Das erste Jahr danach: Baby-led weaning

Baby-led Weaning – Das Grundlagenbuch von Gill Rapley

Kind immer gesondert „gefüttert“? Mit Breien? Mit Flugzeugen, und „Einen für Oma“ und so weiter? Es gabe eine interessante Studie, in der gezeigt wurde, dass Kleinkinder, die selbst auswählen durften was sie aßen durch die Bank besser ernährt waren als andere Kinder. Warum also nicht auf Kinder hören?

Dieses Konzept erlaubt es, stressfrei und ohne den Instinkt von Kindern für was sie brauchen zu untergraben zu erziehen und ernähren. Ich fand das ganze überzeugend, und es hat bei uns gut geklappt – nun mit 5 und 7 Jahren leben wir immer noch nach den Grundsätzen (mit Anpassungen).

Unten findet ihr einen Link zu einem externen schöner Beitrag dazu. Und hier ist eine Home Page zu diesem Thema.

AP-Krabbelgruppe heute: Babygeleitete Beikost oder Fingerfood statt Einheitsbrei | Einfach klein

AP-Krabbelgruppe heute: Babygeleitete Beikost oder Fingerfood statt Einheitsbrei | Einfach kleinhttp://einfachklein.de/ap-krabbelgruppe-heute-babygeleitete-beikost-oder-fingerfood-statt-einheitsbrei/Damit sind wir auch schon beim zweiten Punkt: Die Selbstbestimmung des Babys! Wenn Babys zu essen beginnen bedeutet das zunächst einmal SPIEL. Es entdeckt mit allen Sinnen, was…

Bringe und behalte Deine Hormone im Einklang

Hormone sind chemische Botenstoffe, die gemeinsam mit dem Nervensystem versuchen, den Körper im Gleichgewicht zu halten. Sie steuern die Körpertemperatur, den Stoffwechsel, die Verdauung, das Wachstum. Sie steuern das Gefühls- und Sexualleben eines Menschen. Sie halten den Blutdruck konstant. Und sie sind für die Fortpflanzung verantwortlich. Also alles in allem könnte man sagen, dass Hormone entscheiden, wer wir sind und wie unser Leben verläuft – und dass Hormon-Balance wichtig ist!

Es gibt eine ganze Reihe von Dingen in unserem Leben, die unseren Hormon-Haushalt  künstlich beeinflussen. Das setzen wir zum Teil ganz gezielt ein, wie zum Beispiel bei der Anti-Baby-Pille (die im Übrigen die Hormon-Balance erheblich beeinträchtigen kann!).

Es gibt aber auch eine Reihe von Dingen, die unseren Hormonhaushalt beeinflussen, ohne dass wir uns dafür entschieden hätten, oder sogar ohne dass wir es wissen. Wie z.B. bei Plastik. Deshalb ist die erste Regel:

Bleibe fern von Substanzen mit Hormon-Wirkung

Plastik hat eine ganze Reihe von möglichen hormon-beeinflussenden Inahltstoffen. Eines der am best-erforschten ist Bisphenol A (BPA), welches hormonstörend und krebsverursachend ist. Bitte lest euch diesen Beitrag durch, welche anderen bekannten Einflüsse Plastik auf euer Leben haben kann, und weshalb es am ratsamsten ist, Plastik aus dem Bereich von Lebensmitteln, auch Getränken, zu verbannen. Andere sind Weichmacher, die auch in Plastik-Verpackungen vorkommen

Wenn der gänzliche Verzicht auf Plastik in der Küche nicht geht:

  • Lebensmittel nicht in Plastik lagern.
  • Lebensmittel nicht in Plastikbehältern erhitzen.
  • Kaufe Wasser in Glasflaschen statt Plastikflaschen, und trinke nie Getränke in Plastikflaschen, die in der Hitze waren, wie z.B, im Auto oder in der Sonne.
  • Versuche, auch Konserven zu vermeiden, denn viele haben BPA (BPS, BPx, …) in ihren Auskleidungen.

Andere Substanzen, die hormonell wirken können sind z.B.:

Übrigens: wirklich lebensmittelneutral in der Küche sind Edelstahl (18/10) und Glas, und sind damit zu bevorzugen. Auch positiv zu bewerten sind meistens Töpfe und Pfannen aus Gusseisen (ohne Bezug), denn wir haben häufig einen Eisenmangel, und durch Kochen in Gusseisen führt man den darin gekochten Lebensmitteln ein wenig Eisen zu.

