Übelkeit im ersten Trimester (Update: neue Studie)

Während meiner ersten Schwangerschaft mit meiner Tochter war mir ständig schlecht am Morgen, und in den Supermarkt gehen war eine wahre Qual, egal zu welcher Uhrzeit. In meiner zweiten Schwangerschaft war das gar nicht so – es war viel sanfter, so sanft, dass ich mich an keinerlei Übelkeit erinnern kann.

Das mag eine Tendenz sein, dass bei Schwangerschaften mit Mädchen die Übelkeit ausgeprägter ist. Laut einer neuen Studie ist das Geschlecht eines Babys mit der Immunantwort einer schwangeren Frau verbunden, und Frauen mit weiblichen Föten haben eine erhöhte Immunantwort im Vergleich zu Frauen mit männlichen Föten. Diese Entzündung könnte eine Rolle bei der morgendlichen Übelkeit und möglicherweise sogar bei Heißhungerattacken spielen (Mitchell et al, 2017).

Ansonsten scheint auch so zu sein, dass die Übelkeit in der Schwangerschaft durchaus was mit Mangelerscheinungen zu tun haben kann. Starke Schwangerschaftsübelkeit könnte auf niedrige Magnesium- , Vitamin B6- , Zink- und Folsäure-Spiegel hin deuten. Solche sollte man am besten ausgleichen.

Deshalb: versuche, Lebensmittel zu essen, die diese möglichen Defizite ausgleichen können. Iss Lebensmittel, die Vitamin B6-reich sind, wie z.B. Innereien, Fleisch, Makerelen, Sardinen, Kartoffeln, Kohl, Avocado und Bananen. Das American College of Obstrtricians and Gynecologists (ACOG) sieht B6 als Mittel der ersten Wahl bei Schwangerschaftsübelkeit!

Iss Magnesiumhaltige Lebensmittel (in vielen Kernen und Nüssen, aber auch Bohnen und weitere grüne Gemüsesorten, oder Makrele). Um Magnesium aufnehmen zu können braucht der Körper allerdings auch B6, B12 und Kalzium!

Versuche Ingwer. Studien besagen, dass es nach 6 bis 9 Tagen regelmäßiger Einnahme tatsächlich hilft – vergleichbar mit Vitamin B6. Das hätte ich wissen müssen. Ich habe es versucht, aber da es mir nicht gleich geholfen hat, habe ich keine 6 Tage weitergemacht!

Achte darauf, genug zu trinken, das ist in der gesamten Schwangerschaft sehr wichtig! Bei häufigem Erbrechen muss man allerdings auch den Mineralstoff und Salzverlust ausgleichen, z.B. durch eine Hühnerbrühe.

Außerdem gibt es Armbänder mit einem Druckpunkt, der eine Akupressur darstellt, die die Übelkeit beseitigen soll. Die bekommt man recht billig im Internet, könnt es versuchen.

Mir hat damals nur Minzöl in Wasser (ich habe es getrunken) geholfen! Falls das auch nicht hilft, andere Duftöle per Diffuser im Raum zerstäubt können auch Linderung bringen.

Viel Glück! Und vergesst nicht, normalerweise dauert es nicht länger als bis zur 20. Schwangerschaftswoche! Es geht also auch wieder vorbei!

 

Quellen:

Mitchell, Amanda M., Marilly Palettas, and Lisa M. Christian. „Fetal sex is associated with maternal stimulated cytokine production, but not serum cytokine levels, in human pregnancy.“ Brain, behavior, and immunity 60 (2017): 32-37.

Updated: Buchempfehlung: Alleingeburt

Geburtshilfe vs. Geburtsmedizin

„Je mehr Frauen gut informiert ihre Rechte einfordern, desto eher wird die Geburtshilfe eines Tages den Platz einnehmen, der ihr zusteht: als dehmütige Dienerin an Frau und Kind, und nicht als besserwissender Vormund“. Zitat Sarah Schmid, aus ihrem Buch „Alleingeburt“. Das schreibt Sarah Schmid in ihrem Buch, und das ist eines der wichtigsten Dinge.

Geburten sind zwar vorbereitbar, aber nicht wirklich planbar. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten und Variabeln. Aber immer wieder bestätigen Mütter, dass der Unterschied zwischen einer guten Geburt und einer schlechten, ja gar traumatisierenden Geburt, der ist, wie mit der gebärenden Mutter umgegangen wird – als jene, die entscheidet, oder als jene, die halt schlecht informiert „mitzieht“, und Dinge über sich ergehen lässt. Deshalb berührte mich dieses Zitat auch sehr tief, und zeigt auch, den Wert dieses Buches auf, denn es informiert die Schwangere im Vorfeld.

Das Buch im Allgemeinen

Ich weiss schon, der Titel wird manch einer Schwangeren schon zu viel sein, aber es gibt vieles in dem Buch, das ich wichtig finde.

Der Tenor dieses Buches ist „unser Körper ist dafür gebaut, und wir können das“.

Dieses Buch beinhaltet nicht nur recht gute Empfehlung für die Ernährung während der Schwangerschaft, sondern auch gute und kritische Anmerkungen zum 0815 Gesundheitssystem der Schwangeren, und was man tun kann bei x und y während Schwangerschaft und Geburt.

Sehr gut finde ich auch die suggerierten Fragen für die Hebammen-Wahl auf Seite 41 – wobei dies sicher wichtiger ist, wenn man zuhause gebären will….

Alleingeburt - Schwangerschaft und Geburt in Eigenregie: Amazon.de: Sarah Schmid: Bücher

Alleingeburt – Schwangerschaft und Geburt in Eigenregie: Amazon.de: Sarah Schmid: Bücherhttps://www.amazon.de/Alleingeburt-Schwangerschaft-Eigenregie-Sarah-Schmid/dp/3902943335/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1470129751&sr=8-1&keywords=AlleingeburtIn diesem Buch findest du all jenes Wissen, das ich in Vorbereitung auf meine selbstbestimmten Geburten, aber auch auf der Suche nach Antworten auf die Fragen anderer Frauen aus…

 

 

Original Post von Juli 2016, Updated 3.11.2017

Updated: Stress in der Schwangerschaft

Stress in der Schwangerschaft wirkt sich u.U. ein Leben lang auf euer ungeborenes Kind aus, besagen Studien.

Folgende Folgen können eintreten:

  • Keuchen (OR: 1,41, 95% KI: 1,03-1,94)
  • Asthma (OR: 1,71, 95% CI: 1,02-2,89)
  • allergische Rhinitis (OR: 1,75, 95% CI: 1,08-2,84)
  • atopische Ekzeme (OR: 1,53, 95% KI: 1,11-2,10)
  • Depressionskrankheiten
  • geringere Intelligenz
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten
  • evtl. Autismus (Beversdorf et al, 2005, Sjaarda et al, 2017)

Die Zahlen für die oberen 5 habe ich aus einer Studie aus 2012 direkt übernommen (de Marco et al) – eine große Metaanalyse aus 2016 (van de Loo et al, 2016) fand eine odds ratio von 1.56 für Keuchen, Asthma und andere respiratorische Symptome zusammengefasst.

Zu nächsten drei (Depressionskrankheiten, geringere Intelligenz, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwierigkeiten) gab es einen guten Artikel im Spiegel:

Stress in der Schwangerschaft hinterlässt Spuren im Gehirn - SPIEGEL ONLINE

Stress in der Schwangerschaft hinterlässt Spuren im Gehirn – SPIEGEL ONLINEhttp://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/stress-in-der-schwangerschaft-hinterlaesst-spuren-im-gehirn-a-928555.htmlStress in der Schwangerschaft ist ein Risikofaktor für spätere Depressionen und andere Krankheiten. Zu diesem Schluss kommen Jenaer Forscher. Im Gehirn von Ungeborenen haben sie entdeckt, welche Spuren Stresshormone hinterlassen.

Die Kinder haben unter anderem ein erhöhtes Risiko von Depressionen.

Ausserdem hatten die Kinder, die Stresshormonen während der Schwangerschaft ausgesetzt sind,  „… im Durchschnitt einen um zehn Prozent geringeren Intelligenzquotienten, Probleme mit der Konzentration und Aufmerksamkeit“, sagt Schwab. Zudem habe das EEG gezeigt, dass diese Kinder sich vor dem Test nicht entspannen und währenddessen ihr Gehirn nicht aktivieren konnten.

Bekommen Ungeborene zu viele Stresshormone ab, „betrachtet“ der Körper den erhöhten Pegel als normal. „Diese Kinder werden bereits im Mutterleib darauf programmiert, Zeit ihres Lebens mehr Stresshormone auszuschütten“, sagt Schwab. Dabei sei es unerheblich, ob die Hormone synthetisch sind oder vom mütterlichen Körper erzeugt werden.

Forscher von der niederländischen Universität Tilburg konnten nachweisen, dass mütterlicher Stress vor allem zwischen der 12. und 22. Schwangerschaftswoche die emotionale und kognitive Entwicklung des Fötus ungünstig beeinflusst und diese Effekte noch 20 Jahre später erkennbar sind.“

Dabei sollte allerdings festgehalten werden, dass es dabei nicht um kurzzeitigen Stress geht, wie schnell noch zum Shop bevor er zu macht. Es geht hier vor allem um dauerhaften Stress, der lange anhält, wie z.B. generelle Angstzustände, oder Sorgen u.s.w. Und es scheint ausserdem so zu sein, dass ein gesundes Bonding dazu beiträgt, dass die Effekte von zu viel Stress vor der Geburt abgemildert werden (Bergman et al, 2010).

Also: auch aus diesen Gründen scheint es durchaus positiv zu sein, sich jeden Tag ein wenig Zeit zu nehmen, um einfach zu entspannen, und einfach positiv zu denken! All dies wird in meinem Geburtsvorbereitungskurs gelehrt 🙂 !

Dieser Artikel wäre nicht vollständig, wenn nicht erwähnt würde, dass Stress der Bezugsperson sich auch nach der Geburt schädlich auf das entwickelnde Kind auswirken kann – wie in diesen Studien über Asthma gezeigt wurde (Wright et al, 2004).Unterstützend wurde in einer großen kanadischen Studie gefunden dass die Wahrscheinlichkeit mit 7 Jahren an Asthma zu erkranken höher ist, wenn die Mutter konstantem Stress ausgesetzt ist, mit dem Zusatz, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, wenn man in eine Gutverdiener-Familie hineingeburen wurde (Kozyrskyj et al, 2008).

Auch noch sehr guter Artikel, sehr lesenswert, der das Thema Stress aber auch „Erziehungsstile – gut oder schlecht abdeckt:“

Frühe Liebe macht stark: Warum gute Bindungserfahrungen so wichtig sind | STERN.dehttp://www.stern.de/gesundheit/fruehe-liebe-macht-stark–warum-gute-bindungserfahrungen-so-wichtig-sind-7238626.htmlGute Bindungserfahrungen sind die wichtigste Grundlage, um für das Leben gewappnet zu sein. Die Hirnforschung hat dafür eindeutige Belege gefunden. Ein …

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Weitere Quellen:

Wright, Rosalind J., et al. „Chronic caregiver stress and IgE expression, allergen-induced proliferation, and cytokine profiles in a birth cohort predisposed to atopy.“ Journal of Allergy and Clinical Immunology113.6 (2004): 1051-1057.

Kozyrskyj, Anita L., et al. „Continued exposure to maternal distress in early life is associated with an increased risk of childhood asthma.“ American journal of respiratory and critical care medicine 177.2 (2008): 142-147.

van de Loo, Kim FE, et al. „Prenatal maternal psychological stress and childhood asthma and wheezing: a meta-analysis.“ European Respiratory Journal 47.1 (2016): 133-146.

Douros, Konstantinos, et al. „Prenatal Maternal Stress and the Risk of Asthma in Children.“ Frontiers in Pediatrics 5 (2017): 202.

Serpeloni, Fernanda, et al. „Grandmaternal stress during pregnancy and DNA methylation of the third generation: an epigenome-wide association study.“ Translational psychiatry 7.8 (2017): e1202.

Bergman K, Sarkar P, Glover V, O’Connor T (2010). Maternal Prenatal Cortisol and Infant Cognitive Development: Moderation by Infant–Mother Attachment. Biological Psychiatry 67(11): 1026-1032

http://www.empowher.com/print/10493845

Part 3: How Stress Affects Pregnancy and Unborn Baby

de Marco, Roberto, et al. „Foetal exposure to maternal stressful events increases the risk of having asthma and atopic diseases in childhood.“ Pediatric Allergy and Immunology 23.8 (2012): 724-729.

Beversdorf DQ, et al. Timing of prenatal stressors and autism. J. Autism Dev. Disord. 2005;35:471–478. doi: 10.1007/s10803-005-5037-8. 

Sjaarda, Calvin P., et al. „Interplay between maternal Slc6a4 mutation and prenatal stress: a possible mechanism for autistic behavior development.“ Scientific Reports 7 (2017).

http://www.child-encyclopedia.com/stress-and-pregnancy-prenatal-and-perinatal/according-experts/effects-prenatal-stress-child

http://www.dana.org/Cerebrum/2012/The_Role_of_Stress_in_Brain_Development__The_Gestational_Environment%E2%80%99s_Long-Term_Effects_on_the_Brain/

http://scholarworks.wmich.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=3593&context=honors_theses

 

Die Fehlglaube, dass technologische Geburt (immer) die sicherste Geburt ist

Kurzmitteilung

Ich habe gerade einen sehr interessanten Artikel gelesen über die Kultur der „modernen Geburt“. Er ist auf Englisch. Auch wenn ihr nicht Englisch fliessend könnt – es gibt ja Google Translate – vielleicht geht’s damit?
Kurze Zusammenfassung: häufig glauben wir heute, dass die technisierte Schwangerschaft und Geburt die Risiken reduziert und zum besten Ergebnis führt für Mutter und Kind. Das ist aber häufig nicht so, wie Studien zeigen. Dies ist Müttern nicht bekannt, und sie werden auch häufig nicht aufgeklärt.
 
https://www.theatlantic.com/health/archive/2012/03/the-most-scientific-birth-is-often-the-least-technological-birth/254420/

Bringe und behalte Deine Hormone im Einklang

Hormone sind chemische Botenstoffe, die gemeinsam mit dem Nervensystem versuchen, den Körper im Gleichgewicht zu halten. Sie steuern die Körpertemperatur, den Stoffwechsel, die Verdauung, das Wachstum. Sie steuern das Gefühls- und Sexualleben eines Menschen. Sie halten den Blutdruck konstant. Und sie sind für die Fortpflanzung verantwortlich. Also alles in allem könnte man sagen, dass Hormone entscheiden, wer wir sind und wie unser Leben verläuft – und dass Hormon-Balance wichtig ist!

