiva. Ausserdem wird vermutet, dass folgende Faktoren auch eine Rolle spielen könnten: sedierende Antihistamine, Dopaminantagonisten (Antiemetika, Antipsychotika), Schlafentzug, Schlafapnoe, Hypoxie, Koffein, Tabak, Alkohol, Schmerz, periphere Neuropathie, Radikulopathie, venöse Insuffizienz und entzündliche /  immunologische Zustände.

Dann ist dieser Beitrag ebenfalls interessant zu dem Thema, und was gut besonders gut ist, er kommt mit einer Liste von Lebensmitteln, die die jeweiligen Vitamine und Mineralien enthalten:

What Is Restless Leg Syndrome And How It Can Be Treated

Und zu guter Letzt:

http://www.lifeextension.com/protocols/neurological/restless-leg-syndrome/page-05

Erstveröffentlichung: Juli 2016

Quellen:

Picchietti DL, Hensley JG, Bainbridge JL, Lee KA, Manconi M, McGregor JA, Silver RM, Trenkwalder C, Walters AS; International Restless Legs Syndrome Study Group (IRLSSG).. Consensus clinical practice guidelines for the diagnosis and treatment of restless legs syndrome/Willis-Ekbom disease during pregnancy and lactation. Sleep Med Rev. 2015 Aug;22:64-77. doi: 10.1016/j.smrv.2014.10.009. Review. PubMed PMID: 25553600.

 

Datteln in der Schwangerschaft verkürzen die Geburt?

Diese Studie fand, dass das Essen von 6 Datteln am Tag im letzten Monat der Schwangerschaft die Länge der Öffnungsphase fast halbierte, und Induktionen und Verabreichung von Wellenverstärkenden* Mitteln bedeutend seltener ist:

The effect of late pregnancy consumption of date fruit on labour and delivery. - PubMed - NCBI

The effect of late pregnancy consumption of date fruit on labour and delivery. – PubMed – NCBIhttps://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21280989We set out to investigate the effect of date fruit (Phoenix dactylifera) consumption on labour parameters and delivery outcomes. Between 1 February 2007 and 31 January 2008 at…Na, da kann man ja nur zugreifen – aber wegen des hohen Zuckergehalts bitte nicht übertreiben!Na, da kann man ja nur zugreifen – aber wegen des hohen Zuckergehalts bitte nicht übertreiben!

Na, da kann man ja nur zugreifen – aber wegen des hohen Zuckergehalts bitte nicht übertreiben!

Hier noch zu Datteln:

Datteln Gesundheit der Wüste

und ausserdem gut zu wissen (http://www.essen-gesundheit.de/lebensmittel/datteln-gesundheit-der-wuste/):

Auswirkungen von Datteln auf den glykämischen Index

Die Auswirkungen von Datteln auf den Zuckerhaushalt sind deutlich geringer als bei gewöhnlichem Haushaltszucker und allen Süßigkeiten, die daraus hergestellt werden.
Wer mit Datteln nascht, setzt seinem Körper zwar einer geballten Ladung Kohlenhydrate aus. Diese sind allerdings nicht isoliert wie bei sonstigen Süßigkeiten. Zahlreiche Nährstoffe, Vitamine, sowie Aminosäuren und Ballaststoffe sorgen dafür, dass der Zucker wesentlich langsamer ins Blut übergeht. Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel sowie die Insulinausschüttung konstanter. Die Folge: Eine ausgeglichene Energieversorgung ohne Heißhungerattacken.“

* Wellen ist das Wort, dass man in HypnoBirthing für Wehen benutzt

Essen und „Dreck reinigt den Magen“

Bei dem Thema „Essen“ scheiden sich die Geister, auch Experten sind sich da häufig uneinig. Und dazu kommt, dass ständig neues entdeckt wird.

Eier – erst schlecht, dann wieder gut. Butter – nein, ah ja, doch gut. Zucker – auf keinen Fall – aber was ist mit Früchten, die brauchen wir doch…..?

Es scheint sehr schwer zu erkennen, was nun gut oder schlecht für uns ist, oder ob ein Ergebnis evtl. daran liegt, was sonst noch dem Nahrungsmittel passiert ist – wie düngen mit diesem oder jenem künstlichen Präparat, oder mit folgendem Pektizid bearbeitet, oder das artfremde Futtermittel, das benutzt wird…. oder ob evtl die Erde einfach von früher belastet ist!