Bleib auch für die Haut bei Bio

Deine Haut ist Dein größtes Organ, und es ist zwar eine Trennschicht zwischen Dir und der Umwelt, aber eine, die atmet und generell durchlässig ist. Wenn in einer Creme Nanoteilchen sind, gehen die in durch die Haut und können zu weiteren Reaktionen im Körper führen. Da Studien niemals (meiner Meinung nach) alle möglichen negativen Folgen ausschließen können, ist es besser, solche Cremes mit Nano-Teilchen nicht einzusetzen. Auch werden in Cremes gerne Parabene eingesetzt. Parabene sind weit verbreitet als Konservierungsmittel in Kosmetika und auch in Parfums, Waschmittel, Shampoo, Deodorants, Seifen.

Parabene dringen leicht in die Haut ein und verändern die Hormonproduktion und -funktion, indem sie Östrogen nachahmen – überhaupt nicht hilfreich für die Östrogen-dominante Frau in ihrem Kampf, das hormonelle Gleichgewicht wiederherzustellen. In Rattenversuchen wurde gezeigt, dass bei männlichen Ratten Parabene den Testosteronspiegel senken, und zu einer Verringerung gesunder Spermien führt. Bei weiblichen Ratten wurde ein Anwachsen des Uterus festgestellt. Parabene wurden auch in menschlichen Brustkrebsgeweben nachgewiesen und es wird angenommen, dass sie sowohl die männliche als auch die weibliche Reproduktion beeinträchtigen. Parabene treten in der Natur natürlich in geringen Mengen auf, aber die synthetische Version, die aus Petrochemikalien hergestellt wird, wird im Körper schlecht verarbeitet und ist besonders gefährlich.

Iss Nahrung, die Dir hilft, Hormone in Balance zu halten

Statt einfache Kohlehydrate zu essen wie Weißbrot, Pasta, Kuchen und Mehlspeisen, iss lieber komplexe Kohlehydrate, wie Vollkornprodukte, Gemüse und Quinoa. Dadurch kommt es zu weniger schnellem Anstieg von Insulin, und stabilisieren ausserdem den Leptinlevel (das „Sättigungshormon“, das von Fettzellen produziert wird, und hilft, das Gleichgewicht der Energie zu regulieren, indem es den Hunger hemmt), was einen Schutz vor Insulinresistenz bildet. Ausserdem sind in Vollkornprodukte, Gemüse und Quinoa viel mehr andere vorteilhafte Nährstoffe zu finden, wie Mineralien und Vitamine.

Zudem enthalten komplexe Kohlehydrate meist auch mehr Ballaststoffe. Diese unterstützen dabei, überflüssiges Östrogen aus dem Körper zu transportieren. Ein Mangel an Ballaststoffen könnte einen Überschuss an Östrogen im Körper verursachen und zu einer Östrogendominanz führen – einem weiteren hormonellen Ungleichgewicht. Übrigens: Zucker führt zu denselben Probleme wie einfache Kohlehydrate! Auch stört Zucker die Balance der Hormone Östrogen und Progesteron. Also: Vermeide Zugaben von einfachem Zucker in Speisen!

Ansonsten sind gesunde Fette ebenso von Vorteil für die Hormonbalance. Benutze das richtige Fett für die richtige Anwendung. Gute Fette halten uns länger satt und geben unseren Gerichten Geschmack. Essenziellen Fette werden nicht nur zur effektiven Produktion von Hormonen (speziell der Sexualhormone) herangezogen, sondern regen auch den Stoffwechsel an. Da die meisten Pflanzenöle (wie Sonnenblumenöl, Sojaöl, Erdnussöl, und Distelöl, …) einen hohen Omega-6-Anteil haben, Omega 6 aber lieber in Balance zu Omega 3 stehen sollte, ist es besser, diese Öle einzuschränken, dafür aber viel fetten Fisch, Flohsamen, Chiasamen und Walnüsse zu sich zu nehmen, da sie gute Quellen für entzündungshemmende Omega-3-Fette sind.

Kokosöl ist ein natürliches Hausmittel gegen Hormonungleichgewicht. Es fördert eine gesunde Schilddrüsenfunktion, hilft den Blutzucker zu stabilisieren, stärkt das Immunsystem, beschleunigt den Stoffwechsel und fördert die Reduktion von Bauchfett.

Lebe so, dass Du reichlich Vitamin D erhälst!