Es gibt eine ganze Reihe von Dingen in unserem Leben, die unseren Hormon-Haushalt  künstlich beeinflussen. Das setzen wir zum Teil ganz gezielt ein, wie zum Beispiel bei der Anti-Baby-Pille (die im Übrigen die Hormon-Balance erheblich beeinträchtigen kann!).

Es gibt aber auch eine Reihe von Dingen, die unseren Hormonhaushalt beeinflussen, ohne dass wir uns dafür entschieden hätten, oder sogar ohne dass wir es wissen. Wie z.B. bei Plastik. Deshalb ist die erste Regel:

Bleibe fern von Substanzen mit Hormon-Wirkung

Plastik hat eine ganze Reihe von möglichen hormon-beeinflussenden Inahltstoffen. Eines der am best-erforschten ist Bisphenol A (BPA), welches hormonstörend und krebsverursachend ist. Bitte lest euch diesen Beitrag durch, welche anderen bekannten Einflüsse Plastik auf euer Leben haben kann, und weshalb es am ratsamsten ist, Plastik aus dem Bereich von Lebensmitteln, auch Getränken, zu verbannen. Andere sind Weichmacher, die auch in Plastik-Verpackungen vorkommen

Wenn der gänzliche Verzicht auf Plastik in der Küche nicht geht:

  • Lebensmittel nicht in Plastik lagern.
  • Lebensmittel nicht in Plastikbehältern erhitzen.
  • Kaufe Wasser in Glasflaschen statt Plastikflaschen, und trinke nie Getränke in Plastikflaschen, die in der Hitze waren, wie z.B, im Auto oder in der Sonne.
  • Versuche, auch Konserven zu vermeiden, denn viele haben BPA (BPS, BPx, …) in ihren Auskleidungen.

Andere Substanzen, die hormonell wirken können sind z.B.:

Übrigens: wirklich lebensmittelneutral in der Küche sind Edelstahl (18/10) und Glas, und sind damit zu bevorzugen. Auch positiv zu bewerten sind meistens Töpfe und Pfannen aus Gusseisen (ohne Bezug), denn wir haben häufig einen Eisenmangel, und durch Kochen in Gusseisen führt man den darin gekochten Lebensmitteln ein wenig Eisen zu.

Bleib auch für die Haut bei Bio

Deine Haut ist Dein größtes Organ, und es ist zwar eine Trennschicht zwischen Dir und der Umwelt, aber eine, die atmet und generell durchlässig ist. Wenn in einer Creme Nanoteilchen sind, gehen die in durch die Haut und können zu weiteren Reaktionen im Körper führen. Da Studien niemals (meiner Meinung nach) alle möglichen negativen Folgen ausschließen können, ist es besser, solche Cremes mit Nano-Teilchen nicht einzusetzen. Auch werden in Cremes gerne Parabene eingesetzt. Parabene sind weit verbreitet als Konservierungsmittel in Kosmetika und auch in Parfums, Waschmittel, Shampoo, Deodorants, Seifen.

Parabene dringen leicht in die Haut ein und verändern die Hormonproduktion und -funktion, indem sie Östrogen nachahmen – überhaupt nicht hilfreich für die Östrogen-dominante Frau in ihrem Kampf, das hormonelle Gleichgewicht wiederherzustellen. In Rattenversuchen wurde gezeigt, dass bei männlichen Ratten Parabene den Testosteronspiegel senken, und zu einer Verringerung gesunder Spermien führt. Bei weiblichen Ratten wurde ein Anwachsen des Uterus festgestellt. Parabene wurden auch in menschlichen Brustkrebsgeweben nachgewiesen und es wird angenommen, dass sie sowohl die männliche als auch die weibliche Reproduktion beeinträchtigen. Parabene treten in der Natur natürlich in geringen Mengen auf, aber die synthetische Version, die aus Petrochemikalien hergestellt wird, wird im Körper schlecht verarbeitet und ist besonders gefährlich.

Iss Nahrung, die Dir hilft, Hormone in Balance zu halten

Statt einfache Kohlehydrate zu essen wie Weißbrot, Pasta, Kuchen und Mehlspeisen, iss lieber komplexe Kohlehydrate, wie Vollkornprodukte, Gemüse und Quinoa. Dadurch kommt es zu weniger schnellem Anstieg von Insulin, und stabilisieren ausserdem den Leptinlevel (das „Sättigungshormon“, das von Fettzellen produziert wird, und hilft, das Gleichgewicht der Energie zu regulieren, indem es den Hunger hemmt), was einen Schutz vor Insulinresistenz bildet. Ausserdem sind in Vollkornprodukte, Gemüse und Quinoa viel mehr andere vorteilhafte Nährstoffe zu finden, wie Mineralien und Vitamine.

Zudem enthalten komplexe Kohlehydrate meist auch mehr Ballaststoffe. Diese unterstützen dabei, überflüssiges Östrogen aus dem Körper zu transportieren. Ein Mangel an Ballaststoffen könnte einen Überschuss an Östrogen im Körper verursachen und zu einer Östrogendominanz führen – einem weiteren hormonellen Ungleichgewicht. Übrigens: Zucker führt zu denselben Probleme wie einfache Kohlehydrate! Auch stört Zucker die Balance der Hormone Östrogen und Progesteron. Also: Vermeide Zugaben von einfachem Zucker in Speisen!

Ansonsten sind gesunde Fette ebenso von Vorteil für die Hormonbalance. Benutze das richtige Fett für die richtige Anwendung. Gute Fette halten uns länger satt und geben unseren Gerichten Geschmack. Essenziellen Fette werden nicht nur zur effektiven Produktion von Hormonen (speziell der Sexualhormone) herangezogen, sondern regen auch den Stoffwechsel an. Da die meisten Pflanzenöle (wie Sonnenblumenöl, Sojaöl, Erdnussöl, und Distelöl, …) einen hohen Omega-6-Anteil haben, Omega 6 aber lieber in Balance zu Omega 3 stehen sollte, ist es besser, diese Öle einzuschränken, dafür aber viel fetten Fisch, Flohsamen, Chiasamen und Walnüsse zu sich zu nehmen, da sie gute Quellen für entzündungshemmende Omega-3-Fette sind.

Kokosöl ist ein natürliches Hausmittel gegen Hormonungleichgewicht. Es fördert eine gesunde Schilddrüsenfunktion, hilft den Blutzucker zu stabilisieren, stärkt das Immunsystem, beschleunigt den Stoffwechsel und fördert die Reduktion von Bauchfett.

Lebe so, dass Du reichlich Vitamin D erhälst!

Vitamin D, auch das Sonnenvitamin genannt, erhalten wir vor allem über die Sonne, obwohl es auch über die Nahrung zugeführt werden kann. Dieses Vitamin ist deshalb hier erwähnt, weil es im Körper zu einem neuroregulatorischem Hormon umgewandelt wird, und somit sehr wichtig ist für unseren Körper.

Unter anderem regelt es wichtige Vorgänge innerhalb des Nervensystems. Fehlt es, dann können auch die anderen Hormone im Körper ihre Signale nicht mehr ungehindert senden.

Als Nation sind wir eigentlich alle von einem Mangel dieses Vitamins betroffen, und es gibt sehr viele Krankheiten, vor allem auch Herz-Kreislauf-Krankheiten (Arterienverkalkung), Osteoporosis, und auch Autoimmunkrankheiten, die mit einem Mangel dieses Vitamins in Zusammenhang gebracht werden.

Man nimmt an, dass unser Mangel, der im Übrigen häufig selbst im Sommer bestehen bleibt, viel mit unserer sonnengeschützten Lebensweise zu tun hat – sei es Sonnenschutzcremes, oder das Aufhalten im Inneren.

Falls ihr euch nicht sicher seid, dass ihr genug von diesem Vitamin erhaltet, kann auch eine Supplementierung helfen. Aber vorsicht: wer die vollen positiven Effekte von Vitamin D haben möchte, benötigt ebenfalls Vitamin A, Vitamin K2 und Magnesium! Vitamin A, weil es zusammen mit Vitamin A benötigt wird, um Osteoblasten herzustellen, und K2, um die Osteoblasten und Osteoclasten, die durch Vitamin D (und evtl A) hergestellt wurden, zu aktivieren – und dadurch, und die höhere Knochendichte, die erreicht wird, regelt man auch wieder die Insulinsensitivität! Magnesium ist auch generell sehr wichtig für unseren Körper, und wird ebenfalls benötigt, um Vitamin D aufzunehmen – und ist auch eine weitere Volks-Mangelware.

Ihr findet weitere spannende Artikel zu Vitamin D in diesem Blog.

Du isst, was Deine Nahrung „isst“

Ok, Pflanzen haben natürlich keinen Mund, aber abstrakt gesehen gilt dies auch für Pflanzen. Es bedeutet einfach, dass was unser Essen zu sich nahm, in ihm ruhen kann, bis es zu uns kommt. Wenn Pestizide auf den Pflanzen sind, kommen sie durch Verzehr in uns. Das ist ein anderes Thema. Bei tierischen Nahrungsmitteln kommen häufig auch Hormone zu Einsatz, auch wenn Wachstumshormone bei uns verboten sind.

Die Welt hat in einem Bericht folgende Zahlen zur Verfügung gestellt: „In welchem Ausmaß Hormone tatsächlich derzeit in der Tierhaltung zum Einsatz kommen, kann auch der BUND [Anmerkung: BUND = Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland] nur abschätzen. Die letzten verfügbaren Zahlen stammen aus dem Jahr 2003. Damals wurden insgesamt 670 Kilogramm Hormone an Tiere verabreicht, was etwa fünf Prozent sämtlicher Hormon-Arzneimittel in Deutschland entsprach. Der BUND geht in seiner Studie davon aus, dass die Menge deutlich zugenommen habe, da die Tierhaltung in den vergangenen zehn Jahren weiter intensiviert worden sei. Die Pharmaindustrie sei nicht bereit gewesen, aktuellere Zahlen zu Hormonmengen zur Verfügung zu stellen.“

Vermeide Stress

Stress ist unter anderem so schlecht für unsere hormonelle Balance, weil das Produzieren der Stresshormone die Nebennieren sehr belastet. Kurzzeitig ist das ok, aber wenn es zu Dauerstress kommt, kann das die Nebennieren überlasten, was zu Zellschädigung in den Nebennieren führt. Durch den Schädigungsprozess werden immer weniger Hormone hergestellt, es kommt zu Konzentrationsschwierigkeiten, oder gar zu einem wahren Gefühlschaos. Also: lebe stressarm (und/oder nimm Dir Zeit für eine tägliche Entspannung), und schlafe gut.

Schlaf – so gesund und wichtig

Kinder und Erwachsene bekommen immer weniger Schlaf. Schlafbeschränkungen führen zu metabolischen und endokrinen Veränderungen, einschließlich verminderter Glukosetoleranz, verminderter Insulinsensitivität, erhöhten abendlichen Konzentrationen von Cortisol (Stresshormon), erhöhten Ghrelinwerten (ein appetitanregendes Hormon, welches in der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse produziert wird), verminderten Leptinwerten (das „Sättigungshormon“, das von Fettzellen produziert wird, und hilft, das Gleichgewicht der Energie zu regulieren, indem es den Hunger hemmt), welches zu erhöhtem Hunger und Appetit führt.

Ausserdem ist Schlaf so wichtig für unsere Lernfähigkeit. Wir verarbeiten Informationen während wir schlafen, denn im Tiefschlaf werden viele Informationen in das Langzeitgedächtnis übergeführt. Auch verbessert genügend Schlaf unser Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit.

Also: ein Mangel an Schlaf hat einen negativen Einfluss auf die Gesundheit, dem hormonellen Gleichgewicht, der geistigen Gesundheit und auf die Weite der Taille. Am Besten ist es, eine Schlaf-Routine zu haben. Ab Nachmittags keinen Kaffee. Einige Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen sollte blaues Licht von elektronischen Geräten vermieden werden, denn es wurde gezeigt, dass es Schlafmuster und den Melatonin-Spiegel (unser Schlafhormon) stört. Lavendelöl ist im Übrigen ein tolles ätherisches Öl um zur Ruhe zu kommen.

Wieso Plastik, auch in Konserven, schlecht für die Gesundheit ist

Ihr seid schwanger oder kocht auch für Kinder? Spätestens jetzt solltet ihr darauf achten, gute Essgewohnheiten aufzubauen. Das ist nicht immer einfach, man weiß häufig nicht, was eigentlich „gesund essen“ bedeutet.

Generell sollte man natürlich darauf achten, dass das Essen so nährstoffreich wie möglich ist. Das ist durchaus ein sehr großes Thema an sich, mit dem viele Autoren und gar ganze Berufstände ihr Geld verdienen – und nicht in diesem Artikel behandelt wird, wegen genau dieser Komplexität.

Eine etwas einfacherer Regel kann man durchaus so zusammenfassen: Weg von Kunststoff! Nicht nur, weil damit ja auch viel Müll vermieden wird, der sich sehr schlecht und langsam zersetzt, sondern auch, weil Kunststoff auf die menschlichen Hormone/Körper sehr ungünstig bzw schlicht schädlich wirkt. Ein mittlerweile recht gut erforschter Stoff in Plastik, der gesundheitsschädlich ist, ist Bisphenol A.

„Bisphenol A (BPA) dient vor allem als Ausgangsstoff zur Synthese polymerer Kunststoffe auf der Basis von Polyestern, Polysulfonen, Polyetherketonen, Polycarbonaten und Epoxidharzen. BPA hat daher eine sehr große wirtschaftliche und technische Bedeutung. Ferner wird BPA als Antioxidant in Weichmachern und zum Verhindern der Polymerisation in Polyvinylchlorid (PVC) verwendet“ (wikipedia) – und somit ist er dann eben vermehrt in weichem Plastik enthalten als in hartem, und auch in Lacken.

