Wunderschönes Geburtsvideo zum visualisieren!

In diesem Video sieht man ein Baby, das in der intakten Fruchtblase auf die Welt kommt! Man sagt, diese Geburten sind besonders sanfte Geburten (und sind auf jeden Falls ehr selten)!

Geniesst!

Beautiful waterbirth that one of my clients had. I am so glad I caught it all on video and that I am allowed to share it. 🙂

Posted by NewLife Doula & Birth Services on Mittwoch, 19. Juli 2017

Neue Berichte und Studien zu den negativen Folgen des gewaltsamen Drückens

In HypnoBirthing wissen wir schon lange, dass gewaltsames nach unten Drücken in der Geburt nicht gut ist, es gab dazu auch schon Studien, nun noch eine mehr.

Die wichtigste Änderung ist im Übrigen, dass Frauen nicht mehr dazu gebracht werden, sich auf den Rücken zu legen, eventuell sogar ermutigt werden, stehend, oder vorneübergebeugt, zu gebären. Und statt das Baby noch zusätzlich herauszuziehen, eher sein Eigengewicht unterstützt wird, damit es nicht allzu schnell geht. Auch das Hand auflegen auf das Perineum scheint zu helfen.

Hier zwei Zeitungsbericht dazu, allerdings in Englisch:

http://www.pressreader.com/uk/the-scottish-mail-on-sunday/20170423/282999694721134
http://www.independent.co.uk/life-style/women-childbirth-do-wrong-midwife-push-slow-alternative-positions-medway-foundation-trust-kent-a7698801.html

Und dies ist die im Artikel erwähnte Publikation dazu:

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0301211516301841

Herzlich Willkommen Mika-Pedro :-)

Ein neues HypnoBirthing-Baby hat im Krankenhaus Nürtingen das Licht der Welt erblickt! Die Mama hat mir ihren Geburtsbericht zukommen lassen, und mir phantastischerweise auch die Erlaubnis gegeben, ihn mit euch zu teilen! Das freut mich ungemein! Vielen Dank!

Liebe Mama, ich finde es wirklich wundervoll wie toll Du Deine Geburt (innerlich) gestaltet hast. Schon in den letzten Wochen Deiner Schwangerschaft wurde Dir das Entspannen ja erschwert, da Dein medizinisches Team fälschlicherweise das Gewicht Deines Schatzes als sehr gering einstufte, und das hast Du wundervoll weggesteckt, ohne Dich zu sehr stressen zu lassen! Und selbst als es Dir durch das Sodbrennen und das Hin und Her mit nochmaligem CTG so schwer gemacht wurde, in der Entspannung zu bleiben, hast Du es dennoch hinbekommen, mit allem ohne weiteres umzugehen, und trotz allem die lange Geburtsphase so phantastisch gemanaged! Ihr könnt alle ungemein stolz auf euch sein!

Du hast mir gesagt, dass es Dir sehr geholfen hatte, an eine bestimmte Affirmation (und Weisheit) zu denken. Deshalb möchte ich sie hier noch einmal nennen:

„Ich akzeptiere alle Wendungen, die meine Geburt nimmt. Jede Geburt ist einzigartig“.

Geburtsbericht

„Mika Pedro, 14:35 Uhr, 3180 Gramm, 50 cm.

Hypnobirthing im Krankenhaus Nürtingen

Wie seit einigen Abenden bereitete sich auch am 19. Februar mein Körper mit Übungswellen auf die Geburt vor. Bis zum errechneten Termin war es noch eine Woche und es ging uns allen gut. Allerdings hatten mein Mann M. und ich schon öfter darüber gesprochen, dass wir meinen, unser Baby kommt früher zu uns…

Und so war es dann auch. Am frühen Montag morgen (1.40 Uhr) bin ich aufgewacht und hatte leichte Wellen, die zudem in den unteren Rücken zogen. Nach einer Weile habe ich dann ein Bad  mit Lavendelöl genommen und die Hypnobirthing-Entspannungsmusik gehört. Die Wellen blieben regelmäßig –  ich war mir nun ziemlich sicher, dass das nun keine „Übung“ mehr ist. M. ist nochmal ins Bett und ich habe mich gemütlich in unseren Lesesessel gesetzt, die Geburtsaffirmationen gehört (deine waren super Vicky) und eine gute Stunde den Zeitrhythmus gestoppt. Die Wellen kamen alle drei bis vier Minuten. Gegen 5.30 Uhr habe ich dann M. geweckt und die letzten Dinge in die Krankenhaustasche gepackt. M. fragte mich, ob ich mir sicher sei – er hat mir später verraten, dass er sich sicher war, wir würden wieder nach Hause geschickt 🙂 Dass ich so entspannt sein würde, habe er nicht erwartet.

Ich habe dann im Auto schon meine Noise-Cancel-Kopfhörer aufgezogen und Affirmationen und Entspannungsmusik laufen lassen: Sicher ist sicher. Ich wusste ja nicht genau, was mich im KH erwarten würde.

Wir wurden von der Hebamme in Empfang genommen. Sie war sehr nett und fand meine Entspannungsmusik toll. Irgendwann hat sie uns dann auch gefragt ob das Hypnobirthing ist – wir mussten also nichts erklären. Da unser Baby zwar lang aber zierlich ist, sollten wir nochmal zum Ultraschall. Das hatten wir bereits bei mehreren Untersuchungen mit dem Chefarzt besprochen. Die diensthabende Ärztin gab grünes Licht und schätzte unseren Kleinen auf 2700 Gramm (war ja nicht ganz richtig… – waren ja 3180).