Vitamin D, auch das Sonnenvitamin genannt, erhalten wir vor allem über die Sonne, obwohl es auch über die Nahrung zugeführt werden kann. Dieses Vitamin ist deshalb hier erwähnt, weil es im Körper zu einem neuroregulatorischem Hormon umgewandelt wird, und somit sehr wichtig ist für unseren Körper.

Unter anderem regelt es wichtige Vorgänge innerhalb des Nervensystems. Fehlt es, dann können auch die anderen Hormone im Körper ihre Signale nicht mehr ungehindert senden.

Als Nation sind wir eigentlich alle von einem Mangel dieses Vitamins betroffen, und es gibt sehr viele Krankheiten, vor allem auch Herz-Kreislauf-Krankheiten (Arterienverkalkung), Osteoporosis, und auch Autoimmunkrankheiten, die mit einem Mangel dieses Vitamins in Zusammenhang gebracht werden.

Man nimmt an, dass unser Mangel, der im Übrigen häufig selbst im Sommer bestehen bleibt, viel mit unserer sonnengeschützten Lebensweise zu tun hat – sei es Sonnenschutzcremes, oder das Aufhalten im Inneren.

Falls ihr euch nicht sicher seid, dass ihr genug von diesem Vitamin erhaltet, kann auch eine Supplementierung helfen. Aber vorsicht: wer die vollen positiven Effekte von Vitamin D haben möchte, benötigt ebenfalls Vitamin A, Vitamin K2 und Magnesium! Vitamin A, weil es zusammen mit Vitamin A benötigt wird, um Osteoblasten herzustellen, und K2, um die Osteoblasten und Osteoclasten, die durch Vitamin D (und evtl A) hergestellt wurden, zu aktivieren – und dadurch, und die höhere Knochendichte, die erreicht wird, regelt man auch wieder die Insulinsensitivität! Magnesium ist auch generell sehr wichtig für unseren Körper, und wird ebenfalls benötigt, um Vitamin D aufzunehmen – und ist auch eine weitere Volks-Mangelware.

Ihr findet weitere spannende Artikel zu Vitamin D in diesem Blog.

Du isst, was Deine Nahrung „isst“

Ok, Pflanzen haben natürlich keinen Mund, aber abstrakt gesehen gilt dies auch für Pflanzen. Es bedeutet einfach, dass was unser Essen zu sich nahm, in ihm ruhen kann, bis es zu uns kommt. Wenn Pestizide auf den Pflanzen sind, kommen sie durch Verzehr in uns. Das ist ein anderes Thema. Bei tierischen Nahrungsmitteln kommen häufig auch Hormone zu Einsatz, auch wenn Wachstumshormone bei uns verboten sind.

Die Welt hat in einem Bericht folgende Zahlen zur Verfügung gestellt: „In welchem Ausmaß Hormone tatsächlich derzeit in der Tierhaltung zum Einsatz kommen, kann auch der BUND [Anmerkung: BUND = Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland] nur abschätzen. Die letzten verfügbaren Zahlen stammen aus dem Jahr 2003. Damals wurden insgesamt 670 Kilogramm Hormone an Tiere verabreicht, was etwa fünf Prozent sämtlicher Hormon-Arzneimittel in Deutschland entsprach. Der BUND geht in seiner Studie davon aus, dass die Menge deutlich zugenommen habe, da die Tierhaltung in den vergangenen zehn Jahren weiter intensiviert worden sei. Die Pharmaindustrie sei nicht bereit gewesen, aktuellere Zahlen zu Hormonmengen zur Verfügung zu stellen.“

Vermeide Stress

Stress ist unter anderem so schlecht für unsere hormonelle Balance, weil das Produzieren der Stresshormone die Nebennieren sehr belastet. Kurzzeitig ist das ok, aber wenn es zu Dauerstress kommt, kann das die Nebennieren überlasten, was zu Zellschädigung in den Nebennieren führt. Durch den Schädigungsprozess werden immer weniger Hormone hergestellt, es kommt zu Konzentrationsschwierigkeiten, oder gar zu einem wahren Gefühlschaos. Also: lebe stressarm (und/oder nimm Dir Zeit für eine tägliche Entspannung), und schlafe gut.