Bisphenol A wird von BUND als Hormontoxin betitelt, und Dr. Axe sagt dass die Wissenschaft zeigt, dass diese Hormon-störende Chemikalie weit verbreitete Schäden in unserem Körper verursacht, und uns für Generationen beeinflusst (Boudalia et al, 2014).

Diese Schäden sind unter anderen:

  • Unfruchtbarkeit bei Männern (Manfo et al, 2014), aber auch bei Frauen (Yan et al, 2013, und auch hier)
  • negative Auswirkungen auf die Prostata in Föten (Manfo et al, 2014)
  • negative Auswirkungen auf das Schwangerschaftsergebnis, wie Geburtsgewicht, Frühgeburtsraten, Entwicklungsdefekte und wiederholte Fehlgeburten (Pergialiotis et al, 2017)
  • negative Auswirkungen auf Säuglinge und Kinder, zusammen mit Gehirn und Verhaltensstörungen (Shelby, M. D. , 2008)
  • Es entzieht dem Körper Vitamin D (Johns et al, 2016), wahrscheinlich durch Hormondisruptoren die dafür sorgen, dass es weniger der aktiven Form von Vitamin D im Körper gibt. Dadurch fördert BPA Krankheiten wie Gewichtszunahme, Krebs, Schlaflosigkeit, Arthritis, Herzerkrankungen, MS und anderen Krankheiten
  • Übergewicht in Mädchen (doppelt so viele waren über 90-Percentile, Li et al, 2013)
  • Erratisches Herz durch Veränderungen im Kalzium-Handling (Yan et al, 2011)
  • erhöht Risikofaktoren von Diabetes. Eine Studiebesagt eindeutig, dass, BPA, unabhängig von Ernährung und Fitness, Glukosestoffwechsel durch Insulinresistenz, Pankreas β-Zell-Dysfunktion, Adipogenese, Entzündungen und oxidativen Stress beeinflusst (Sabanayagam, et al, 2013)
  • Molar-Incisor-Hypomineralization (siehe extra Blog)
  • erhöhtes Risiko von Prostata-Krebs (Prins et al, 2017)
  • erhöhtes Risiko von Brustkrebs (diese Studie bescheinigt das auch BPS und BPF, Kim et al, 2017; Gray et al, 2017)

Bisphenol A findet sich in sehr vielem Plastik-Zeug, im Übrigen aber auch in CDs und in Dental-Versiegelungen und Verbundwerkstoffe, aber auch Lacken. Man nimmt an, dass das meiste BPA durch das Essen aufgenommen wird.

Somit kommt jedes im Geschäft mit Plastik abgepackte Essen potentiell in Berührung mit Bisphenol A oder anderer Schadstoffe im Plastik – und somit auch in unsere Körper.

Auch im Essen, das in Konserven abgepackt ist, hat man Bisphenol A nachgewiesen, auch noch so viele Jahre nach den ganzen Forschungsergebnissen zur Schädlichkeit von BPA (BUND, August 2017). BPA findet man aber auch in den Deckeln von Glasflaschen – und eben auch in den ganzen Plastik-Wasserflaschen, die heutzutage leider die Glasflaschen fast schon vom Markt verdrängt haben (durchaus gerade wegen der 25 Cent „Steuer“, die auf die Flaschen erhoben werden (da nicht weniger der Flaschen ihren Weg nicht zurück in die Geschäfte finden, und damit eine zusätzliche Einnahmequelle für die Geschäfte sind)).

Leider ist ein „BPA-Frei“, das auf möglichen Verbrauchs-Gegenständen wie Baby-Flaschen zu finden ist, noch lange keine Bescheinigung von Unbedenklichkeit.

Dazu gehören auch Bisphenol A – freie Babyflaschen. In ihnen steckt häufig Bisphenol S, oder ein ähnlicher Stoff, der benutzt wird, aber, wie im Falle von Bisphenol S, u.U. sogar noch schlechter sein kann als der Stoff, den er ersetzt. Deborah Kurrasch von der Universität Calgary hat in einer Studie gezeigt, dass genau dieses BPS mindestens genauso bedenklich ist, wie BPA. In einem Artikel des Scientific American bringt sie  das Problem sehr schön auf den Punkt.

Sie sagt, dass das Problem in der mangelnden Regulierung der Industrie liegt. Die Toxizität neuer Materialien werden nicht ausgiebig getestet, bevor sie auf dem Markt zugelassen sind. „Wir zahlen eine Prämie für ein „sichereres“ Produkt, das gar nicht sicherer ist“, sagt Kurrasch dort.

Auch BUND schliesst sich in einer ähnlichen Nachricht an:  „Neben Bisphenol A gibt es auch viele weitere hormonschädliche Chemikalien (Endokrine Disruptoren, ED) in vielen alltäglichen Gebrauchsgegenständen. Dazu gehören beispielsweise Weichmacher (Phthalate) in PVC-Produkten wie Bodenbelägen, Tapeten oder Spielzeug, ebenso wie Parabene in Kosmetikprodukten und viele Pestizide. Während des Gebrauchs können sie sich herauslösen und dann in die Umwelt und den menschlichen Körper gelangen“. Dies geht über den Rahmen dieses Blog-Eitrages heraus, ich wollte es, der Gründlichkeit her, aber erwähnt haben.

Was bleibt da noch übrig, was können wir da tun um uns und unsere Kinder zu schützen?

Nach Möglichkeit alles Plastik in eurer Küche durch Glas oder Edelmetall (18/10) ersetzen, denn diese beiden Materialien reagieren nicht mit eurem Essen. Auch, wenn ihr denn Fertiggerichte kauft, diese niemals in den Plastikcontainern, in denen sie kommen, aufwärmen. Benutzt auch keine Plastikflaschen – egal ob BPA-freie Baby-Flaschen, oder Mineralwasserflaschen aus Plastik!

Außerdem so viel wie möglich auf dem lokalen Markt beim lokalem BIO-Bauern kaufen, und sich Lebensmittel statt in Plastiktüten in Papiertüten packen lassen, oder eben Stofftaschen mitbringen. Nur durch einen kurzen (direkten) Weg zu uns und unsere Küchen können wir (am ehesten) ausschließen, dass die Lebensmittel von „schlechten Einflüssen“ und schädlichen Stoffen weitestgehend unberührt blieben (wie in Konserven und in Plastik enthalten).

Und frische, lokale Angebote haben den enormen Vorteil, dass sie meist länger reifen durften, und auch durch ihre Frische den größten Vitamin- und Mineralstoffgehalt haben – welcher generell nach dem Ernten immer weniger werden (hier sind wir dann sogar wieder bei der oben erwähnten wichtigsten Regel des „so nährstoffreich wie möglich essen“ angekommen 😉 – und ganz nebenher ist auch der kurze Weg zum Verbraucher ein erheblicher Beitrag für den Umweltschutz).

Wenn das Baby noch kein „normales“ Essen isst, gilt: „breast is best“ (also Brust ist am Besten), denn nur dadurch bleibt dem Baby garantiert das ganze Plastik-Zeug mit seinen möglichen (Hormon-) Giften erspart. Wenn es denn wirklich Plastik sein muss, dann darauf achten, dass der Inhalt bzw. Flasche nicht erwärmt wird (und eher starre Flaschen bevorzugen).

Wenn euer Kind bereits am Tisch mit isst, vermeidet Plastik-Besteck und Geschirr für normales (billiges) oder Glas. Oder eine unlackierte Holzvariante? Auch später im Kindergarten, schaut welche Möglichkeiten ihr habt, Kontakt mit Plastik zu vermeiden – zum Beispiel durch Benutzung von Papier (z.B. als innere Auskleidung der Plastik-Box)!

Wenn ihr euch dafür interessiert, wie Bisphenol A (und somit Plastik, da man auch andere Bishpenol A Ersatzprodukte nicht generell freisprechen kann, ohne sie getestet zu haben) auch mit Molar Incisor Hypomineralization, ein Syndrom, wo die permanenten Kinderzähne bereits sehr „schwach“, sogar „bröckelig“ hereinwachsen, mit Bisphenol A in Verbindung gebracht werden, lest diesen Blogeintrag zu diesem Thema:

Zähne und Molar Incisor Hypomineralisation

Viel Erfolg!

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Quellen:

https://www.bund.net/chemie/hormonelle-schadstoffe/bisphenol-a/lebensmittelkonserven/

https://www.scientificamerican.com/article/bpa-free-plastic-containers-may-be-just-as-hazardous/

https://ehp.niehs.nih.gov/pdf-files/2013/Jan/ehp.1205826.pdf

Yang, Chun Z., et al. „Most plastic products release estrogenic chemicals: a potential health problem that can be solved.“ Environmental Health Perspectives119.7 (2011): 989.

Kinch, Cassandra D., et al. „Low-dose exposure to bisphenol A and replacement bisphenol S induces precocious hypothalamic neurogenesis in embryonic zebrafish.“ Proceedings of the National Academy of Sciences 112.5 (2015): 1475-1480.

BPA Toxic Effects & Symptoms: How BPA Destroys Your Body. Dr Axe, 2017

Boudalia, Sofiane, et al. „A multi-generational study on low-dose BPA exposure in Wistar rats: effects on maternal behavior, flavor intake and development.“ Neurotoxicology and teratology 41 (2014): 16-26.

Manfo, Faustin Pascal Tsagué, et al. „Adverse effects of bisphenol A on male reproductive function.“ Reviews of Environmental Contamination and Toxicology Volume 228. Springer International Publishing, 2014. 57-82. 

Yan, P. P., et al. „Effects of bisphenol A on the female reproductive organs and their mechanisms.“ Zhongguo yi xue ke xue yuan xue bao. Acta Academiae Medicinae Sinicae 35.6 (2013): 683-688.

Shelby, M. D. „NTP-CERHR monograph on the potential human reproductive and developmental effects of bisphenol A.“ Ntp cerhr mon 22 (2008): v-vii.

Johns, Lauren E., Kelly K. Ferguson, and John D. Meeker. „Relationships between urinary phthalate metabolite and bisphenol A concentrations and vitamin D levels in US adults: National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES), 2005–2010.“ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 101.11 (2016): 4062-4069.

Li, De-Kun, et al. „Urine bisphenol-A level in relation to obesity and overweight in school-age children.“ PloS one 8.6 (2013): e65399.

Yan, Sujuan, et al. „Bisphenol A and 17β-estradiol promote arrhythmia in the female heart via alteration of calcium handling.“ PloS one 6.9 (2011): e25455.

Sabanayagam, Charumathi, Srinivas Teppala, and Anoop Shankar. „Relationship between urinary bisphenol A levels and prediabetes among subjects free of diabetes.“ Acta diabetologica 50.4 (2013): 625-631.

Prins, Gail S., et al. „Prostate Cancer Risk and DNA Methylation Signatures in Aging Rats following Developmental BPA Exposure: A Dose–Response Analysis.“ Environmental Health Perspectives 77007 (2017): 1.

Kim, J. Y., et al. „Effects of bisphenol compounds on the growth and epithelial mesenchymal transition of MCF-7 CV human breast cancer cells.“ Journal of biomedical research 31.4 (2017): 358.

Gray, Janet M., et al. „State of the evidence 2017: an update on the connection between breast cancer and the environment.“ Environmental Health 16.1 (2017): 94.

Pergialiotis, Vasilios, et al. „Bisphenol A and adverse pregnancy outcomes: a systematic review of the literature.“ The Journal of Maternal-Fetal & Neonatal Medicine just-accepted (2017): 1-15.

Risiken des Ultraschalls in der Schwangerschaft

Falls ihr meinen letzten Beitrag zu Ultraschall in der Schwangerschaft noch nicht gesehen habt – hier ist er:

Gesundheitsbedenken bei Ultraschalluntersuchungen des Babys vor der Geburt | Geburtswege

Gesundheitsbedenken bei Ultraschalluntersuchungen des Babys vor der Geburt | Geburtswegehttp://blog.stuttgart-hypnobirthing.de/gesundheitsbedenken-bei-ultraschalluntersuchungen-des-babys-vor-der-geburt/So fand eine Studie (Campbell 1993) dass 2-4-jährige Kinder, die Sprachentwicklungsprobleme hatten, während der Schwangerschaft häufiger Ultraschalluntersuchungen ausgesetzt…

 

Ich habe soeben einen Beitrag zu diesem Thema gefunden, der leider noch viel drastischer ist – es gibt eine Chinesische Studie, am Menschen, der recht klar zeigte, dass es durchaus sehr gravierende Gesundheitsbedenken gibt beim Ultraschall.

Hier ist der Beitrag (auf Englisch):

Ultrasound – Is it Safe During Pregnancy? | Spiritual Birth

Ultrasound – Is it Safe During Pregnancy? | Spiritual Birthhttp://www.spiritualbirth.net/ultrasound-is-it-safe-during-pregnancyObstetric ultrasound diagnostic techniques should carefully adhere to a cautious scientific attitude and exposure should be kept to a minimum during pregnancy.

 

In diesem Artikel wird die unten genannte Publikation wichtiger Studien aus China noch einmal kurz und bündig zusammengefasst.

Es wurde gefunden dass der vorgeburtliche Ultraschall DNA, Zellen und Neuronen des Babys während der Schwangerschaft schädigt, und zelluläre, neurologischen und epigenetischen Schädigung des ungeborenen Kindes verursacht. Ultraschall schadet den Chorionzotten, dem Chorion-Gewebe, den empfindlichen Organen, der Hornhaut des Auges, Neuronen und den DNA-Strukturen.

Folgendes sind die Empfehlungen im Umgang mit Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft:

1. Ultraschall sollte nur bei bestimmten medizinischen Indikationen verwendet werden.

2. Wenn Ultraschall verwendet wird, sollte man sich strikt an das kleinste-Dosis-Prinzip halten, sowohl in Intensität des Ultraschalls, als auch zeitliche Länge.

3. Fetaler Ultraschall sollte aus keinem anderen Grund als für medizinische Indikationen benutzt werden, auch nicht für die Identifizierung des Geschlechts oder vorgeburtlicher Bindungsaufbau (Fotos, Videos).

4. Am besten sollte Ultraschall in der frühen Schwangerschaft (die ersten drei Monate) vermieden werden. Wenn unvermeidbar, minimiert Einwirkung von Ultraschall. Auch später in der Schwangerschaft, während der 2. oder 3. Trimester, begrenzt Ultraschall auf 3-5 Minuten für sensible Bereiche wie das fötale Gehirn, Augen, Rückenmark und Herz.