Wieder zurück, gingen wir ins sogenannte Wohnzimmer der Entbindungsstation und es wurde ein CTG gemacht. Ein schönes helles Zimmer, in dem ich mich gut entspannen konnte. M. machte immer wieder leichte Berührungsmassage und die Wellen wurden stärker. Ich würde es als starkes Ziehen beschreiben. Im Rücken unangenehm, aber keine Schmerzen. Mir wurde wegen den Streptokokken noch ein Zugang gelegt. (Es reichte allerdings nur für die erste Dosis Antibiotika weil es später so schnell ging… hätten wir uns also vermutlich sparen können…).

Dann war es langsam wieder an der Zeit, ein Bad zu nehmen. Das mache ich immer gern und wollte nun auch wieder Baden zumal ich Sodbrennen bekam, welches mir das Entspannen erschwerte. Im Vierfüßler-Stand fand ich es sehr angenehm. Die Hebamme brachte Duftöl für die Wanne und ließ uns dann wieder allein. Die Wellen wurden immer stärker, aber mit der Wellenatmung ging das gut. Nach einiger Zeit schaute die Hebamme nach uns und es war an der Zeit, die Entspannungswanne zu verlassen und in den eigentlichen Kreissaal mit Gebärwanne zu gehen. Auf dem Weg dorthin traf ich meine Nachsorgehebamme Petra die eben zu ihrem vierstündigen Dienst kam. Ich freute mich sehr, Sie zu sehen. Sie kam gleich zu uns und übernahm von Ihrer Kollegin. Im Kreißsaal wurde das Wasser eingelassen und Petra freute sich mit uns, dass ich zwischen den Wellen lachte. Wir überlegten, ob es wohl noch in Ihrer Schicht soweit sein würde. Dann fragte sie mich, ob sie nach dem Muttermund schauen dürfe. Ich war nun neugierig. 6 Zentimeter waren es. Das würde noch ein bisschen dauern, dachte ich mir und stimmte zu, dass erneut ein CTG gemacht wird. Das Gerät hatte keine Kabel und störte mich somit nicht.

Nun kam es leider zu einem Bruch in meiner Entspannung: das Sodbrennen, (Anmerkung VM: das Sodbrennen war nicht wegen der Geburt, daran leidet Mika Pedro’s Mama leider seit ein paar Jahren) führte zu ständigem Aufstoßen, was mir das Atmen sehr erschwerte und dann, gegen 12 Uhr, zog mir die erste Geburtswelle regelrecht den Boden unter den Füßen weg. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so plötzlich zum Wechsel kommt und ein Sog mit solcher Wucht den Kleinen nach unten schiebt. Ich wollte nur noch drücken und ihn nach außen schieben. Das tat ich dann auch und konzentrierte mich dabei darauf, den Mund nicht zu verkrampfen. Petra meinte der Kleine ist bald da ob ich überhaupt noch in die Wanne will. Ich wollte. Und im Wasser fiel es mir wieder etwas leichter, zu atmen. Aber die J-Atmung hat leider nicht so funktioniert wie gedacht.

Jetzt konnte ich den Kopf fühlen. Nur wurden die Wellen immer kürzer und ich fühlte mich zunehmend unwohler. Im Nachhinein wär es jetzt an der Zeit gewesen, zu versuchen, wieder in die totale Entspannung zu gehen.  Die Hebamme empfahl mir, wieder an Land zu gehen. Das machte ich dann auch und die Wellen wurden wieder stärker. Ich legte mich halb seitlich und legte mein Bein in eine Schlinge. Jetzt war der Kopf fast komplett draußen. Aber nur fast. Eine Hauttasche (zum ersten Mal gehört) schob den Kleinen immer wieder zurück… so ging das eine Stunde. Danach stimmte ich zu, dass die Ärztin an dieser Haut einen kleinen Schnitt macht – und siehe da; nur eine Welle später war Mika Pedro komplett da!

Er wurde direkt zu mir gelegt und wir langen uns zu dritt in den Armen. Ich wunderte mich wie groß er doch war. So lagen wir eine Weile zusammen. Die Nachgeburt kam, wir ließen die Nabelschnur auspulsieren und Mika hat das erste Mal getrunken. Nachdem der Schnitt versorgt wurde (alles andere ist heil geblieben) sind wir wieder ins „Wohnzimmer“ und haben dort noch ein bisschen die Zeit genossen, ehe wir in unser Familienzimmer gebracht wurden.

Es waren schöne erste Tage im KH, alle waren super nett!

Ich bin sehr froh und dankbar, mit Hypnobirthing geboren zu haben. Auch wenn es am Schluss nicht mehr so gut geklappt hat. Bis dahin war alles wie wir uns das vorgestellt haben (sogar entspannten als M. dachte ;-)) und ich bin mir sicher, ohne Aufstoßen hätte es noch besser geklappt. Und ich habe die Entbindung ganz entspannt und mit Vorfreude erwartet. Das hätte ich mir noch vor einigen Monaten nicht vorstellen können. Mika ist ein zufriedener kleiner Schatz und sah überhaupt nicht zerknittert aus. Auf der Station wurde ich sogar gefragt, ob er ein Kaiserschnitt-Baby sei …

Herzlichen Dank Viktoria!“

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4 weitere wunderschöne HypnoBirthing Geburten!