Da hilft auch der Ansatz „was Urvölker, die offensichtlich gesund waren, gegessen haben, kann nicht falsch sein“ nicht ganz. Aber diese Betrachtungsweise  gibt neue Ansätze, die auch in die Richtung Evolution unseres Körpers gehen…

Also, mit diesem generellen Kaveat, hier ein Link zu einem Beitrag, den ich ausgebuddelt habe, weil mir das bereits bekannt ist – und weil ich Sarah Schmid’s kurzes Kapitel über Essen in ihrem Buch recht gut finde.

https://sciencelife.uchospitals.edu/2014/08/25/gut-bacteria-that-protect-against-food-allergies-identified/?share=facebook&nb=1

https://chriskresser.com/got-allergies-your-microbes-could-be-responsible/

 

Gesundes Essen – mit oder ohne (gesättigtem) Fett?

Die generelle Aussage, die man immer wieder hört, ist dass gesättigtes Fett schlecht für die Gesundheit ist. Dennoch erklärt Sarah Schmid in ihrem Buch „Alleingeburt“: Fett ist das Beste, und damit meint sie jegliches natürlich vorkommendes Fett, u.a. tierische Fette, die reich an Vitaminen (D,A,K,E) sind, die uns häufig fehlen.

Industriell raffinierte Öle, wie Rapsöl und Sonnenblumenöl sieht sie als bedenklich an, denn die darin vorkommenden mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Trans-Fette) werden, neben einem hohen Zuckerkooonsum, „dass sie im Körper zu einer erhöhten Entzündlichkeit führen, die wiederum unsere modernen Krankheiten triggert“.

Als unproblematisch wertet sie hingegen kaltgepresste Pflanzenöle und solche, die aus „vorwiegend gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren“ bestehen, denn sie sind recht stabil in ihrer Struktur, auch beim Kochen.

Wie kann man es mal wieder zusammenfassen? Je weniger man das Rohmaterial verarbeitet, desto besser. Je mehr man es (künstlich) verarbeitet, desto schlechter ist es für uns. Macht Sinn, oder? Immerhin ist unser Darm über Jahrhunderte, ja gar Jahrtausende Symbiose mit Bakterien und anderem eingegangen, um mit unserem Essen gut umgehen zu können. Wenn wir nun „neue Verfahren“ einführen, kann unser Körper damit nicht oder nur schlecht damit umgehen!

Hier noch ein Youtube Video, das Ravnskov zeigt. Er studiert schon seit über 20 Jahren Cholesterol, und Herzkrankheiten, und auch die Bedeutung der gesättigten Fette für unsere Gesundheit.

 

 

Gewichtszunahme während der Schwangerschaft

Übergewichtige Schwangere müssen nicht unbedingt zunehmen, zeigen Studien.

Perinatal Outcomes in Nutritionally Monitored Obese Pregnant Women: A Randomized Clinical Trial

Perinatal Outcomes in Nutritionally Monitored Obese Pregnant Women: A Randomized Clinical Trial
A total of 257 patients were enrolled in the randomized study, with a loss-to-follow-up rate of 9.73%. Patients were assigned randomly to either the control (unmonitored) group…

In der Tat wurde gezeigt, dass es positive Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter und Baby haben kann, wenn nur wenig Gewicht zugenommen wird (unter 5 kg), vor allem bei vorliegender Diabetes Typ 2 Krankheit (http://care.diabetesjournals.org/content/36/5/1102.full) und Schwangeraschaftsdiabetes (http://care.diabetesjournals.org/content/36/5/1102.full). Dies ist so ausgeprägt, dass übergewichtige Schwangere, die Schwangerschaftsdiabetes haben, 40 Mal so häufig Diabetes Typ 2 entwickeln , wenn sie mehr als 5 kg während der Schwangerschaft zunehmen

Following gestational diabetes, obese women who put on 5 kg are more than 40 times more likely to develop full blown type 2 diabetes -- ScienceDaily

Following gestational diabetes, obese women who put on 5 kg are more than 40 times more likely to develop full blown type 2 diabetes — ScienceDaily
New research shows that in women who have developed gestational diabetes mellitus during pregnancy, being obese before the pregnancy and putting on more weight after it massively increases the risk of later developing type 2 diabetes.