Schlaf – so gesund und wichtig

Kinder und Erwachsene bekommen immer weniger Schlaf. Schlafbeschränkungen führen zu metabolischen und endokrinen Veränderungen, einschließlich verminderter Glukosetoleranz, verminderter Insulinsensitivität, erhöhten abendlichen Konzentrationen von Cortisol (Stresshormon), erhöhten Ghrelinwerten (ein appetitanregendes Hormon, welches in der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse produziert wird), verminderten Leptinwerten (das „Sättigungshormon“, das von Fettzellen produziert wird, und hilft, das Gleichgewicht der Energie zu regulieren, indem es den Hunger hemmt), welches zu erhöhtem Hunger und Appetit führt.

Ausserdem ist Schlaf so wichtig für unsere Lernfähigkeit. Wir verarbeiten Informationen während wir schlafen, denn im Tiefschlaf werden viele Informationen in das Langzeitgedächtnis übergeführt. Auch verbessert genügend Schlaf unser Gedächtnis, Konzentration und Aufmerksamkeit.

Also: ein Mangel an Schlaf hat einen negativen Einfluss auf die Gesundheit, dem hormonellen Gleichgewicht, der geistigen Gesundheit und auf die Weite der Taille. Am Besten ist es, eine Schlaf-Routine zu haben. Ab Nachmittags keinen Kaffee. Einige Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen sollte blaues Licht von elektronischen Geräten vermieden werden, denn es wurde gezeigt, dass es Schlafmuster und den Melatonin-Spiegel (unser Schlafhormon) stört. Lavendelöl ist im Übrigen ein tolles ätherisches Öl um zur Ruhe zu kommen.

Wieso Plastik, auch in Konserven, schlecht für die Gesundheit ist

Ihr seid schwanger oder kocht auch für Kinder? Spätestens jetzt solltet ihr darauf achten, gute Essgewohnheiten aufzubauen. Das ist nicht immer einfach, man weiß häufig nicht, was eigentlich „gesund essen“ bedeutet.

Generell sollte man natürlich darauf achten, dass das Essen so nährstoffreich wie möglich ist. Das ist durchaus ein sehr großes Thema an sich, mit dem viele Autoren und gar ganze Berufstände ihr Geld verdienen – und nicht in diesem Artikel behandelt wird, wegen genau dieser Komplexität.

Eine etwas einfacherer Regel kann man durchaus so zusammenfassen: Weg von Kunststoff! Nicht nur, weil damit ja auch viel Müll vermieden wird, der sich sehr schlecht und langsam zersetzt, sondern auch, weil Kunststoff auf die menschlichen Hormone/Körper sehr ungünstig bzw schlicht schädlich wirkt. Ein mittlerweile recht gut erforschter Stoff in Plastik, der gesundheitsschädlich ist, ist Bisphenol A.

„Bisphenol A (BPA) dient vor allem als Ausgangsstoff zur Synthese polymerer Kunststoffe auf der Basis von Polyestern, Polysulfonen, Polyetherketonen, Polycarbonaten und Epoxidharzen. BPA hat daher eine sehr große wirtschaftliche und technische Bedeutung. Ferner wird BPA als Antioxidant in Weichmachern und zum Verhindern der Polymerisation in Polyvinylchlorid (PVC) verwendet“ (wikipedia) – und somit ist er dann eben vermehrt in weichem Plastik enthalten als in hartem, und auch in Lacken.

Bisphenol A wird von BUND als Hormontoxin betitelt, und Dr. Axe sagt dass die Wissenschaft zeigt, dass diese Hormon-störende Chemikalie weit verbreitete Schäden in unserem Körper verursacht, und uns für Generationen beeinflusst (Boudalia et al, 2014).

Diese Schäden sind unter anderen:

  • Unfruchtbarkeit bei Männern (Manfo et al, 2014), aber auch bei Frauen (Yan et al, 2013, und auch hier)
  • negative Auswirkungen auf die Prostata in Föten (Manfo et al, 2014)
  • negative Auswirkungen auf das Schwangerschaftsergebnis, wie Geburtsgewicht, Frühgeburtsraten, Entwicklungsdefekte und wiederholte Fehlgeburten (Pergialiotis et al, 2017)
  • negative Auswirkungen auf Säuglinge und Kinder, zusammen mit Gehirn und Verhaltensstörungen (Shelby, M. D. , 2008)
  • Es entzieht dem Körper Vitamin D (Johns et al, 2016), wahrscheinlich durch Hormondisruptoren die dafür sorgen, dass es weniger der aktiven Form von Vitamin D im Körper gibt. Dadurch fördert BPA Krankheiten wie Gewichtszunahme, Krebs, Schlaflosigkeit, Arthritis, Herzerkrankungen, MS und anderen Krankheiten
  • Übergewicht in Mädchen (doppelt so viele waren über 90-Percentile, Li et al, 2013)
  • Erratisches Herz durch Veränderungen im Kalzium-Handling (Yan et al, 2011)
  • erhöht Risikofaktoren von Diabetes. Eine Studiebesagt eindeutig, dass, BPA, unabhängig von Ernährung und Fitness, Glukosestoffwechsel durch Insulinresistenz, Pankreas β-Zell-Dysfunktion, Adipogenese, Entzündungen und oxidativen Stress beeinflusst (Sabanayagam, et al, 2013)
  • Molar-Incisor-Hypomineralization (siehe extra Blog)
  • erhöhtes Risiko von Prostata-Krebs (Prins et al, 2017)
  • erhöhtes Risiko von Brustkrebs (diese Studie bescheinigt das auch BPS und BPF, Kim et al, 2017; Gray et al, 2017)