Ich habe beschlossen, dass ich meine Videos von „Interessantes“ auf meinen Blog verlege. Hier sind die Videos, die früher auf der Seite „Interessantes“ waren. Die erste Geburt zeige ich auch im Kurs.

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Daisy Belle’s HypnoBirth Haus-Wassergeburt

Dies ist eine wunderschöne Geburt, wo man einen Eindruck über die gesamte Geburt bekommt. Deshalb mag ich sie sehr gerne… und auch, weil der Papa Susie (also der Mama) gut hilft in der Entspannung zu bleiben. Diejenigen, die zu mir in den Kurs kommen, bekommen sie auch im Kurs zu sehen.

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Kaelyn’s Geburt Haus Wasser HypnoGeburt

… und noch ein tolles Geburtsvideo. Ich finde vor allem gut, wie der Vater immer wieder „relax“ in der Geburtsphase sagt. Ich denke dieses Video ist auch sehr gut für solche Väter, die es nicht mögen anderen Frauen beim Gebären zuzusehen – man sieht gar nichts von der eigentlichen Geburt :-).

 

So spontan, so … lehrend!

Noch ein wundervolles Video! Voll spontan, so natürlich! Da fragt man sich echt, was der ganze Aufstand normalerweise denn soll!

Ich liebe es wie sie sagt: „don’t pull“ – also „zieh nicht“! Voll nebensächlich kommt da auch schon das Kind – ich glaube die Dame, die da gezogen hat, war halt eine anwesende Freundin, oder vielleicht die Oma 😉 !

 

Gratuliere zur Geburt, PH & Co!

Ein neues HypnoBirthing-Kind erblickte am 8.1.17 die Welt! Ich habe einen wunderschönen Geburtsbericht erhalten, und die Erlaubnis, ihn mit euch zu teilen!

Am 8.1. um 20.32 Uhr hat unser Sohn PH nach kurzer und reibungsloser Geburt das Licht der Welt erblickt. Er ist 51 cm groß und 2990 Gramm schwer. Die Geburt war wirklich supergut und ein echt schönes Erlebnis. Auch der Kleine ist unglaublich entspannt gewesen direkt nach der Geburt und dieser Zustand hält an:)

Wir waren gerade einmal 2,5 h im Charlottenhaus, dann war er auch schon da.

Ich hatte mich Zuhause schon in die Badewanne gelegt, nachdem wir von Freunden vom Brunchen kamen und 45 Minuten durch den Schnee nach Hause gelaufen sind. Meine Wellen begonnen schon beim Brunch so ca. gegen 12 Uhr (ganz leicht, da war ich mir gar nicht sicher, ob es vielleicht nur Übungswellen sind). Zu Hause waren wir dann um 15 Uhr. Dort bin ich in die Badewanne (falls es sich um Übungswellen gehandelt hätte, wären sie ja dort weniger geworden) und Jonas hat mir Kerzen angezündet, die sich öffnende Rose aufgehängt und die Affirmationen abgespielt und mich mit Wasser beschöpft. Die Wellen nahmen aber zu und wurden länger. Deshalb sind wir gegen 18 Uhr ins Charlottenhaus. Dort bin ich zum CTG und als die Hebamme mich untersucht hat (meine Nachsorgehebamme hatte Dienst, welch Glück), war mein Muttermund schon vollständig geöffnet und sie hat schnell das Wasser in die Geburtswanne eingelassen. Um ca. 19 Uhr bin ich dann in die Geburtswanne und 1,5 h später war PH auch schon da:)

Die Geburt war echt eine sehr schöne Erfahrung. Es ist mir sehr gut gelungen, mich „runterzubeamen“ und bei mir selbst zu bleiben. Ich habe die Geburt auch nicht als schmerzhaft erlebt, sondern eher als sehr intensiv und bei den Senkwellen dann eher als einen starken Druck bzw. Spannungsgefühl. Auch das Personal im Charlottenhaus hat sich wirklich sehr kooperativ gezeigt und uns über weite Teile der Geburt auch allein sein lassen. Das Licht war die ganze Zeit gedimmt, ich habe weiter meine Affirmationen angehört. Wir waren das einzige Paar im Kreißsaal und es war eine total ruhige und entspannte Atmosphäre. Nur gegen Ende (letzte 4-5 Wellen) haben sie mir auf meine Nachfrage geraten, etwas mitzuschieben, weil sich nichts weiter getan hat und ich zugeben muss, dass ich mich mit der Geburtsatmung etwas schwer getan habe (in der Öffnungsphase hat das aber total super geklappt, die Atmung fand ich einfacher). Mit 3 Wellen war der Kopf dann da und 1 Welle später dann der Körper. Ich habe gar keine Verletzungen erlitten während der Geburt und auch keine Schmerzmittel benötigt während oder nach der Geburt.

Als der Kleine dann da war, durfte er eine gute Stunde erstmal bei seinem Papa und mir sein, bevor die U1 gemacht wurde. Aus dem Charlottenhaus entlassen wurden wir nach 2,5 Tagen, als die U2 erfolgt war. Ich muss wirklich sagen, dass ich jederzeit wieder im Charlottenhaus gebären würde. Das Personal war durch die Reihe sehr freundlich und hilfsbereit.