Die Studien zu diesem Thema kann man sich auch in einer Zusammenfassung auf Amazon kaufen. Alternativ gibt es auch eine kürzere Zusammenfassung, kostenlos hier.

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Studie: West, J. „50 Human Studies, in Utero, Conducted in Modern China, Indicate Extreme Risk for Prenatal Ultrasound: A New Bibliography“. 2015

Zahnpflege, Karies, Schwangerschaft und sowieso

„Egal was ich mache, ich bekomme immer Karies. Ich habe einfach schlechte Zähne“.

Das habe ich mir so auch mal gedacht. Als Kind ging es ständig zum Zahnarzt. Aber irgendwann hat es aufgehört – meine Zähne wurden wohl besser ;-).

Vor einiger Zeit bin ich auf die Idee gestoßen, dass Karies auch eine Sache ist, die durch Mangelerscheinungen hervorgerufen wird – vor allem Mangel der Vitamine A, D E und K, und wahrscheinlich auch Vitamin B und Vitamin C, Einen guten Artikel dazu findet ihr hier, vom Autor des Buches „Karies heilen“. Um Vitamin A und D auszugleichen ist Lebertran sehr gut, allerdings ist das Risiko von Verunreinigung des Lebertrans mit Giftstoffen wie Polychlorierten Biphenylen (PCB) recht hoch, eventuell ist es besser auf andere Quellen zurückzugreifen wie Vitaminpräparate. Falls eure Wahl auf Lebertran fällt, dann eher einen der ohne Hitzebehandlung hergestellt wurde, weil sonst Vitamin D und möglicherweise auch andere Inhaltsstoffe verloren gehen, und darauf achten, nicht noch zusätzliches Vitamin A aus anderen Präparaten zu euch zu nehmen, da dies auch sehr hoch dosiert ist in Lebertran. Genug Vitamin D durch Sonne bekommt man heutzutage sehr schwer, sogar im Sommer, und zwischen September bis März ist es fast ausgeschlossen, da die Sonne zu tief am Horizont ist (von Helden, 2015).

Wenn Du häufig Zahnstein hast, hast Du wahrscheinlich Vitamin K Mangel – denn dann wird das Kalzium nicht dorthin transportiert, wo es gut ist, sondern endet womöglich an den Zähnen oder in den Arterien – eine Liste guter Nahrungsmittel für Vitamin K findet ihr ganz unten am Schluss, kurz vor den Quellen.

Bei meiner Recherche zu diesem Thema bin ich auf ein interessantes Interview mit einer ehemaligen Zahnärztin gestoßen. Er spricht Dinge an, die ich auch in der gesamten klassischen Geburtsbegleitung ebenfalls häufig zu erkennen glaube.

Lest es euch doch durch – es spricht auch über „was man in der Schwangerschaft vermeiden sollte“ – wie zum Beispiel professionelle Zahnreinigung (wegen den fluoridhaltigen Hilfsmitteln).

Karies heilen? Eine Zahnärztin packt aus! Tipps für gesunde Zähne - Ich lebe grün!

Karies heilen? Eine Zahnärztin packt aus! Tipps für gesunde Zähne – Ich lebe grün!https://www.ichlebegruen.de/Artikel/370/Karies_heilen_Eine_Zahnaerztin_packt_aus_Tipps_fuer_gesunde_ZaehneKarin: Ich sehe heute viele Dinge ganz anders, als zu der Zeit, während ich noch in meinem Beruf tätig war. Das Problem ist, wenn du in deinem Job und dem System drin steckst,…

Hier findet ihr weitere Vitamin D Infos:

Vitamin D | Geburtswege

Vitamin D | Geburtswegehttp://blog.stuttgart-hypnobirthing.de/?s=Vitamin+D&submit=SuchenFinde Artikel zu Hashimoto, Thyreoiditis, Gelbsucht in Babys, Autismus in Babys, Molar Incisor Hypomineralisation in euren Kindern(wichtig bereits WÄHREND der Schwangerschaft)

 

 

 

 

Fleisch Innereien (Leber), ferner Muskelfleisch von Rind, Kalb, Schwein
Nährmittel Roggenvollkorn, Weizenvollkorn, Kleie, Weizenkeime, Sojamehl
Fett Traubenkernöl, Maiskeimöl
Milchprod. Fettreiche Milchprodukte, z.B. Quark 40%, Sahne, fette Käsesorten, Sahnejoghurt etc.
Eier Eigelb
Gemüse vor allem Rotkohl und roher Sauerkraut, ferner Linsen, Rosenkohl, Spinat, Blumenkohl, Weißkohl und andere Kohlarten, Broccoli und anderes grünes Gemüse, weiterhin Knollensellerie, Sprossen- und Lauchgemüse, Sojabohnen, Bohnen, Erbsen, Tomaten, Zwiebeln, Pilze (Pfifferlinge, Butterpilze, Steinpilze), Salat
Obst Kern-, Stein- und Beerenobst, Südfrüchte (außer Zitrusfrüchte)
Gewürze Kräuter (z.B. Kresse, Petersilie, Schnittlauch, Dill, Pfefferminze, Basilikum, Estragon, Beifuß, Oregano), Suppengrün, Paprika, Wacholder, Knoblauch
Sonstiges Sojaerzeugnisse

Vitamin K – Liste von Jameda.de

Quellen:

http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/Q730000/Lebertran/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-k-ia.html

https://www.jameda.de/naehrstoffe/vitamin-k2/

http://www.kariesvorbeugung.de/pressemeldung/article/gesunde-ernaehrung-fuer-gesunde-zaehne-mit-der-richtigen-lebensmittelauswahl-karies-vorbeugen.html

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/karies.html

http://www.lebertran-info.de/

von Helden, Raimund. „Gesund in sieben Tagen: Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie“. Taschenbuch – 2015

 

 

Vitamin D und Gelbsucht in Babys

Ich habe heute über Vitamin D, Sonne, und Babys nachgedacht, und wollte wissen, was denn Studien über den Zusammenhang von Vitamin D und Gelbsucht sagen – immerhin ist eine Therapiemöglichkeiten von gelbsüchtigen Babys Sonne!

Ich habe mir gedacht, wenn nun die Mama nicht genug Vitamin D hat, dann kann ja das Neugeborene, das vielleicht auch noch nur im Haus bleibt in den ersten Tagen und Wochen, oder im Winter geboren wird, seine Vitamin D Zufuhr nur von der Mama bekommen! Und wenn die, wie in Deutschland, in der Altersklasse, in der man vor allem Kinder bekommt, zu mindestens 50 % Vitamin D Mangel hat (Hintzpeter et al, 2008, 18-34, + ein kleiner Einfluss von 35-64 Jahren. Dazu muss allerdings gesagt werden, dass 50 nmol/L = 20 ng/ml weit weg ist von einem optimalen Vitamin D Wert, der immer als über 30 ng/ml und eher zwischen 35 und 45 ng/ml angesehen wird)… . Na ja, das Bild ist glaube ich klar genug …

Also, ich habe nur eine gefunden, die diesen Zusammenhang studiert hat (Aletayeb, 2016). Sie ist sehr klein, und noch dazu gab es einen erheblichen Unterschied in den beiden Gruppen zwischen vaginalen Geburten und Kaiserschnittgeburten – was bedeutet, dass es sehr schwer ist, zu wissen, dass man das Richtige misst – ein Unterschied könnte z.B. auch sein, dass bei Kaiserschnittgeburten standardmässig die Nabelschnur früher oder später getrennt wurde – darauf wird in der Studie überhaupt nicht eingegangen.

Das erste vorneweg – gelbsüchtige Babys haben tatsächlich häufig einen niedrigeren Vitamin D Spiegel als die, die keine entwickeln (Aletayeb, 2016).

Kommt das von den Mamas? Mir als unerklärlich scheint, dass die Autoren zum Schluss kommen, dass es zwischen den Müttern in der Fall- und Kontrollgruppe in ihren 25-hydroxy vitamin D Werten zu keinen statistisch signifikanten Unterschieden kam, die Mittelwerte und Standardabweichungen werden aber als jeweils 22.49±80.30 und 80.19±26.26 (nmol/L) angegeben – 22.49 als Durchschnitt ist sehr niedrig – nur 9 ng/ml (wie oben erwähnt, ein Wert von weniger als 20 ng/ml gilt als Defizit, ab 30 ng/ml kann man von gut sprechen), und das ist der Durchschnittswert der 30 Mütter! Das heißt, das einige noch weniger hatten – die Standardabweichung war allerdings sehr hoch, 32 ng/ml – was bedeutet, dass Vitamin D wohl zumindest nicht der einzige Faktor ist, ob ein Baby Gelbsucht entwickelt, denn einige der Mütter hatten auch gute Vitamin D Werte. In der Kontrollgruppe ist der Durchschnittswert mit rund 32 ng/ml angegeben, und was ebenso wichtig ist, viel weniger Mütter hatten einen niedrigeren Wert, denn die Standardabweichung ist „nur“ 10.5 ng/ml.

Eine weitere interessante Studie in dem Zusammenhang berichtet im Übrigen von einer signifikanten direkten Korrelation zwischen mütterlichen Vitamin D Aufnahme und der Gewichtszunahme während der Schwangerschaft.

Weitere relevante evidenzbasierte Blogeinträge zu Vitamin D:

http://blog.stuttgart-hypnobirthing.de/hashimoto-thyreoiditis-und-vitamin-d/

http://blog.stuttgart-hypnobirthing.de/zaehne-und-molar-incisor-hypomineralisation/

http://blog.stuttgart-hypnobirthing.de/vitamin-d-mangel-erhoeht-die-gefahr-von-autismus/

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Quellen:

Bhutani, Vinod K., Lois Johnson, and Emidio M. Sivieri. „Predictive ability of a predischarge hour-specific serum bilirubin for subsequent significant hyperbilirubinemia in healthy term and near-term newborns.“ Pediatrics 103.1 (1999): 6-14.

Hintzpeter, Birte, et al. „Vitamin D status and health correlates among German adults.“ European journal of clinical nutrition 62.9 (2008): 1079-1089.

Aletayeb, Seyyed Mohammad Hassan, et al. „Comparison between maternal and neonatal serum vitamin D levels in term jaundiced and nonjaundiced cases.“ Journal of the Chinese Medical Association 79.11 (2016): 614-617.

Maghbooli, Zhila, et al. „Vitamin D status in mothers and their newborns in Iran.“ BMC pregnancy and childbirth 7.1 (2007).

Lernen und Anpassungen des Babys vor der Geburt

Lernen vor der Geburt? Genetische Veränderungen aufgrund des Lebens, das die schwangere Frau geführt hat? JA!

Guter Beitrag, wenn auch nicht ganz vollständig, auf TED.

 
Er ist zwar auf Englisch, aber es gibt deutsche Untertitel :-). Diese Informationen sollte man wissen, noch BEVOR man schwanger wird!

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Eisen niedrig, aber „Eisenunverträglichkeit“?

Ich habe immer wieder Mamas, die eine Art Eisenunverträglichkeit in der Schwangerschaft haben – sobald sie irgend etwas mit höherem Eisen zu sich nehmen, wird ihnen schlecht!

Das ist ja auch alles schön und gut, solange es zu keinen Eisenmangelerscheinungen kommt (zuckende Beine könnten ein Indiz darauf sein). Aber was tun, falls doch?

Diese Frage habe ich Leuten gestellt, die beruflich in der Schwangerschaftsbetreuung tätig sind. Hier sind die Antworten, die wie ich annehme für alle Leute mit diesem Problem interessant sein sollten, egal ob schwanger oder nicht:

Ihr habt alle diese Tipps ausprobiert? Lasst mich wissen, was funktioniert hat!

Ihr hattet das Problem, und habt eine andere Lösung gefunden? Bitte lasst sie mich wissen!

Viel Erfolg!

Drehung von Beckenendlage-Babys

In Woche 28 sind ca. 25% aller Babies in der Beckenendlage (also mit dem Popo nach unten statt mit dem Kopf), bei Geburt sind es noch ca. 3%, wobei diese Nummer stetig steigt (wahrscheinlich durch vieles und falsches Sitzen). In Woche 32 sind bis zu 11 % der Babys in der Beckenendlage, in der Woche 33 sind es dann nur noch ca. 5%. Bei Geburt noch ca. 3% (Williams Obstetrics. Cohain 2007 bestätigt, dass 50 % aller Babies, die in Woche 34 noch in Beckenendlage sind, sich von alleine bis Woche 38 nach unten drehen werden. Manche auch noch in der Geburt!

Es gibt viele Arten, die Beckenendlage (BEL) vor der Geburt möglicherweise zu beseitigen. Meine Vorliebe ist die „Prävention“ (so gut wie alle Babies sind irgendwann mit dem Popo nach unten, sie drehen sich normalerweise erst kopfüber, wenn der Kopf schwer genug ist und der Platz etwas enger wird) durch aktives Leben (Spaziergänge etc), und das richtige Sitzen, mit der Hüfte in neutraler Position (bzw. eher nach vorne gelehnt, auf keinen Fall in Reclinern stundenlang zurückgelehnt). Dann, ab Woche 28 könntet ihr zusätzlich gemächlich anfangen, Spinningbabies zu lesen, da gibt es tolle Tips auf Englisch.

Hier noch eine Übersicht, was ich dazu sonst noch gefunden habe:

Hypnose:
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Eine Studie von 1994 hat untersucht, was für einen Einfluss Hypnose auf Drehungen der Beckenendlage ab Woche 37 nehmen kann.

Die Kontrollgruppe hatte eine manuelle Drehung, und die Hypnosegruppe Hypnose und manuelle Drehung. Die Erfolgsrate der Kontrollgruppe war 47 %, die mit zusätzlicher Hypnose 81%.

Das ist schon sehr stattlich, finde ich. Allerdings war die Teilnehmerzahl klein (<200 in der Hypnosegruppe), aber der Unterschied ist sehr beachtlich, und deshalb auf jeden Fall ein gutes Indiz, dass Hypnose wahrscheinlich hilft.