Bisphenol A findet sich in sehr vielem Plastik-Zeug, im Übrigen aber auch in CDs und in Dental-Versiegelungen und Verbundwerkstoffe, aber auch Lacken. Man nimmt an, dass das meiste BPA durch das Essen aufgenommen wird.

Somit kommt jedes im Geschäft mit Plastik abgepackte Essen potentiell in Berührung mit Bisphenol A oder anderer Schadstoffe im Plastik – und somit auch in unsere Körper.

Auch im Essen, das in Konserven abgepackt ist, hat man Bisphenol A nachgewiesen, auch noch so viele Jahre nach den ganzen Forschungsergebnissen zur Schädlichkeit von BPA (BUND, August 2017). BPA findet man aber auch in den Deckeln von Glasflaschen – und eben auch in den ganzen Plastik-Wasserflaschen, die heutzutage leider die Glasflaschen fast schon vom Markt verdrängt haben (durchaus gerade wegen der 25 Cent „Steuer“, die auf die Flaschen erhoben werden (da nicht weniger der Flaschen ihren Weg nicht zurück in die Geschäfte finden, und damit eine zusätzliche Einnahmequelle für die Geschäfte sind)).

Leider ist ein „BPA-Frei“, das auf möglichen Verbrauchs-Gegenständen wie Baby-Flaschen zu finden ist, noch lange keine Bescheinigung von Unbedenklichkeit.

Dazu gehören auch Bisphenol A – freie Babyflaschen. In ihnen steckt häufig Bisphenol S, oder ein ähnlicher Stoff, der benutzt wird, aber, wie im Falle von Bisphenol S, u.U. sogar noch schlechter sein kann als der Stoff, den er ersetzt. Deborah Kurrasch von der Universität Calgary hat in einer Studie gezeigt, dass genau dieses BPS mindestens genauso bedenklich ist, wie BPA. In einem Artikel des Scientific American bringt sie  das Problem sehr schön auf den Punkt.

Sie sagt, dass das Problem in der mangelnden Regulierung der Industrie liegt. Die Toxizität neuer Materialien werden nicht ausgiebig getestet, bevor sie auf dem Markt zugelassen sind. „Wir zahlen eine Prämie für ein „sichereres“ Produkt, das gar nicht sicherer ist“, sagt Kurrasch dort.

Auch BUND schliesst sich in einer ähnlichen Nachricht an:  „Neben Bisphenol A gibt es auch viele weitere hormonschädliche Chemikalien (Endokrine Disruptoren, ED) in vielen alltäglichen Gebrauchsgegenständen. Dazu gehören beispielsweise Weichmacher (Phthalate) in PVC-Produkten wie Bodenbelägen, Tapeten oder Spielzeug, ebenso wie Parabene in Kosmetikprodukten und viele Pestizide. Während des Gebrauchs können sie sich herauslösen und dann in die Umwelt und den menschlichen Körper gelangen“. Dies geht über den Rahmen dieses Blog-Eitrages heraus, ich wollte es, der Gründlichkeit her, aber erwähnt haben.

Was bleibt da noch übrig, was können wir da tun um uns und unsere Kinder zu schützen?

Nach Möglichkeit alles Plastik in eurer Küche durch Glas oder Edelmetall (18/10) ersetzen, denn diese beiden Materialien reagieren nicht mit eurem Essen. Auch, wenn ihr denn Fertiggerichte kauft, diese niemals in den Plastikcontainern, in denen sie kommen, aufwärmen. Benutzt auch keine Plastikflaschen – egal ob BPA-freie Baby-Flaschen, oder Mineralwasserflaschen aus Plastik!