Zusammengefasst: Besser hätte die Geburt wirklich nicht laufen können!!! Ich hätte nicht zu träumen gewagt, dass es so super läuft. Und das alles haben wir zu einem großen Teil auch Dir und Deinem tollen Vorbereitungskurs zu verdanken. Deshalb möchten der Papa und ich an dieser Stelle noch einmal „Dankeschön“ sagen. Dein Kurs hat uns unsere Wunschgeburt ermöglicht, uns die Angst genommen und mir die Fähigkeit vermittelt, mich wirklich tief zu entspannen.

Die Wellenatmung: warum es Sinn macht

Die Wellenatmung wird im HypnoBirthing gelehrt und für die gesamte Öffnungsphase empfohlen. Die Öffnungsphase ist die Zeit von der ersten Welle, bis hin zur Geburtsphase, welches die Phase ist, in der sich das Baby langsam (oder auch sehr schnell) auf den Weg nach draussen begibt. Damit ist es im Normalfall vor allem die Wellenatmung, die HypnoBirthing-Mamas während der Geburt anwenden.

Die Wellenatmung ist ein sehr langsames ein- und ausatmen, das darüber hinaus vor allem durch das Atmen in den Bauch (also eine Zwerchfellatmung) und durch das balancierte Ein-und Ausatmen charakterisiert wird (man atmet also genau so lange ein wie aus).

Wozu ist das denn eigentlich gut? Welche wissenschaftliche Basis gibt es für so eine Empfehlung? Da diese Basis meines Wissens nirgends erörtert wird, wollte ich dies endlich genauer wissen.

Als erstes sei festgehalten, dass man durch Atemtechniken (aber auch durch weitere Verhaltensweisen, wie das Nichtstun, oder das Rennen etc.) einen gewissen Einfluss auf das vegetative Nervensystem nehmen kann, was direkt nicht möglich ist (Telles et al, 1994, Brown & Gerbarg, 2005), da das vegetative Nervensystem (VNS) jenes ist, das unwillkürliche lebenswichtige Funktionen (Vitalfunktionen) wie Herzschlag, Atmung, Verdauung und Stoffwechsel kontrolliert und steuert. Das VNS nimmt darüber hinaus auch Einfluss auf andere Organe oder Organsysteme, wie z.B. Sexualorgane, Endokrine Drüsen (Hormone, wie z.B. die Hypophyse, die in der Geburt Oxytocin produziert), oder das Blutgefäßsystem (Blutdruck). Diese Liste zeigt auf, dass das VNS durchaus auch Einfluss auf die Geburt nimmt. Deshalb sind also Atemtechniken in der Geburt wichtig.

Warum es besser ist, durch die Nase zu atmen, ist bereits in dem u.g. Blogeintrag erörtert worden; ich bitte euch, den u.g. Blogeintrag ebenfalls zu lesen. Zusammenfassend sei gesagt, dass die Vorteile der Nasenatmung vielfältig sind. Eine, dieser Vorteile, ist, dass dadurch ca. 15% mehr Sauerstoff aufgenommen wird (Cottle, 1972). Diesen Vorteil kann man durch Atemtechniken weiter ausbauen, wie eine Reihe von Studien zeigen – und die Wellenatmung ist eine solche Atemtechnik.

Atemforschung belegt, dass reduzierte Atmungsraten von 5 – 6 Atemzüge pro Minute die Vagusaktivierung erhöhen können, welches zu einer Verringerung der sympathischen Aktivierung, einer Erhöhung der parasympathischen Aktivierung, und einer erhöhten kardial-vagalen Baroreflexempfindlichkeit (BRS) führt (Bernardi et al, 2002, Joseph et al, 2005, Raupach et al, 2008).  All dieses korreliert mit der psychischen und physischen Gesundheit (Mason et al, 2013).

Eine Studie (Mason et al, 2013) hat gefragt, worauf es dabei für Ungeübte in Atemtechniken ankommt – längere Ausatmung als Einatmung, mit oder ohne Ujjayi Verengung der Glottis im Kehlkopf, usw. Der maximale Anstieg der BRS und Abnahme des Blutdrucks wurden bei langsamer Atmung mit gleich langer Ein- und Ausatmung gefunden. Dies entsprach einer signifikanten Verbesserung der Sauerstoffsättigung ohne Erhöhung der Herzfrequenz.

Ausserdem kann man rhythmische Atmung dazu benutzen, um den Praktizierende in einen tiefen meditativen Zustand der Entspannung zu führen und sein Körperbewusstsein zu fördern (Carter & Carter, 2016). Beide diese Punkte sind gut für die Geburt, da die Gebärende nach Möglichkeit entspannt ist, und in sich und ihren Geburtskörper geht, den Neokortex ausschaltend (Odent, 2016).