Moxibustion und Akkupunktur:
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Es wird auch Moxibustion und Akkupunktur benutzt, um ab Woche 28 die Lage des Babys zu beeinflussen. Dazu habe ich folgende Informationen, mit einer genannten Studie gefunden: in der Studie (Kanajura, 2001) wurde versucht, ab Woche 28, Beckenendlagenbabys zur Drehung zu verhelfen. Die Kontrollgruppe (das ist die Gruppe, die quasi das Heimteim darstellt, gegen die die andere Gruppe gewinnen soll) bestand aus 224 Frauen. Diese Gruppe bekame körperliche Übungen und externe manuelle Drehung. Sie hatten eine spontane Korrekturrate von 73%.
Die experimentelle Gruppe (also das Auswärtsteam, das sich bewähren soll) bestand aus 133 Frauen. Sie erhielten 30 Minuten Moxibustion zu UB67 (das ist ein Akkupunkturpunkt am kleinen Zeh) täglich und Akupunktur, aber keine Übung oder externe manuelle Drehung. Die Studie fand eine Korrekturrate von 92%. Das klingt sehr gut.

Dennoch habe ich meine Probleme mit der Studie. Mein Problem kommt daher, dass die Studiengröße sehr klein ist. Da muss man immer sehr aufpassen. Zum Beispiel gibt es eben Zahlen von größeren Datenerhebungen, die besagen, dass in Woche 28  25 % aller Babys in BEL sind, und bei Geburt nur noch 3%. Das bedeutet, dass die Erwartung sein kann, dass sich 25-3%=22% aller Babys, die in BEL in Woche 28 sind, sich sowieso drehen werden. Da die Studie nur mit Schwangeren arbeitet, die in Woche 28 in BEL sind, entsprechen die also unseren 25%. Rechnen wir als diese absoluten Zahlen zu relativen um. Von 100% Schwangeren, die in Woche 28 ein BEL-Baby haben, werden bei Geburt nur noch 12 % ein BEL-Baby haben, also eine spontane Korrekturrate von 88%.

Das bedeutet also, dass diese Studie folgendes fand: diejenigen, die Bewegung und manuelle Drehung hatten, hatten eine Erfolgsrate von 73% (von 25% aller Schwangeren), was also unter den Zahlen die ich oben genannt hatte liegt (denn dann hätten es doch 88% aller Frauen sein sollen, die ihne weiteres Zutun eine Drehung erfahren hätten)… Das kann sehr leicht vorhommen, wenn die Zahl der untersuchten Fälle so klein ist – aber durch größere Datenerhebungen, kann man sehen, dass dies statistisch nicht aussagekräftig ist.

Mit Moxibustion und Akkupunktur war die Erfolgsrate 92 %, also um nur 4 % grösser als die erwarteten 88 %. Hier ebenfalls gilt: die Nummer der Frauen war einfach sehr klein. Diese 4 % könnte auch einfach eine Zufallsvariabilität sein – vor allem wenn wir uns dara erinnern, dass die alternative Moxibustion-Gruppe war fast nur halb so gross war wie die „normale“ Gruppe, und bereits bei der grösseren Gruppe kam es zu einer Abweichung von 15 % von dem was ganz ohne Hilfe erwartet hätte sollen. So was deutet häufig auf eine zu kleine Studiengruppe hin.

Nichts desto trotz, Moxibustion und vor allem Akkupunktur können sicherlich helfen, eine Beckenendlage zu drehen, da eine der vermuteten Gründe einer Beckenendlage nach 32 Wochen Verspannungen im Beckenbereich sind. Nur diese genannte Studie hat sie meiner Meinung nach nicht belegt.

Für mehr Infos:

Kanajura, Yoichi, et al. „Moxibustion treatment of breech presentation.“ The American journal of Chinese medicine 29.01 (2001): 37-45.

Moxibustion for breech presentation (Pregnancy, Birth and Beyond)

Moxibustion for breech presentation (Pregnancy, Birth and Beyond)http://www.pregnancy.com.au/birth-choices/breech-birth/moxibustion-for-breech-presentation.shtmlWhile the majority of breech babies turn spontaneously before birth, the longer a baby stays in the breech position with conditions becoming more cramped, the less likely it will…

 

 

 

 

 

Chiropraktische Webster-Technik
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die Studie zum Thema chiropraktische Hilfe für Beckenendlage-Behebung:

The Webster Technique: a chiropractic technique with obstetric implications. – PubMed – NCBIhttp://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12183701To survey members of the International Chiropractic Pediatric Association (ICPA); regarding the use of the Webster Technique for managing the musculoskeletal causes of…

hat meines Erachtens dieselben Schwächen wie die Moxibustion-Studie (Wochen 29-32, 81% Erfolgsrate, weniger als 200 Frauen in der Studie)… aber ich glaube voll und ganz, dass das Sinn macht :-).

Meine Empfehlung:
falls euer Baby um die Woche 28 immer noch in Beckenendlage ist, schaut euch die Seite von Spinningbabies an, die haben jede Menge Tips, die ihr selber zu Hause tun könnt:

Breech

Falls es immer noch in Beckenendlage in Woche 37 sein sollte würde ich euch raten, vor eurer manuellen Drehung eine Beckenendlage -Drehungs-Hypnosesession einzulegen, da dies der manuellen Drehung helfen wird.

Und zu guter Letzt: spätestens von Woche 28, achtet darauf, wie ihr sitzt, sitzt nicht nach Hinten gelehnt, sondern mit eurem Becken in einer neutralen Position! Und Bewegung, wie z.B. Spazieren gehen, das hilft eurem Becken auch, sich gesund auszurichten.

Viel Erfolg!

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Normenkurven (Perzentilkurven) – prä- und postnatal

Vor der Geburt wird versucht, das Baby „zu messen“ – mit Hilfe von einer recht grossen Bandbreite von mathematischen Formeln, die alle Schätzwerte sind, die mehr oder weniger genau sind. Und nach der Geburt geht dies genau so weiter.

Bei meinem ersten Baby hatten wir einen schweren Start, und danach war ich völlig versessen, mein Kind zu wiegen. Ständig lag mein Kind auf der Waage – jeden Tag ein Mal. Sogar in den Urlaub musste diese doofe Waage mit. Und das ging Monate lang so! Mein erstes Kind durfte mir auch so lange sie wollte an der Brust bleiben – bis zu vier Stunden allein am Abend! Das tat mir nicht gut – ich nahm zu. Und meinem Kind vielleicht auch nicht – sie wurde RICHTIG mollig – und sie schläft selbst heute noch nicht gut in der Nacht – denn sie hat bestimmt statt zu essen an meiner Brust geschlafen.

Bei meinem zweiten Kind hatte ich einiges aufgearbeitet und mir war klar: die Waage brauche ich nicht, um zu sehen, ob es meinem Kind gut geht.

Dann, ich glaube es war als mein Sohn 3 Monate alt war, eventuell schon mit 2 Monaten, bei einem der U’s (also Kinderarzt-Untersuchungen), hiess es:

„Frau Maier, Ihr Sohn ist zu klein. Sie sollten ihm Brei zufüttern. Eventuell ist er so klein, weil er nicht genug zu essen bekommt“.

Ich war davon überzeugt, dass Sillen das Beste für mein Kind ist, und zufüttern kam für mich auf gar keinen Fall in Frage. Mein Kind war PERFEKT. Rundungen, wo es sein sollte, halt nicht so gross, wie ein Durchschnittskind in Deutschland.

Nach einer kurzen Diskussion mit der Kinderärztin war das Thema Gott sei Dank vom Tisch.

Ich möchte euch erklären, weshalb das so war.

Diese Kurven kommen folgendermassen zustande: Da misst man eben eine Gruppe von Kindern, und fasst diese Daten zusammen (nehmen wir mal an, es gab keine Messfehler).

Dabei kommen dann diese schöne Kurven heraus, die man dann benutzt, um zu vergleichen, wie schwer oder leicht, gross oder klein, euer Kind im Vergleich mit den für diese Kurven vermessenen Kindern ist. Um das zu erleichtern wird in in der Grafik halt dargestellt, welche Werte ab welchem Wert man über oder unter 3%, 10%, 25%, 50%, 90% oder 97% der ebenfalls gemessenen Kindern war (das sind nicht dieselben Kinder, sondern zu jedem Messzeitpunkt ist die Datennutzung unabhänging von vorherigen Messungen – ja die Zahlen können von völlig anderen Kindern Kindern kommen – es gibt also keine Kontinuität).

Also: wenn 100 Kinder gemessen wurden, dann sind die beiden leichtesten Kinder eben unter 3%, das dritt-leichteste Kind gibt die Werte für die 3% Kurve, und so weiter. Die Werte an sich besagen dabei NICHT, ob die Kinder gesund sind! Nur, eben, wie sie im Vergleich mit den anderen vermessenen Kindern stehen. Aber: irgend jemand MUSS der Kleinste/Größte sein!

Ich weiss nicht sicher, wie die Daten für Kinder in utero, also vor der Geburt erhoben wurden – vermute aber, dass da eben die Zahlen benutzt werden, die der behandelnde Arzt beschlossen hat, in seine Akten aufzunehmen – diese haben dann eben schon von Haus aus ein Vermessungs-Problem eingebaut – die Gewichte sind einfach Schätzungen, und keine wirklichen Gewichtszahlen. Wenn die Zahl der Kinder, auf der die Kurve basiert, sehr gross wäre, würde die Ungenauigkeit dann verloren gehen – also die Zahlen nicht mehr beeinflussen – wenn der Fehler der Schätzung in beide Richtungen – also kleiner oder grösser – gleich häufig und gleich gross ist, im Durchschnitt. Ich nehme an, dass das so ist, da in vergleichenden Studien (von Schätzungsformeln) kein Unterschied gemacht wurde in welche Richtung der Fehler ging – aber das ist eine ANNAHME, ich bin mir da nicht sicher.

Normalerweise steht dann bei den Kurven, auf welchen Daten sie beruht. Da zum Beispiel Japaner eher kleiner sind also Europäer, beruhen solche Kurven dann auch häufig auf Daten einer bestimmten Untergruppe, wie z.B. bei uns in Deutschland beruhen die Perzentilkurven auf Daten die irgendwo in Deutschland erhoben wurden.

Die in meinem „Kinder-Untersuchungsheft“ abgedruckten Kurven – die eben bestimmten, ob mein Sohn „zu klein“ ist oder nicht, stammen aus einer Zusammenfassung anderer Studien, die diese Zahlen erhoben haben (Kromeyer-Hauschild et al, 2001). Ihr könnt dann bei euch nachschauen, ob die Quelle dieselbe ist, um zu wissen, ob die Infos in diesem und nächsten Paragraphen auch auf eur Kurven zutreffen. Wenn man einen oberflächlichen Blick in diese Zusammenfassung wirft, fällt folgendes auf: die Zahlen für 0-3-jährige kamen alle nur von Erhebungen aus einem Ort (Bad Hersfeld in Deutschland), zwischen 1985-1996, da wurden eben Zahlen der U1-U8 gesammelt. Für die U1-U6 (also im ersten Lebensjahr) scheinen die Daten pro Erhebungspunkt (welches die U1-U6-Zeiten waren) im Durchschnitt auf 160 gemessenen Kindern pro Geschlecht und U. U7 hatte etwa 250 gemessene Kinder pro Geschlecht). Für die U8 (also 3 Jahre alt) – nur 85 Jungen und 80 Mädchen! Noch nicht einmal 100 Messpunkte! So wenige Messwerte würde man normalerweise sehr kritisch betrachten, da sie kaum eine Verallgemeinerung zulassen – das ist im Übrigen auch in Kromeyer-Hauschild et al, 2001 so vermerkt – wird aber Eltern – und wohl Ärzten nicht mittgeteilt.

Spätere Messpunkte haben wenigstens 500 Messpunkte – das ist statistisch gesehen immer noch nicht besonders toll. Aber zumindest gab es da häufig wenigstens mehr als einen Ort, der Messwerte mit eingebracht hat in die Perzentilkurven. Warum ist das bemerkenswert? In einem Ort wie Bad Hersfeld, das mit ca 30.000 sehr klein ist, ist die „Biodiversität“, bzw weitere Faktoren, wie meine Kinder normal wachsen (z.B. weil die Gene der Familie es so und so „vorschreiben“, oder weil beide Eltern aus Japan kommen, oder weil einer der Eltern aus Holland kommt und sehr gross ist, usw), u.U. überhaupt nicht die, die zu mir und wo ich wohne passt – das heisst, es gibt mehr Grund, weshalb die Daten die benutzt wurden für mich und meine Kinder völlig unaussagekräftig sind.

Andere Merkmale werden nicht aufgenommen – wie gross sind die Eltern, wie spät sind die Eltern gewachsen, sind die Eltern deutsch oder japanisch und so weiter. Wobei es allerdings ganz klar ist, dass es jede Menge solcher Merkmale gibt, die die zu erwartende normale Entwicklung unserer Kinder beeinflussen. Es gibt sogar Studien die ganz klar in Frage stellen, ob man die herkömmlichen Kurven überhaupt dazu gebrauchen kann, um Aussagen über gesundheitliche Probleme der Kinder zu diagnostizieren, oder zu vermuten (Tinelli et al, 2014).

In Falle meines Sohnes ist es einfach so, dass ich und mein Mann beide keine Riesen sind, und es deshalb Sinn macht, dass auch meine Kinder nicht besonders gross sind und werden. Auch hatte ich die Daten meines Mannes zur Hand – er ist auch langsam gewachsen, dafür aber ist er lange weiter gewachsen, wo die meisten Jungen nur noch wenig gewachsen sind. Und mein Sohn kommt nach ihn – zumindest körperlich :-). Und damit war das Thema dann vom Tisch!

Noch ein weiteres Wort zu den Kurven. Die Quelle Kronmeyer-Hauschild et al 2001 wurde geschrieben, um bei Kindern Obesität abzuschätzen – da das sich immer mehr (weltweit) zu einem Problem entwickelt. Die Empfehlung hier ist, alle 10 Jahre neue Zahlen für die Kurven zu benutzen. Diese Empfehlung sehe ich als bedenklich an. Das genetische Material wird sich nicht so schnell verändern. Aber es ist bekannt, dass unsere Kinder immer dicker werden. Durch das „verjüngen“ der Zahlen der Perzentilkurven werden die Perzentilkurven irgendwann übergewichtige Kinder als „normal“ darstellen! Dann werden Kinder, die normal sind, auf einmal als „zu dünn“ gewertet werden!

Haftungsausschluss: Dieser Artikel ist nicht für die medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung vorgesehen.