Hier gibt es noch weitere Informationen (auf Englisch):

http://contemporaryobgyn.modernmedicine.com/contemporary-obgyn/content/tags/gestational-diabetes/obesity-and-weight-gain-pregnancy.

Möchtest Du meinen Newsletter erhalten und automatisch über neue Blogartikel informiert werden? Ganz einfach Email hinterlassen!

Übergewicht von Mädchen: Fisch in der Schwangerschaft?

Übergewicht in Mädchen scheint auch auf Umweltgifte zurückzuführen zu sein. In diesem Artikel wurde ein Link zwischen hohem Vorkommen der Umweltgiften DDE und PCB bei der Mutter in der Schwangerschaft und Übergewicht der Mädchen, vor allem 7 Jahre nach der Geburt.

„The results revealed that women with high levels of the chemicals in their bloodstream gave birth to daughters who by the age of seven weighed an average of six kilos more and had a 2.5 cm greater waist circumference than daughters of both normal-weight mothers with high levels of DDE and PCB in their bloodstream and overweight mothers with low levels of DDE and PCB.“

Pregnant women who eat fish get chubby daughters | ScienceNordic

Pregnant women who eat fish get chubby daughters | ScienceNordichttp://sciencenordic.com/pregnant-women-who-eat-fish-get-chubby-daughtersWhen an expectant mother gets the environmental toxins PCB and DDE into her bloodstream from eating fish, her daughters are likely to become overweight, new Danish/Faroese study reveals.

Auswirkungen von Zucker in der Nahrung der Mutter auf das Baby im Bauch

Was Mama isst, während sie schwanger ist, kann das Kind ein Leben lang mit seinem Gewicht kämpfen lassen. Zucker in der Nahrung der Mutter geht zum Kind über, und kann dort entscheiden, was für eine Zelle es wird. Wenn Mama Essen isst, das Zucker schnell ins Blut abgibt, kann es dazu kommen, dass das ungeborene Kind mehr Fettzellen bei Geburt hat. Dies wiederum führt zu einer 5-fachen Steigerung der Wahrscheinlichkeit des Kindes, Kinder-Fettleibigkeit zu entwickeln.

„According to Professor Keith Godfrey, it’s not only down to genetics but also how genes are switched on or off during life in the womb. Mum’s nutrition has a long term effect on the health of the baby, and part of that includes a big predisposition to obesity.
Keith’s research suggests food that releases sugars quickly into a pregnant mother’s circulation can have a lasting impact on their baby’s weight. These high sugar levels flow across the placenta and affect the way in which the unborn baby’s genes are turned on or off.

„There are switches, chemical switches, on the DNA, which are influenced by the mother’s sugar levels and her diet, which tell one cell to be a muscle cell and another cell to be a fat cell.
And when there are excessive amounts of sugar coming acros the placenta, then there is an excess of fat cells. And that excess fat cell complement is with you forever.“

This leads to a five fold increase in the risk of childhood obesity.“

Ernährung in der Schwangerschaft

Ganz offensichtlich finde ich HypnoBirthing gaaaanz FANTASTISCH (hehe). Dennoch bin ich skeptisch gegenüber ein paar der Ernährungsempfehlungen, die im Buch stehen.

Deshalb hier ein Link über Ernährung in der Schwangerschaft

und dann noch einen Artikel in Deutsch.

Richtige Ernährung und Vitalstoffe für ein gesundes Baby

(in Englisch):

https://www.rcm.org.uk/news-views-and-analysis/news/healthy-eating-in-pregnancy

Vorsicht auch mit den 10 % erhöhten Bedarf, der darin erwähnt werden. Es gibt Studien (ich glaube das war an Mäusen) die darauf hinweisen, dass der Körper in der Schwangerschaft effizienter mit den vorliegenden Nahrungsmitteln umgeht, und deshalb evtl. seinen erhöhten Kalorienbedarf aus der gleichen Nahrung wie davor decken kann – also sind 10 % mehr Kalorien u.U. auch nicht nötig – sondern nur das gesunde Essen :-).

Ich mag auch das Kapitel zu Ernährung im Buch „Alleingeburt“ – obwohl ich auch da Reservationen habe bei ihrer Meinung über Milch – denn so wie ich es verstehe, ist ein Problem mit Rohmilch, dass es Wachstumshormone hat, die auch bei uns wirken würden, allerdings nicht in einer positiven Weise….