Also: es ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, dass langsames Atmen in der Geburt x und y positive Auswirkungen hat (und auf so eine Studie würde ich nicht warten 😉 ), aber von den generellen Daten über Atmung kann man schliessen, dass es höchstwahrscheinlich sehr positive Auswirkungen hat, eine verlangsamte Atmung in der Geburt zu betreiben, die genau so viel Zeit in der Einatmung verbringt wie in der Ausatmung. Die hier aufgeführten Studien empfehlen eine Atemlänge, die etwa 10 – 12 Sekunden in einem Atemzyklus verbringen, was bei gleich langem EIn- und Ausatmen also etwa 6 Sekunden für das Ein- bzw. Ausatmen. Übrigens: Normaler Rhythmus ist zwischen 12 und 20 Atemzyklen pro Minute –  also zwischen 3 – 5 Sekunden pro Zyklus.

Siehe bitte auch folgende Blog-Einträge zum Thema der Atmung (während der Geburt):

Die Geburtsatmungen sind Zwerchfellatmungen

Warum ist es gut, durch die Nase zu atmen (bei der Geburt)?

Copyright © 2016 Viktoria Maier. This is an open access article distributed under the Creative Commons Attribution License, which permits unrestricted use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original work is properly cited.

Quellen:

Bernardi L, Porta C, Spicuzza L. et al., “Slow breathing increases arterial baroreflex sensitivity in patients with chronic heart failure,” Circulation, vol. 105, no. 2, pp. 143–145, 2002.

Brown RP, Gerbarg PL. Sudarshan Kriya Yogic breathing in the treatment of stress, anxiety, and depression. Part II–clinical applications and guidelines. J Altern Complement Med. 2005 Aug;11(4):711-7. Review. PubMed PMID: 16131297.

Carter KS, Carter III R. Breath-based meditation: A mechanism to restore the physiological and cognitive reserves for optimal human performance. World Journal of Clinical Cases. 2016;4(4):99-102. doi:10.12998/wjcc.v4.i4.99.

Cottle MH. Nasal breathing pressures and cardio-pulmonary illness. Eye Ear
Nose Throat Mon. 1972 Sep;51(9):331-40. PubMed PMID: 5068888.

Joseph C. N., Porta C., Casucci G. et al., “Slow breathing improves arterial baroreflex sensitivity and decreases blood
Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine 7 pressure in essential hypertension,” Hypertension, vol. 46, no. 4, pp. 714–718, 2005.

Mason H, Vandoni M, deBarbieri G, Codrons E, Ugargol V, Bernardi L. Cardiovascular and Respiratory Effect of Yogic Slow Breathing in the Yoga Beginner: What Is the Best Approach? Evidence-based Complementary and Alternative Medicine : eCAM. 2013;2013:743504. doi:10.1155/2013/743504.

Odent, M. Es ist nicht egal, wie wir geboren werden. Risiko Kaiserschnitt. 18. April 2016. Mabuse-Verlag; 3. Aufl.

Raupach T., Bahr F., Herrmann P. et al., “Slow breathing reduces sympathoexcitation in COPD,” The European Respiratory Journal, vol. 32, no. 2, pp. 387–392, 2008.

Telles S, Nagarathna R, Nagendra HR. Breathing through a particular nostril
can alter metabolism and autonomic activities. Indian J Physiol Pharmacol. 1994
Apr;38(2):133-7. PubMed PMID: 8063359.

„Endokrines System (Hormonsystem) und endokrine Organe“, https://www.lecturio.de/magazin/endokrines-organe-hormonsystem/ aktualisiert 01.09.2016

„Endokrine Drüse“, https://de.wikipedia.org/wiki/Endokrine_Dr%C3%BCse

 

 

 

Wie mache ich meine eigenen Aufnahmen?

In HypnoBirthing wird euch nahe gelegt, eure eigenen Aufnahmen zu machen – se es eurer Affirmationen, oder um die Skripte, die ihr bekommt, in der Stimme eures Partners zu haben, anstatt einer Stimme, die ihr eventuell nicht mögt.

Ich selber benutze Audacity für das Verarbeiten von Aufnahmen, diese Software ist kostenlos und kann sehr viel.

Ich empfehle euch, euch für eine Musik zu entscheiden, und sie für all eure Aufnahmen zu benutzen. HypnoByrthing benutzt Steven Halpern’s „Comfort Zone“. Wenn ihr Amazon Prime habt, könnt ihr das Album als Teil eures Prime Zugangs hören.

Auch in Prime habt ihr Zugang zu einem anderen Song von Steven Halpern, das ich persönlich sehr gut finde: das ist Song 10 auf seinem Album „Deep Theta – High Coherence Soundscapes for Meditation“. Dies ist genau derselbe Stil wie in Comfort Zone, aber mit zusätzlichen Wellen.

Oder ihr könnt auch jede andere Musik benutzen, die ihr habt.

Viel Erfolg!

Ich bitte für Verständnis, dass ich euch nicht mit der Bedienung von Software helfen kann!

Wirklich nette Heim-Wassergeburt eines etwas grösseren Babies

Super nette Geburt! Das einzige, was fehlt, ist Tanzen! Das müssen die vergessen haben…. (dabei ist Tanzen in der Geburt sehr gut, wegen der Bewegung der Hüfte und eventuelles Auf und Ab des Gewichts 🙂 – vielleicht hätten sie dann keinen Rebozo zwischendurch gemacht, welches auch hilft, das Baby besser zu positionieren, und auch die Form des Beckens ein wenig in Bewegung bringt…).

Das Baby war übrigens fast 5 kg schwer, mit 4,8 kg!