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Quellen:

Kromeyer-Hauschild, Katrin, et al. „Perzentile für den Body-mass-Index für das Kindes-und Jugendalter unter Heranziehung verschiedener deutscher Stichproben.“ Monatsschrift Kinderheilkunde 149.8 (2001): 807-818.

Tinelli, Andrea, et al. „Ultrasonographic fetal growth charts: an informatic approach by quantitative analysis of the impact of ethnicity on diagnoses based on a preliminary report on Salentinian population.“ BioMed research international 2014 (2014).

Grössenbestimmung des nicht geborenen Babys

Babys werden vor der Geburt gemessen, um zu sehen, wie gut sie durch die Mutter passen, oder ob mit Komplikationen zu rechnen ist.

In HypnoBirthing sagen wir immer: das Gewicht eines Babys kann nur auf eine Art bestimmt werden: NACH der Geburt auf einer Waage! Warum sagen wir das denn eigentlich?

Wie gut sind denn eigentlich diese vorgeburtlichen Grössen-Bestimmungen? Wie verlässlich sind sie? Es gibt eine Studie von 2005 (Chauhan et al) die 14 Studien zu der Fragestellung zusammenfasste. Insgesamt fand die Studie, dass die Grössenbestimmungen für über 4 kg unter 50% der Zeit stimmen (also von 10 Babys, denen mehr als 4 kg zugesprochen werden, wiegen 5 weniger). Und für Bestimmungen über 4.5 kg ist es noch einmal schlimmer: die Studie fand 5 kleinere Studien, die dies auswerteten. Hier fanden die Wissenschaftler, dass für 10 Babys, denen man ein Geburtsgewicht von mehr als 4,5 kg zusprach, nur 2-3 (je nach Studie) tatsächlich so gross waren. Der Rest war kleiner! Falls ihr allerdings Diabetes habt, sind die Test eher richtig, einfach weil mehr Babies tatsächlich gross sind. Hier waren etwa 6 von den diagnostizierten 10 Babies tatsächlich schwerer als die vorausgesagten 4 kg. Die Studie befasste sich auch mit dem physischen Bestimmen des Geburtsgewichts. Hier waren die Ergebnisse ähnlich schlecht. Wieviel liegen die Ergebnisse daneben? Die beste Formel zur Berechnung wird Warsof2 genannt (Rosati et al, 2010), und basiert ausschließlich auf dem Bauch des Babys. Die Ergebnisse dieser Formel kam innerhalb von 15% des Babys tatsächlichen Gewicht in 98% der Fälle. Das heisst also, dass wenn Dein Baby ein tatsächliches Gewicht von 3,7 kg hat, könnte das per Ultraschall bestimmte Gewicht in 98% der Fälle irgendwo zwischen 3,2 kg und 4,3 kg liegen – für die restlichen 2 Prozent noch weiter weg. Andere Formeln sind generell noch schlechter.

Quellen:

Chauhan SP, Grobman WA, Gherman RA, Chauhan VB, Chang G, Magann EF, Hendrix NW. Suspicion and treatment of the macrosomic fetus: a review. Am J Obstet Gynecol. 2005 Aug;193(2):332-46. Review. PubMed PMID: 16098852.

Rosati P, Arduini M, Giri C, Guariglia L. Ultrasonographic weight estimation in large for gestational age fetuses: a comparison of 17 sonographic formulas and
four models algorithms. J Matern Fetal Neonatal Med. 2010 Jul;23(7):675-80. doi: 10.3109/14767050903410631. PubMed PMID: 19895358.

Vitamin D Mangel erhöht die Gefahr von Autismus

Babys und Kleinkindern werden mittlwerweile routinemässig Vitamin D Tabletten verschrieben. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass wir uns wenig draussen befinden, und wenn, dann immer schön abgedeckt – sei es, um uns vor Sonne oder Kälte zu schützen. Die Sonnencreme vermeidet dann den Rest. In Studien wurde gezeigt, dass es bei Erwachsenen generell zu Vitamin D Mangel kommt, egal ob im Winter oder im Sommer.

Auch für Schwangere ist dies wichtig zu wissen. Eine in 2011 (Hollis et al) erschienen Studie belegte, dass es sicher ist für Schwangere 4000 IE pro Tag einzunehmen. Diese Gruppe hatte meistens einen adequaten Vitamin D Spiegel bei der Geburt, die Gruppen, die weniger einnahmen, nicht immer.

Ein Mangel an Vitamin D wird mit einer Nummer von negativen Trends bei Mutter und Kind in Verbindung gebracht (z.B. Toko et al, 2016). In einer kleineren Studie von 2016 (Song et al) wurde eine mögliche Verbindung zwischen Kinder-Asthma und Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft gesehen. Und in einer neuen Studie von 2016 (Vinkhuyzen et al) wurde eine Verbindung gesehen zwischen Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft und die Häufigkeit von Autismus in 6-Jahre alten Kindern.

Im Übrigen besagt einen neuere Studie (Hollis et al, 2015), dass man seinem Baby das benötigte Vitamin D indirekt über die Brustmilch geben kann, indem die Mutter 6400 IE pro Tag zu sich nimmt!

Im Übrigen ist fettiger Fisch eine alternitive Quelle von Vitamin D, aber auch Milch, Lebertran, tierische Fette und Eigelb!

Haftungsausschluss: Dieser Artikel ist nicht für die medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung vorgesehen.

Quellen:

Hollis BW, Johnson D, Hulsey TC, Ebeling M, Wagner CL. Vitamin D supplementation during pregnancy: double-blind, randomized clinical trial of safety and effectiveness. J Bone Miner Res. 2011 Oct;26(10):2341-57. doi: 10.1002/jbmr.463. Erratum in: J Bone Miner Res. 2011 Dec; 26(12):3001. PubMed PMID: 21706518; PubMed Central PMCID: PMC3183324.

Song H, Yang L, Jia C. Maternal vitamin D status during pregnancy and risk of  childhood asthma༚a meta-analysis of prospective studies. Mol Nutr Food Res. 2016  Dec 16. doi: 10.1002/mnfr.201600657. [Epub ahead of print] PubMed PMID: 27981740.

Vinkhuyzen AA, Eyles DW, Burne TH, Blanken LM, Kruithof CJ, Verhulst F, Jaddoe VW, Tiemeier H, McGrath JJ. Gestational vitamin D deficiency and autism-related
traits: the Generation R Study. Mol Psychiatry. 2016 Nov 29. doi: 10.1038/mp.2016.213. [Epub ahead of print] PubMed PMID: 27895322.

Toko EN, Sumba OP, Daud II, Ogolla S, Majiwa M, Krisher JT, Ouma C, Dent AE, Rochford R, Mehta S. Maternal Vitamin D Status and Adverse Birth Outcomes in Children from Rural Western Kenya. Nutrients. 2016 Dec 7;8(12). pii: E794. PubMed PMID: 27941597.

Hollis BW, Wagner CL, Howard CR, Ebeling M, Shary JR, Smith PG, Taylor SN, Morella K, Lawrence RA, Hulsey TC. Maternal Versus Infant Vitamin D
Supplementation During Lactation: A Randomized Controlled Trial. Pediatrics. 2015 Oct;136(4):625-34. doi: 10.1542/peds.2015-1669. PubMed PMID: 26416936; PubMed
Central PMCID: PMC4586731.

Zuckende Beine in der Schwangerschaft – Restless Legs Syndrome

Das kann das Restless Legs Syndrome (RLS) sein. Ich hatte dies ebenfalls während meiner zweiten Schwangerschaft, und auch schon, weniger prominent, in meiner ersten Schwangerschaft. Es scheint so, dass jede dritte Schwangere dieses Syndrom in der Schwangerschaft hat.

(http://www.baby-und-familie.de/Schwangerschaft/Restless-Legs-Syndrom-in-der-Schwangerschaft-152403.html)

Hier sind ein paar Tips:

„Unbedingt muss ein Eisenmangel ausgeglichen werden. Dadurch können gegebenenfalls RLS-Beschwerden verschwinden. Über eine Ferritin-Bestimmung kann ein Eisenmangel am besten diagnostiziert werden. Deshalb gehört die Ferritin-Bestimmung zur RLS-Diagnostik. Manche Autoren empfehlen Schwangeren vorbeugend gegen RLS-Beschwerden die Einnahme von Folsäure. Folsäure gehört zum Vitamin-B-Komplex und ist beispielsweise für die Blutbildung wichtig. Weiterhin kann sich Magnesium günstig auswirken.“ (Prof. Dr. Jörn P. Sieb)

Auf http://www.healthline.com/health/restless-leg-syndrome/link-between-magnesium-and-rls sagt Dr. med Carolyn Dean, dass Magnesium besonders wichtig sei bei RLS, da sonst zu viel Kalzium einen irritierenden Effekt auf Nervenzellen haben kann:

„Carolyn Dean, MD, medical director for the Nutritional Magnesium Association, who specializes in nutrition and health issues, says, “The best treatment is with any form of magnesium because magnesium relaxes muscles and nerves. Furthermore, calcium causes contraction in skeletal muscle fibers, and magnesium causes relaxation. When there is too much calcium and insufficient magnesium inside a cell, you can get sustained muscle contraction: twitches, spasms, and even convulsions. Magnesium permits a small amount of calcium to enter a nerve cell, just enough to allow electrical transmission along the nerves to and from the brain, then forces it back outside. Too much calcium, without the balancing effect of magnesium, can irritate delicate nerve cells of the brain. Cells that are irritated by calcium fire electrical impulses repeatedly, depleting their energy stores and causing cell death.  (5)“

In einem kürzlich veröffentlichten Konzensus zu Therapie von Restless Legs Syndrome (Picchietti et al, 2015), haben die Authoren zusammengefasst, wie effektiv verschiedene Behandlungsansätze sind. Dabei fällt auf, dass nichts definitiv empfohlen wird, ausser weitere verschlimmernde Handlungen zu vermeiden. Wahrscheinlich gut als Behandlung sind folgende nicht-medikamentöse Dinge: moderater Sport, Massage, Behandlung von vorliegender obstruktiver Schlafapnoe, Yoga, Eiseneinnahme (oral oder intravenös).

Folgende bekannte Faktoren machen RLS schlimmer: Eisenmangel, verlängerte Unbeweglichkeit (Flugzeug, Auto, etc.), serotonerge Antidepressiva. Ausserdem wird vermutet, dass folgende Faktoren auch eine Rolle spielen könnten: sedierende Antihistamine, Dopaminantagonisten (Antiemetika, Antipsychotika), Schlafentzug, Schlafapnoe, Hypoxie, Koffein, Tabak, Alkohol, Schmerz, periphere Neuropathie, Radikulopathie, venöse Insuffizienz und entzündliche /  immunologische Zustände.

Dann ist dieser Beitrag ebenfalls interessant zu dem Thema, und was gut besonders gut ist, er kommt mit einer Liste von Lebensmitteln, die die jeweiligen Vitamine und Mineralien enthalten:

What Is Restless Leg Syndrome And How It Can Be Treated

Und zu guter Letzt:

http://www.lifeextension.com/protocols/neurological/restless-leg-syndrome/page-05

Erstveröffentlichung: Juli 2016

Quellen:

Picchietti DL, Hensley JG, Bainbridge JL, Lee KA, Manconi M, McGregor JA, Silver RM, Trenkwalder C, Walters AS; International Restless Legs Syndrome Study Group (IRLSSG).. Consensus clinical practice guidelines for the diagnosis and treatment of restless legs syndrome/Willis-Ekbom disease during pregnancy and lactation. Sleep Med Rev. 2015 Aug;22:64-77. doi: 10.1016/j.smrv.2014.10.009. Review. PubMed PMID: 25553600.

 

Datteln in der Schwangerschaft verkürzen die Geburt?

Diese Studie fand, dass das Essen von 6 Datteln am Tag im letzten Monat der Schwangerschaft die Länge der Öffnungsphase fast halbierte, und Induktionen und Verabreichung von Wellenverstärkenden* Mitteln bedeutend seltener ist:

The effect of late pregnancy consumption of date fruit on labour and delivery. - PubMed - NCBI

The effect of late pregnancy consumption of date fruit on labour and delivery. – PubMed – NCBIhttps://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21280989We set out to investigate the effect of date fruit (Phoenix dactylifera) consumption on labour parameters and delivery outcomes. Between 1 February 2007 and 31 January 2008 at…Na, da kann man ja nur zugreifen – aber wegen des hohen Zuckergehalts bitte nicht übertreiben!Na, da kann man ja nur zugreifen – aber wegen des hohen Zuckergehalts bitte nicht übertreiben!

Na, da kann man ja nur zugreifen – aber wegen des hohen Zuckergehalts bitte nicht übertreiben!

Hier noch zu Datteln:

Datteln Gesundheit der Wüste

und ausserdem gut zu wissen (http://www.essen-gesundheit.de/lebensmittel/datteln-gesundheit-der-wuste/):

Auswirkungen von Datteln auf den glykämischen Index

Die Auswirkungen von Datteln auf den Zuckerhaushalt sind deutlich geringer als bei gewöhnlichem Haushaltszucker und allen Süßigkeiten, die daraus hergestellt werden.
Wer mit Datteln nascht, setzt seinem Körper zwar einer geballten Ladung Kohlenhydrate aus. Diese sind allerdings nicht isoliert wie bei sonstigen Süßigkeiten. Zahlreiche Nährstoffe, Vitamine, sowie Aminosäuren und Ballaststoffe sorgen dafür, dass der Zucker wesentlich langsamer ins Blut übergeht. Dadurch bleibt der Blutzuckerspiegel sowie die Insulinausschüttung konstanter. Die Folge: Eine ausgeglichene Energieversorgung ohne Heißhungerattacken.“

* Wellen ist das Wort, dass man in HypnoBirthing für Wehen benutzt

Essen und „Dreck reinigt den Magen“

Bei dem Thema „Essen“ scheiden sich die Geister, auch Experten sind sich da häufig uneinig. Und dazu kommt, dass ständig neues entdeckt wird.

Eier – erst schlecht, dann wieder gut. Butter – nein, ah ja, doch gut. Zucker – auf keinen Fall – aber was ist mit Früchten, die brauchen wir doch…..?

Es scheint sehr schwer zu erkennen, was nun gut oder schlecht für uns ist, oder ob ein Ergebnis evtl. daran liegt, was sonst noch dem Nahrungsmittel passiert ist – wie düngen mit diesem oder jenem künstlichen Präparat, oder mit folgendem Pektizid bearbeitet, oder das artfremde Futtermittel, das benutzt wird…. oder ob evtl die Erde einfach von früher belastet ist!

Da hilft auch der Ansatz „was Urvölker, die offensichtlich gesund waren, gegessen haben, kann nicht falsch sein“ nicht ganz. Aber diese Betrachtungsweise  gibt neue Ansätze, die auch in die Richtung Evolution unseres Körpers gehen…

Also, mit diesem generellen Kaveat, hier ein Link zu einem Beitrag, den ich ausgebuddelt habe, weil mir das bereits bekannt ist – und weil ich Sarah Schmid’s kurzes Kapitel über Essen in ihrem Buch recht gut finde.

https://sciencelife.uchospitals.edu/2014/08/25/gut-bacteria-that-protect-against-food-allergies-identified/?share=facebook&nb=1

https://chriskresser.com/got-allergies-your-microbes-could-be-responsible/

 

Gesundes Essen – mit oder ohne (gesättigtem) Fett?

Die generelle Aussage, die man immer wieder hört, ist dass gesättigtes Fett schlecht für die Gesundheit ist. Dennoch erklärt Sarah Schmid in ihrem Buch „Alleingeburt“: Fett ist das Beste, und damit meint sie jegliches natürlich vorkommendes Fett, u.a. tierische Fette, die reich an Vitaminen (D,A,K,E) sind, die uns häufig fehlen.

Industriell raffinierte Öle, wie Rapsöl und Sonnenblumenöl sieht sie als bedenklich an, denn die darin vorkommenden mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Trans-Fette) werden, neben einem hohen Zuckerkooonsum, „dass sie im Körper zu einer erhöhten Entzündlichkeit führen, die wiederum unsere modernen Krankheiten triggert“.

Als unproblematisch wertet sie hingegen kaltgepresste Pflanzenöle und solche, die aus „vorwiegend gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren“ bestehen, denn sie sind recht stabil in ihrer Struktur, auch beim Kochen.

Wie kann man es mal wieder zusammenfassen? Je weniger man das Rohmaterial verarbeitet, desto besser. Je mehr man es (künstlich) verarbeitet, desto schlechter ist es für uns. Macht Sinn, oder? Immerhin ist unser Darm über Jahrhunderte, ja gar Jahrtausende Symbiose mit Bakterien und anderem eingegangen, um mit unserem Essen gut umgehen zu können. Wenn wir nun „neue Verfahren“ einführen, kann unser Körper damit nicht oder nur schlecht damit umgehen!

Hier noch ein Youtube Video, das Ravnskov zeigt. Er studiert schon seit über 20 Jahren Cholesterol, und Herzkrankheiten, und auch die Bedeutung der gesättigten Fette für unsere Gesundheit.

 

 

Gesundheitsbedenken bei Ultraschalluntersuchungen des Babys vor der Geburt

Beim Lesen von Dr. Rockenschaub’s Buch „Gebären ohne Aberglauben“ wird der Ultraschall erwähnt. Auf Seite 151 der dritten Auflage des Buches schreibt er: „Grob fassbare Schäden bei der Anwendung von Ultraschall sind bisher nicht nachgewisesn worden. […] Theoretisch ist aber – sowohl von der Schockmechanik wie der Ultraschallchemie betrachtet – die Möglichkeit der Läsionen im Strukturierungsmuster der in Entwicklung befindlichen Zellen des Gehirns eher anzunehmen als auszuschliessen. “

Dazu kommt die Studie an Mäusen von 2006.

Prenatal exposure to ultrasound waves impacts neuronal migration in mice

Prenatal exposure to ultrasound waves impacts neuronal migration in micehttp://www.pnas.org/content/103/34/12903Neurons of the cerebral neocortex in mammals, including humans, are generated during fetal life in the proliferative zones and then migrate to their final destinations by…

 

 

Die Studie findet, dass Ultraschall bei den Mäusen dazu führen konnte, dass Neuronen in deren Gehirnen sich nicht normal verändern konnten, sondern zurückgehalten wurden. Solcher Einfluss könnte möglicherweise zu Gehirnanomalien wie geistige Retardierung und Anfällen führen.

So fand eine Studie (Campbell 1993) dass 2-4-jährige Kinder, die Sprachentwicklungsprobleme hatten, während der Schwangerschaft häufiger Ultraschalluntersuchungen ausgesetzt waren. Seit 1993 sind aber die eingesetzten Ultraschallgeräte 6-8 mal so stark wie damals!

Ausserdem stehen diese Ultraschalluntersuchungen im Verdacht, Autismus auszulösen (Dr. Manuel Casanova).

Zu der Mäusestudie gab es dann diese Veröffentlichung eines Gynekologen, sozusagen als „Antwort“:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/uog.3983/pdf

Ich denke, Ultraschall ist ein sehr gutes und absolut notwendiges Diagnosemittel, wenn nötig. Allerdings sollte man sich immer fragen, welche Diagnosen und Einblicke man wirklich braucht. Rumack, Professor für Pädiatrie und Radiologie an der University of Colorado School of Medicine sagt: „Die Studie ist ein weiterer Beweis, dass man Ultraschall nicht zum Aufnehmen von Aufbewahrungs-Videos benutzen sollte […].“ (siehe naturalchild.org:)

Schadet häufiger Ultraschall in der Schwangerschaft dem ungeborenen Baby?

Schadet häufiger Ultraschall in der Schwangerschaft dem ungeborenen Baby?http://www.hebammenwissen.info/schadet-haeufiger-ultraschall-in-der-schwangerschaft-dem-ungeborenen-baby/Häufige Ultraschalluntersuchungen werden selbst bei risikoarmen Schwangerschaften immer üblicher. Eine Ultraschallaufnahme nehmen viele Schwangere inzwischen bei jedem Vorsorgetermin wahr, inklusive einem oder mehreren Vaginalultraschall(en) im ersten Schwangerschaftsdrittel. So kommen nicht selten bis zu 10 Ultraschallbilder und mehr im Verlauf der Schwangerschaft zusammen, um das Baby in seiner verborgenen Welt schwarz auf weiß zu sehen.

Yale Study Links Prenatal Ultrasound to Brain Damage - The Natural Child Project

Yale Study Links Prenatal Ultrasound to Brain Damage – The Natural Child Projecthttp://www.naturalchild.org/research/yale_ultrasound.htmlPhysicians should continue to be prudent about the use of ultrasound and perform the study only when medically necessary and when benefits outweigh risk, according to the…

70% aller Schwangerschaften werden als Risikoschwangerschaften eingestuft!

Da wackeln mir ja die Ohren!

Mit der Einstufung der Schwangerschaft kommt es dann zu einer engmaschigen Begleitung der Schwangerschaft, häufig eine Art der Bevormundung und eine pauschale Angstverbreitung ohnehin!

Auch unter diesem Gesichtspunkt kann ich nur zum Buch „Alleingeburt“ von Sarah Schmidt raten.

Körperliche Fitness in der Schwangerschaft

Alle, die HypnoBirthing zur Geburtsvorbereitung betreiben, haben ein besonderes Programm des Entspannens in ihrer täglichen Routine.

Ausserdem wird in HypnoBirthing klar ausgedrückt, dass die körperliche Fitness ebenfalls sehr wichtig ist, genau so wie das gesunde Essen. Allerdings finde ich, dass es durchaus NOCH klarer ausgedrückt sein sollte:

Sport in der Schwangerschaft ist (mindestens) genau so wichtig wie das gesunde Essen (da Auswirkungen von schlechtem Essen teilweise aufgefangen werden können durch Sport). Sport steigert Ihre Stimmung und Energie, hilft besser zu schlafen, und verhindert übermässige Gewichtszunahme, und fördert den Muskeltonus, Kraft und Ausdauer (auch nach der Geburt sehr wichtig!! 😉 ).

In der Schwangerschaft, Geburt, und auch für das restliche Leben einer Frau sind die Beckenbodenmuskeln überaus wichtig. Nicht nur, dass die Muskeln schön kräftig sind (was eine Inkontinenz vorbeugt), sondern auch, dass wir ein Gefühl für die Muskeln haben, und während der Geburt spüren, ob wir sie tatsächlich entspannen.

Aber andere Muskeln sind ebenso wichtig: die Bauchmuskeln, zum Beispiel. Häufig wird angenommen, dass man die Bauchmuskeln in der Schwangerschaft nicht trainieren kann – das ist so allerdings falsch! Ich will mich nicht widerholen, deshalb sei hier nur auf meinen anderen Blogeintrag vermerkt, in dem es über die Bauchmuskeln geht. Weitergehend sei noch darauf hingewiesen, dass Bauchtanz ein Tanz ist, der seinen Ursprung als Geburtstanz hat, sowohl vorbereitend als auch während der Geburt, und ist meine persönliche Empfehlung!

Aber grundsätzlich ist Freizeitsport sehr gesund während der Schwangerschaft. Mütter sind weniger krank (vermindertes Risiko von: Wasser in den Beinen, Schwangerschaftsdiabetes, hohem Blutdruck, Hämorrhoiden, Verstopfung, Krämpfe in den Beinen, Rückenschmerzen , Wassereinlagerungen , usw.).

Kinder von trainierten Müttern kommen weniger häufig zu früh, haben ein gesünderes Geburtsgewicht, ein stärkeres Herz-Kreislauf-System (mit verminderter Herzrate), vermindertes Risiko von Diabetes (evtl. bis ins Erwachsenenalter), weniger Risiko übergewichtig zu werden, und wahrscheinlich ein gesünderes Gehirn (Alzheimer-Vorbeugung)

Ausserdem konnten folgende Auswirkungen gemessen werden:

  • Eine Reduktion in der Öffnungsphase der Geburt (die Zeit von 4 cm bis 10 cm Dilatation) – ein drittel kürzer, oder anders rum: Frauen, die nicht Sport trieben, brauchten 50% länger in der Öffnungsphase – 2 Stunden im Durchschnitt!
  • Statistisch gesehen weniger geburtshilfliche Eingriffe während der Geburt (Zangen, Vakuumextraktion ).
  • Nach der Geburt waren sportliche Mütter schneller wieder fit
  • Sport sorgt auch für Endorphinausschüttung
  • Eine schnellere Rückkehr zum Gewicht vor der Schwangerschaft
  • Geringeres Risiko von postpartalen Depression.
  • Eine Verringerung des Knochendichte-Verlusts während der Stillzeit

„Jeder pränatalen Übungsprogramm sollte täglich ein „Kern“-Trainingsprogramm haben, das auf die Stärkung der Bauchmuskeln, der unteren Rückenmuskulatur und die Muskeln des Beckenbodens abzielt.“

Abgesehen von diesem Punkt, hängt es vor allem von euren Vorlieben ab, und u.U. was für andere Trainingsziele ihr sonst noch habt :-).

Obwohl es generell so gesund ist, ist es wie mit allem: es gibt Ausnahmen, die zumindest die Wahl der Aktivität einschränken können. Darunter befinden sich, aber nicht ausschliesslich:

  • Einige Formen von Herz- und Lungenkrankheiten
  • Präeklampsie oder schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck
  • Probleme mit dem Gebärmutterhals
  • Blutungen aus der Scheide
  • Placenta-Probleme
  • Vorzeitige Wehen während Ihrer aktuellen Schwangerschaft
  • Mehrlingsschwangerschaft mit Gefahr vorzeitiger Wehen
  • Eine vorzeitige Ruptur der Membranen
  • schwere Anämie

Also: falls Zweifel bestehen, immer erst Rücksprache mit dem Arzt!

 

Hebamme finden

Ihr seid nach der Suche nach einer Hebamme? Ich empfehle euch die web site http://www.hebammensuche.de/.

Da könnt ihr ganz leicht herausfinden, welche Hebamme bei euch den Service anbietet, den ihr sucht.

Ich habe eine Probesuche getätigt. Ich wollte wissen, wer mit der Vorwahl 0711 auch Hausgeburten begleitet –

bei der Suche kamen fünf Namen hoch:
http://www.hebammensuche.de/hebverz.html?ID=ibz&EXT=1&NOWELCOME=1&PLZ=&TEL=0711&GHH=1&B2.x=0&B2.y=0

Ich denke, es ist keine vollständige Liste, aber es ist ein guter Anfang!

Ich habe die meisten der Liste angeschrieben, um zu erfahren, wer denn auch Hausgeburten betreuen würde. Frau Braun betreut sie gerne, das ist sicher. Frau Merz habe ich nicht angeschrieben, einfach, weil ich noch niemanden aus der Gegend hatte. Vom Geburtshaus weiss ich, dass sie es auch machen, und Frau Schmid auch (sie arbeitet auch im Geburtshaus). Frau O’Neill hat mir mitgeteilt, dass sie leider keine Hausgeburten mehr macht. Frau Strobel in Backnang macht sie auch, aht mir aber auf meine Email nicht geantwortet.

Dann gibt es auch noch die Möglichkeit, Cornelia Enning für Haus-Wassergeburten zu engagieren. 
Viel Erfolg bei der Suche!

Bauchmuskeln und Workout in der Schwangerschaft

Die lieben Bauchmuskeln sind auch für die Schwangerschaft und Geburt sehr wichtig. Zum einen ist es wie mit allen Muskeln: je stärker sie sind, desto eher werden sie unbeschadet grosse Anstrengungen überleben (auch den grossen Bauch). Wenn sie sehr schwach sind, kann es dazu kommen, dass sie in der Schwangerschaft überstrecken und dann Schwierigkeiten haben, zu ihrer normalen Form zurück finden. Zum anderen braucht auch das Baby die Form der starken Bauchmuskeln, um leicht in eine gute Lage für die Geburt zu kommen. Und zu guter Letzt werden die Bauchmuskeln auch bei der Geburt eine Rolle spielen, denn sie unterstützen die Gebärmutter bei den Wellen.

Generell ist die Empfehlung, die Bauchmuskeln auch durch die Schwangerschaft zu trainieren. Manche Experten raten allerdings zur Vorsicht, was für Übungen benutzt werden. Dieser Rat weitet sich dann zu einer allgemeinen Aussage aus, wenn es bereits zu einer Rektusdiastase gekommen ist, also dass der Abstand zwischen den rechten und linken Strängen der Bauchmuskeln vergrößert ist (grösser als ca. 3 Fingerbreiten).  Ansonsten, wenn dieser Spalt nicht aufgetreten ist, scheint es so zu sein, dass man die Bauchmuskeln wie gewohnt (aber im dritten Trimester ohne auf dem Rücken zu liegen) trainieren kann. Diese Training ist nicht dazu da, um vor einer Rektusdiastase zu schützen, sondern um dem Körper weiterhin funktionelle Bauchmuskeln zu bieten, die er auch in der Geburt benötigt.