Das Video zeigt nicht nur die Geburt, sondern auch die Vorbereitungen zur Geburt, inklusive „Blessingway“, was ein altes Navajo-Ritual ist, in dem die Mutter geehrt wird, gefeiert, um sie geistlich für den neuen Lebensabschnitt zu stärken und zu unterstützen. Dabei kommen traditionell die besten Freundinnen der Mama, um ihr Liebe entgegenzbringen, damit sie diese Liebe dann weitergeben kann.

Jonah wurde übrigens mit intakter Fruchtblase geboren – man sagt, das seine Glückskinder (und sanfte Geburten)!

Geniesst es!

Für mehr Infos zu Blessingway:

Blessingway: altes Ritual neu entdeckt

 

HypnoBirthing in einer eingeleiteten Geburt

Jeder Geburt ist einzigartig, so wie auch unsere Kinder, Körper und Lebensweisen einzigartig sind. Und so ist es wenig verblüffend, dass es manchmal anders kommt als geplant.

Ich werde immer mal wieder gefragt: für wen ist HypnoBirthing? Was ist, wenn ich nicht eine natürliche Geburt habe? Meine Antwort ist: HypnoBirthing kann allen werdenden Müttern helfen.

HypnoBirthing gibt Wissen über die natürlichen Geburtsvorgänge, stellt eine Toolbox von Selbsthilfe-Möglichkeiten zur Verfügung, die alle darauf abzielen, die Geburt in einem entspannten, positiven Umfeld zu haben. Dazu gehören selbstverständlich auch Situationen, die so nicht vorhergesehen waren.

Dieses Video enthällt einen Geburtsbericht einer HypnoBirthing-Mama, die ihr Fruchtwasser in der 35. Woche verlor – und deshalb nach ein paar Tagen wartens eingeleitet wurde.

Eingeleitete Geburten sind normalerweise schnell und recht intensiv – generell um einiges intensiver als eine völlig natürliche Geburt. Deshalb kommt es viel eher zu weiteren Interventionen.

Die Mama hat die Geburt in der Tat nur mit HypnoBirthing Techniken gemanaged. Sie sagt, dass sie ohne zwei Geburtsberichte, die sie im Internet die Nacht vor der EInleitung gefunden hatte, nicht hinbekommen hätte (weil es ja häufig im eigenen Kopf losgeht). Deshalb wollte sie weiteren Mamas, die eingeleitet werden, Mut machen.

Meine Lieblings-Affirmation: „I accept every twist and turn that my birthing may take“ – also I akzeptiere jede Biegung und Wendung, die meine Geburt nimmt.

Alle HypnoBirthing Atmungen sind Zwerchfellatmungen

Alle Atmungen in HypnoBirthing sind Arten der Zwerchfellatmung. Die Zwerchfellatmung ist eine natürliche Atem-Art, die alle entspannten Säugetiere teilen. Katy Bowman erklärt in ihrem Buch (2016), dass wenn man häufig andere Atmungen als diese natürliche Atmung nutzt, es auf die Dauer zu Problemen kommen kann. Leider kommt dies in unserer Gesellschaft recht häufig vor.

Zwerchfellatmung ist u.a. eine effiziente und energiearme Art, zu atmen (Mayoklinik s.u.).

Ein Zeichen der Zwerchfellatmung ist es, dass der Bauch mitmacht bei der Atembewegung, denn das Zwerchfell geht nach unten in die Bauchhöhle beim Einatmen, um den Lungen Platz zu geben, und beim Ausatmen wieder nach oben.

Die Zwerchfellatmung zu üben ist durchaus gut für das Leben. Da Zwerchfell ist eine Muskelschicht, die wie gesagt, das Herz und die Lungen vom „Rest“ weiter unten abtrennt. Es kann daher auch das permanente Gewicht auf den Beckenboden verringern, indem es das Gewicht von Lunge und Herz trägt (Cantieni, 2012). Deshalb macht es auch Sinn, es ein wenig zu kräftigen, indem man es bewegt durch die Zwerchfellatmung.

In der Geburt bietet diese zusätzliche, größere Bewegung des Zwerchfells nach unten bei der Geburtsatmung  natürlich auch eine unterstützende Bewegung nach unten, die die Gebärmutter und das Baby dabei unterstützten, dem Baby nach draußen zu verhelfen.

Viel Erfolg!

Quellen:

http://my.clevelandclinic.org/health/diseases_conditions/hic_Understanding_COPD/hic_Pulmonary_Rehabilitation_Is_it_for_You/hic_Diaphragmatic_Breathing

Katie Bowman. Diastasis Recti: The Whole Body Solution to Abdominal Weakness and Separation (Englisch). Taschenbuch. Februar 2016.

Cantieni, Benita. „Tigerfeeling: Das perfekte Beckenbodentraining für sie und ihn“. Südwest Verlag. 6. edition (25 Jun 2012).

Diastasis Recti: When the Abs Don’t Come Together

 

 

Warum ist es gut, durch die Nase zu atmen (bei der Geburt)?

In HypnoBirthing haben wir eine Nummer von Atemtechniken für die Geburt, die uns helfen, eine entspannte und positive Haltung in der Geburt zu haben, und zusätzlich die natürlichen Vorgänge unseres gebärenden Körpers zu unterstützen.