Um einer Rektusdiastase vorzubeugen, ist es sehr wichtig, dass das Kräfteverhältnis im Körper steht, und man auch gut steht (Bowman, 2016).

Wenn es bereits sehr spät in eurer Schwangerschaft seid, und bei euch sehr schwache Bauchmuskeln festgestellt werden, kann euch u.U. so ein Bauchgürtel helfen, dem Baby den Eintritt in das Becken zu erleichtern.

Falls ihr gut im Englischen seid, hier sind ein paar Links für Empfehlungen zu Übungen und Hintergründen:

Informativ scheint diese Seite:

Diastasis Recti During and After Pregnancy

Diastasis Recti During and After Pregnancyhttp://www.befitmom.com/diastasis-recti.phpDiastasis Recti, or Abdominal Separation, is a common prenatal and postpartum problem. Find out how to test for, prevent, and rehab safely and easily.

 

Und diese sind ebenfalls sehr informativ:

Abs During & After Pregnancy | What to Expect

Abs During & After Pregnancy | What to Expecthttp://www.whattoexpect.com/pregnancy/abs-exercisesIt’s simple and safe to exercise your abs muscles during pregnancy — with the right modifications. Here’s how to keep your core in tip-top shape.

http://www.webmd.com/baby/features/exercise-during-pregnancy-myth-vs-fact?page=2
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24268942
https://www.thewomens.org.au/health-information/pregnancy-and-birth/a-healthy-pregnancy/the-abdominal-muscles/

Quellen:

Katie Bowman. Diastasis Recti: The Whole Body Solution to Abdominal Weakness and Separation (Englisch). Taschenbuch. Februar 2016.

Wann soll man anfangen, die Beckenbodenmuskulatur zu stärken?

Antwort – so früh wie möglich, vor der Schwangerschaft, wenn möglich, oder während. Und immer weiter üben.

Hier sind nur ein paar der Links, die das Thema behandeln:

Der Beckenboden in Schwangerschaft und Geburt | familienplanung.de

Der Beckenboden in Schwangerschaft und Geburt | familienplanung.dehttp://www.familienplanung.de/schwangerschaft/beckenboden/schwangerschaft-und-geburt/Besonders wichtig werden die Eigenschaften des Beckenbodens während Schwangerschaft und Geburt: Stabilität ist gefragt, um die Gebärmutter mit dem Kind zu trage…

 

 

 

 

 

Die 17. Woche: Trainieren Sie den Beckenboden - FOCUS Online

Die 17. Woche: Trainieren Sie den Beckenboden – FOCUS Onlinehttp://www.focus.de/familie/schwangerschaftswochen/trainieren-sie-den-beckenboden-die-17-woche_id_2275078.htmlDer Beckenboden besteht aus rund 4 Zentimeter dicken Muskelsträngen, die den Bauchraum nach unten abschließen. Man spürt die Beckenbodenmuskeln, wenn man z. B. den Urinstrahl…

Rebozo Sifting für die Geburt

Rebozo Shifting gehört mit dem Bauchtanzen inhaltlich zusammen, ähnlicher Effekt.

Rebozo Sifting

Rebozo Siftinghttp://spinningbabies.com/learn-more/techniques/the-fantastic-four/rebozo-sifting/Sifting, or jiggling, the entire abdomen can relax tight ligaments and may help a baby rotate in pregnancy or labor more easily, and help a birthing woman relax into her labor.

Anstatt einfach so am Körper zu schütteln oder zu (Bauch-) tanzen, kann man natürlich auch einen Schal benutzen. Da hilft die Eisbärposition evtl auch noch, das Baby in eine perfekte Position für die Geburt zu bekommen?

Empfehlung bei Geburtsstillstand, wenn vermutet wird, dass das Baby in eine vorteilhaftere Position gehört… das kann das ganze vorantreiben, statt zu warten, dass es „von alleine“ passiert

Fruchtwasserindex

Ich bin gerade auf eine Seite für Hebammen gestossen, die Fruchtwasserindex bespricht.

Amniotic Fluid Volume: too much, too little, or who knows? | MidwifeThinking

Amniotic Fluid Volume: too much, too little, or who knows? | MidwifeThinkinghttps://midwifethinking.com/2013/08/14/amniotic-fluid-volume-too-much-too-little-or-who-knows/This post is in response to readers asking me to cover the topic of induction for low amniotic fluid volume (AFV). Most of the content is available in textbooks, in particular…

 

Ich habe die einzelnen Referenzen noch nicht weiter unter die Lupe genommen, aber ich fand da eines so witzig, dass ich es hier sofort weitergeben wollte.

Es gibt anscheinend zwei wissenschaftliche Studien, die die beiden Messtechniken für den Fruchtwasserindex vergleichen. Das Ergebnis ist, dass die UNGENAUERE der beiden Messtechniken (Maximum Pool) besser ist, und zwar weil diese Methode weniger zu Diagnosen von zu wenig Fruchtwasser führt, was bedeutet, dass dass weniger Geburten eingeleitet werden, da diese Einleitungen nicht zu einem besseren Ergebnis für die Babies führen!

Hmmmmm…. bin das nur ich, oder ist das ein bissle ….hmmmmm…. .

Um das ganze abzurunden:

Die Autorin erklärt, dass der Fruchtwasserindex dazu dient, zu sehen, ob das Baby genug Sauerstoff über die Plazenta bekommt. Dies könne man allerdings besser über einen anderen Test herausfinden, der auf Englisch „umbilical artery doppler“ heisst.

Zusammenfassend sagt sie folgendes:
– Die genauen Mechanismen, die bei der Fruchtwasser-Regulierung eine Rolle spielen, sind noch unbekannt.
– Fruchtwasser reduziert sich sehr nach 37 Wochen – das ist normal.
– Es gibt keine genauen Methoden, das Fruchtwasser zu messen.
– Es gibt keine Einigung darüber, wann Messungen „zu viel“ oder „zu wenig“ Fruchtwasser bedeuten
– Die künstliche Geburtseinleitung führt an sich auch zu Komplikationen.

Aber, sie sagt auch ganz klar, dass wenn es pathologische Gründe gibt für zu wenig Fruchtwasser, sollte man es nicht ignorieren – nur, dass der Test „Fruchtwasser-Index“ vielelicht nicht der richtige Weg ist, dieses diagnostizieren zu wollen. Man sollte eher in Betracht ziehen, ob das Baby oder die Mutter sonstige Anzeichen von Schwierigkeiten zeigen, wie Gewicht etc.

Gewichtszunahme während der Schwangerschaft

Übergewichtige Schwangere müssen nicht unbedingt zunehmen, zeigen Studien.

Perinatal Outcomes in Nutritionally Monitored Obese Pregnant Women: A Randomized Clinical Trial

Perinatal Outcomes in Nutritionally Monitored Obese Pregnant Women: A Randomized Clinical Trial
A total of 257 patients were enrolled in the randomized study, with a loss-to-follow-up rate of 9.73%. Patients were assigned randomly to either the control (unmonitored) group…

In der Tat wurde gezeigt, dass es positive Auswirkungen auf die Gesundheit von Mutter und Baby haben kann, wenn nur wenig Gewicht zugenommen wird (unter 5 kg), vor allem bei vorliegender Diabetes Typ 2 Krankheit (http://care.diabetesjournals.org/content/36/5/1102.full) und Schwangeraschaftsdiabetes (http://care.diabetesjournals.org/content/36/5/1102.full). Dies ist so ausgeprägt, dass übergewichtige Schwangere, die Schwangerschaftsdiabetes haben, 40 Mal so häufig Diabetes Typ 2 entwickeln , wenn sie mehr als 5 kg während der Schwangerschaft zunehmen

Following gestational diabetes, obese women who put on 5 kg are more than 40 times more likely to develop full blown type 2 diabetes -- ScienceDaily

Following gestational diabetes, obese women who put on 5 kg are more than 40 times more likely to develop full blown type 2 diabetes — ScienceDaily
New research shows that in women who have developed gestational diabetes mellitus during pregnancy, being obese before the pregnancy and putting on more weight after it massively increases the risk of later developing type 2 diabetes.

Hier gibt es noch weitere Informationen (auf Englisch):

http://contemporaryobgyn.modernmedicine.com/contemporary-obgyn/content/tags/gestational-diabetes/obesity-and-weight-gain-pregnancy.

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Übergewicht von Mädchen: Fisch in der Schwangerschaft?

Übergewicht in Mädchen scheint auch auf Umweltgifte zurückzuführen zu sein. In diesem Artikel wurde ein Link zwischen hohem Vorkommen der Umweltgiften DDE und PCB bei der Mutter in der Schwangerschaft und Übergewicht der Mädchen, vor allem 7 Jahre nach der Geburt.

„The results revealed that women with high levels of the chemicals in their bloodstream gave birth to daughters who by the age of seven weighed an average of six kilos more and had a 2.5 cm greater waist circumference than daughters of both normal-weight mothers with high levels of DDE and PCB in their bloodstream and overweight mothers with low levels of DDE and PCB.“

Pregnant women who eat fish get chubby daughters | ScienceNordic

Pregnant women who eat fish get chubby daughters | ScienceNordichttp://sciencenordic.com/pregnant-women-who-eat-fish-get-chubby-daughtersWhen an expectant mother gets the environmental toxins PCB and DDE into her bloodstream from eating fish, her daughters are likely to become overweight, new Danish/Faroese study reveals.

Vaginale Geburt ist gut fürs Kind

C-section infants don’t get enough good microbes | ScienceNordic

C-section infants don’t get enough good microbes | ScienceNordichttp://sciencenordic.com/c-section-infants-don’t-get-enough-good-microbesChildren born by Caesarean section start life with insufficient intestinal bacteria flora. These bacteria are known to play a part in protecting children from developing allergies and children who lack them may be at higher risk of other health problems.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Baby, das durch den Geburtskanal geht (statt per Kaiserschnitt) bereits dadurch in Kontakt durch positive Bakterien kommt, die der Mensch braucht, um keine Allergien zu haben? Ausserdem werden Kaiserschnittbabies eher dick, anfällig für Reizdarmsyndrom, und sogar Asthma scheint bei ihnen häufiger vorzukommen. Yay für die natürliche Geburt 🙂

Auswirkungen von Zucker in der Nahrung der Mutter auf das Baby im Bauch

Was Mama isst, während sie schwanger ist, kann das Kind ein Leben lang mit seinem Gewicht kämpfen lassen. Zucker in der Nahrung der Mutter geht zum Kind über, und kann dort entscheiden, was für eine Zelle es wird. Wenn Mama Essen isst, das Zucker schnell ins Blut abgibt, kann es dazu kommen, dass das ungeborene Kind mehr Fettzellen bei Geburt hat. Dies wiederum führt zu einer 5-fachen Steigerung der Wahrscheinlichkeit des Kindes, Kinder-Fettleibigkeit zu entwickeln.

„According to Professor Keith Godfrey, it’s not only down to genetics but also how genes are switched on or off during life in the womb. Mum’s nutrition has a long term effect on the health of the baby, and part of that includes a big predisposition to obesity.
Keith’s research suggests food that releases sugars quickly into a pregnant mother’s circulation can have a lasting impact on their baby’s weight. These high sugar levels flow across the placenta and affect the way in which the unborn baby’s genes are turned on or off.

„There are switches, chemical switches, on the DNA, which are influenced by the mother’s sugar levels and her diet, which tell one cell to be a muscle cell and another cell to be a fat cell.
And when there are excessive amounts of sugar coming acros the placenta, then there is an excess of fat cells. And that excess fat cell complement is with you forever.“

This leads to a five fold increase in the risk of childhood obesity.“

Geburtspositionen verbessern

Ihr seid schon nahe der Geburt, wollt natürlich gebären und wisst, dass euer Kind noch nicht perfekt positioniert ist?

Ich empfehle euch

1) spinningbabies.com, aber das ist auf Englisch.
2) das Buch von Simkin: es ist voll mit Tipps, wie man das Kind noch während der Geburt zum Drehen bekommt.
https://www.amazon.de/Schwierige-Geburten-Dystokien-erfolgreich-meistern/dp/3456843453/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1466255822&sr=8-3&keywords=simkin

In diesem Buch wird auch der unten genannte Cook counter pressure point beschrieben.
Dies ist nicht die neueste Version, die neueste Version gibt es nur auf Englisch:

https://www.amazon.de/Labor-Progress-Handbook-Interventions-Dystocia/dp/1444337718/ref=sr_1_cc_1?s=aps&ie=UTF8&qid=1466256004&sr=1-1-catcorr&keywords=the+labor+progress+handbook

Ernährung in der Schwangerschaft

Ganz offensichtlich finde ich HypnoBirthing gaaaanz FANTASTISCH (hehe). Dennoch bin ich skeptisch gegenüber ein paar der Ernährungsempfehlungen, die im Buch stehen.

Deshalb hier ein Link über Ernährung in der Schwangerschaft

und dann noch einen Artikel in Deutsch.

Richtige Ernährung und Vitalstoffe für ein gesundes Baby

(in Englisch):

https://www.rcm.org.uk/news-views-and-analysis/news/healthy-eating-in-pregnancy

Vorsicht auch mit den 10 % erhöhten Bedarf, der darin erwähnt werden. Es gibt Studien (ich glaube das war an Mäusen) die darauf hinweisen, dass der Körper in der Schwangerschaft effizienter mit den vorliegenden Nahrungsmitteln umgeht, und deshalb evtl. seinen erhöhten Kalorienbedarf aus der gleichen Nahrung wie davor decken kann – also sind 10 % mehr Kalorien u.U. auch nicht nötig – sondern nur das gesunde Essen :-).

Ich mag auch das Kapitel zu Ernährung im Buch „Alleingeburt“ – obwohl ich auch da Reservationen habe bei ihrer Meinung über Milch – denn so wie ich es verstehe, ist ein Problem mit Rohmilch, dass es Wachstumshormone hat, die auch bei uns wirken würden, allerdings nicht in einer positiven Weise….