Alle Atemtechniken werden dabei durch die Nase vorgenommen, nicht durch den Mund. Das hat eine Nummer von Vorteilen, und viele davon sind generell wahr:

  • der Atem erlaubt uns, einen gewissen Einfluss auf unser vegetatives Nervensystem zu nehmen, was ansonsten völlig unwillkürlich unsere Körperfunktionen steuert (Telles et al, 1994, Brown & Gerbarg, 2005)
  • wer durch die Nase atmet, nimmt 10 – 15 % mehr Sauerstoff auf (Cottle, 1972)
  • „Die innere Nase liefert nicht nur etwa 90% der Atemluft-Klimatisierungsanforderung, sondern bewahrt auch etwa 33% der ausgeatmeten Wärme und Feuchtigkeit“ (Elad et al, 2008)
  • Das Atmen durch die (verengende) Nase führt zu grösserem Lungenvolumen (Swift et al, 1988)

Für Geburten kommen noch folgende wichtige Punkte hinzu:

  • Das Atmen durch den Mund sendet mehr Sauerstoff in den präfrontalen Kortex, was bedeuten könnte, dass er mehr angeregt wird. Der Präfrontale Kortex ist Teil des Neokortex, den wir bei der Geburt eher nicht aktivieren möchten.
  • Es wird vermutet, dass das Atmen durch die Nase uns weiter in den parasympathetischen Bereich unseres vegetativen Nervensystems bringt, und Mundatmung eher in den sympathetischen Bereich (Brown & Gerbarg, 2005). Dies ist in der Form allerdings nicht klar durch Studien belegt.

Hiermit wünsche ich euch ein angenehmes und gesundes Atmen durch die Nase!

Quellen:

Telles S, Nagarathna R, Nagendra HR. Breathing through a particular nostril
can alter metabolism and autonomic activities. Indian J Physiol Pharmacol. 1994
Apr;38(2):133-7. PubMed PMID: 8063359.

Cottle MH. Nasal breathing pressures and cardio-pulmonary illness. Eye Ear
Nose Throat Mon. 1972 Sep;51(9):331-40. PubMed PMID: 5068888.

Elad D, Wolf M, Keck T. Air-conditioning in the human nasal cavity. Respir Physiol Neurobiol. 2008 Nov 30;163(1-3):121-7. doi: 10.1016/j.resp.2008.05.002.

Sano M, Sano S, Oka N, Yoshino K, Kato T. Increased oxygen load in the prefrontal cortex from mouth breathing: a vector-based near-infrared spectroscopy study. Neuroreport. 2013;24(17):935-940. doi:10.1097/WNR.0000000000000008.

Swift AC, Campbell IT, McKown TM. Oronasal obstruction, lung volumes, and
arterial oxygenation. Lancet. 1988 Jan 16;1(8577):73-5. PubMed PMID: 2891980.

Richard P. Brown and Patricia L. Gerbarg. The Journal of Alternative and Complementary Medicine. March 2005, 11(1): 189-201. doi:10.1089/acm.2005.11.189.

 

HypnoBirthing in Zahlen

In diesem Artikel wurde gezeigt, dass für Erstgeburten die Länge der Geburt mit HypnoBirthing Anwendung etwa 1/3 kürzer ist – im Durchschnitt 3 Stunden.

Ausserdem brauchten nur 4 % aller HypnoBirthing-Geburten einen Not-Kaiserschnitt, anstatt ca 15 %, die ohne HypnoBirthing gebärten!

Diese Zahlen bestätigen, was ich bereits über die Gültigkeit aller Aufschlüsse über Geburten durch „normale“ Studien bemerkt habe – man kann nicht wirklich von einer Geburt unter „modernen“ Umständen auf Geburten schliessen, die angstfrei und in einem Millieu des Verständnisses der Grundbedürfnisse der gebärenden Frau erfolgen.

Dieser Artikel ist in Englisch:

Record numbers turn to hypnobirthing for a fear-free, easier birth experience | Obs Gynae & Midwifery News – Incorporating Women's Health

Record numbers turn to hypnobirthing for a fear-free, easier birth experience | Obs Gynae & Midwifery News – Incorporating Women’s Healthhttp://www.ogpnews.com/2016/06/record-numbers-turn-to-hypnobirthing-for-a-fear-free-easier-birth-experience/14938According to recent statistics released by Colchester Hospital University, the number of couples taking hypnobirthing courses has risen fourteenfold in the last four years. In…

Grantly Dick-Read

Hmmm…. wer sich für Grantly Dick-Read (also einer der beiden Figuren, die Marie Mongan als Leitfiguren bei der Erschaffung von HypnoBirthing genommen hat) interessiert, sollte diesen alten Spiegel-Artikel von 1955 lesen.

MEDIZIN / READ: Geburt ist Arbeit - DER SPIEGEL 23/1955

MEDIZIN / READ: Geburt ist Arbeit – DER SPIEGEL 23/1955http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31970417.htmlDER SPIEGEL 23/1955 Über Grantly Dick-Read, dem Doktor, der das Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom formulierte.

HypnoBirthing: in Zukunft goldener Standard?

In England sind HypnoBirthing Geburtsvorbereitungskurse sehr gefragt, in manchen Gebieten machen diesen Geburtvorbereitungskurs bereits 25 % aller Schwangeren. Die Hebammen in England gehen davon aus, dass der HypnoBirthing Geburtsvorbereitungskurs in 10 Jahren Standard sein wird, sagt „The Guardian“, eine renommierte Zeitung in England.

Pregnant women flocking to classes on self-hypnosis births | UK news | The Guardianhttp://www.theguardian.com/uk-news/2015/aug/18/pregnant-women-on-self-hypnosis-birthsSteady increase in antenatal classes teaching alternative relaxation techniques, with more NHS trusts either subsidising the courses or offering them for free

HypnoBirthing und Wassergeburt: perfekte Partner

Dies ist nicht nur meine Empfehlung sondern auch die Empfehlung von HypnoBirthing (Mongan Methode).

Links:

Alles Wissenswerte zur Wassergeburt - Hebammenwissen.info

Alles Wissenswerte zur Wassergeburt – Hebammenwissen.infohttp://www.hebammenwissen.info/wassergeburt/Die Wassergeburt ist eine der sanftesten Geburtsmethoden für Mutter und Kind. Sowohl die Schmerzlinderung für die Mutter wie auch die Stressreduzierung für das Kind
Wassergeburt - der sanfte Weg

Wassergeburt – der sanfte Weghttp://www.hebinfo.de/wassergeburt-dersanfteweg/index.phpSchon im Altertum war die entspannende und krampflösende Wirkung des warmen Wassers bekannt. Noch heute steigen viele Frauen in ein warmes Bad, wenn sie Rückenschmerzen…

Hormone in der Geburt

Dies ist ein englischer Beitrag, aber ich finde ihn gut und informativ – für alle, die Englisch gut lesen können, eine Zusammenfassung über Hormone bei der Geburt:

Hormones and Labor Pain | Transition to Parenthood

Hormones and Labor Pain | Transition to Parenthoodhttps://transitiontoparenthood.wordpress.com/labor-and-birth/hormones-and-labor-pain/Our emotions, and the support we receive, affect labor on a physiological basis by influencing our hormones. Understanding those hormones can help your labor be shorter and less painful. Meet the H…

Schmerz lass nach – Hypnose

In dieser Studie wurde gezeigt, dass Hypnosis ein besserer Schutz vor Schmerz bei Entfernung von 3. Backenzähnen sein kann als ein lokales Anaesthetikum. In der Studie fühlten 33% Schmerzen, wenn sie unter lokalen Anaesthesie waren, aber nur 8% wenn sie unter Hypnose waren. Ebenfalls fanden sie einen Unterschied in den ersten Stunden nach dem Eingriff. 91% nahmen Schmerzmittel ein nach normaler Schmerzmittelgabe (lokales Anasthetikum), aber nur 41% derer, die Hypnose erhielten. Mit anderen Worten, Hypnose-Patienten hatten weniger Scmerzen als herkömmliche lokale Anaesthesie.

Effect of hypnosis on induction of local anaesthesia, pain perception, control of haemorrhage and anxiety during extraction of third molars: a case… – PubMed – NCBIhttp://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23253486The results of the study showed that hypnosis can effectively reduce anxiety, haemorrhage and pain. More studies are necessary to collect data on the effect of hypnosis on oral…

Warum HypnoBirthing toll ist – Relevanz einer Trauma-Studie

Diese Studie findet, dass subjektives Empfinden der Geburt der wichtigste Grund für ein mögliches Trauma ist, welches zu posttraumatische Belastungsstörung führen kann. Das Resultat ist, dass das subjektive Empfinden der Geburt wichtiger ist als wirkliche Komplikationen.

Eine wichtige Implikation ist: „…women ought to be (…) made to feel safe during birth to avoid traumatization“. Das bedeutet, dass selbst oder vor allem wenn es zu Komplikationen kommen kann ist es wichtig, sich sicher zu fühlen. HypnoBirthing ist eine Methode, wie Frauen sich selber entspannt und sicher fühlen lassen können.

The impact of subjective birth experiences on post-traumatic stress symptoms: a longitudinal study - Springer

The impact of subjective birth experiences on post-traumatic stress symptoms: a longitudinal study – Springer
The aim of this prospective study was to examine the etiology of post-traumatic stress symptoms following childbirth within a transactional framework of stress. Participants were…

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen HypnoBirthing Geburtsvorbereitungskurs

Wann ist es eigentlich der richtige Zeitpunkt für einen HypnoBirthing Geburtsvorbereitungskurs?

Meine Paare finden den Weg zu mir generell im 3. Trimester, aber ich möchte hier herausstreichen, dass es Sinn macht, HypnoBirthing Kurse auch schon ab der 14. SSW zu besuchen – generell so früh wie ihr könnt! Das gibt euch mehr Zeit, auch die Tips mit zu integrieren wie Sport-Tips etc, oder Ernährung. Auch für das Hypnoseprogramm ist es gut, früher anzufangen, dann habt ihr mehr Zeit zum üben 🙂

HypnoBirthing Heim-Wassergeburt

Es ist eine schöne friedvolle Geburt – bis auf die Fruchtblase öffnen. Bitte erinnert euch, dass es bei einer gesund verlaufenden Geburt überhaupt keinen Grund gibt, die Fruchtblase künstlich zu öffnen, bis das baby dann geboren ist.

Wenn ihr nichts sehr, klickt auf den Titel, dann solltet ihr das VIdeo sehen 🙂