Außerdem so viel wie möglich auf dem lokalen Markt beim lokalem BIO-Bauern kaufen, und sich Lebensmittel statt in Plastiktüten in Papiertüten packen lassen, oder eben Stofftaschen mitbringen. Nur durch einen kurzen (direkten) Weg zu uns und unsere Küchen können wir (am ehesten) ausschließen, dass die Lebensmittel von „schlechten Einflüssen“ und schädlichen Stoffen weitestgehend unberührt blieben (wie in Konserven und in Plastik enthalten).

Und frische, lokale Angebote haben den enormen Vorteil, dass sie meist länger reifen durften, und auch durch ihre Frische den größten Vitamin- und Mineralstoffgehalt haben – welcher generell nach dem Ernten immer weniger werden (hier sind wir dann sogar wieder bei der oben erwähnten wichtigsten Regel des „so nährstoffreich wie möglich essen“ angekommen 😉 – und ganz nebenher ist auch der kurze Weg zum Verbraucher ein erheblicher Beitrag für den Umweltschutz).

Wenn das Baby noch kein „normales“ Essen isst, gilt: „breast is best“ (also Brust ist am Besten), denn nur dadurch bleibt dem Baby garantiert das ganze Plastik-Zeug mit seinen möglichen (Hormon-) Giften erspart. Wenn es denn wirklich Plastik sein muss, dann darauf achten, dass der Inhalt bzw. Flasche nicht erwärmt wird (und eher starre Flaschen bevorzugen).

Wenn euer Kind bereits am Tisch mit isst, vermeidet Plastik-Besteck und Geschirr für normales (billiges) oder Glas. Oder eine unlackierte Holzvariante? Auch später im Kindergarten, schaut welche Möglichkeiten ihr habt, Kontakt mit Plastik zu vermeiden – zum Beispiel durch Benutzung von Papier (z.B. als innere Auskleidung der Plastik-Box)!

Wenn ihr euch dafür interessiert, wie Bisphenol A (und somit Plastik, da man auch andere Bishpenol A Ersatzprodukte nicht generell freisprechen kann, ohne sie getestet zu haben) auch mit Molar Incisor Hypomineralization, ein Syndrom, wo die permanenten Kinderzähne bereits sehr „schwach“, sogar „bröckelig“ hereinwachsen, mit Bisphenol A in Verbindung gebracht werden, lest diesen Blogeintrag zu diesem Thema:

Zähne und Molar Incisor Hypomineralisation

Viel Erfolg!

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Quellen:

https://www.bund.net/chemie/hormonelle-schadstoffe/bisphenol-a/lebensmittelkonserven/

https://www.scientificamerican.com/article/bpa-free-plastic-containers-may-be-just-as-hazardous/

https://ehp.niehs.nih.gov/pdf-files/2013/Jan/ehp.1205826.pdf

Yang, Chun Z., et al. „Most plastic products release estrogenic chemicals: a potential health problem that can be solved.“ Environmental Health Perspectives119.7 (2011): 989.

Kinch, Cassandra D., et al. „Low-dose exposure to bisphenol A and replacement bisphenol S induces precocious hypothalamic neurogenesis in embryonic zebrafish.“ Proceedings of the National Academy of Sciences 112.5 (2015): 1475-1480.

BPA Toxic Effects & Symptoms: How BPA Destroys Your Body. Dr Axe, 2017

Boudalia, Sofiane, et al. „A multi-generational study on low-dose BPA exposure in Wistar rats: effects on maternal behavior, flavor intake and development.“ Neurotoxicology and teratology 41 (2014): 16-26.

Manfo, Faustin Pascal Tsagué, et al. „Adverse effects of bisphenol A on male reproductive function.“ Reviews of Environmental Contamination and Toxicology Volume 228. Springer International Publishing, 2014. 57-82. 

Yan, P. P., et al. „Effects of bisphenol A on the female reproductive organs and their mechanisms.“ Zhongguo yi xue ke xue yuan xue bao. Acta Academiae Medicinae Sinicae 35.6 (2013): 683-688.

Shelby, M. D. „NTP-CERHR monograph on the potential human reproductive and developmental effects of bisphenol A.“ Ntp cerhr mon 22 (2008): v-vii.

Johns, Lauren E., Kelly K. Ferguson, and John D. Meeker. „Relationships between urinary phthalate metabolite and bisphenol A concentrations and vitamin D levels in US adults: National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES), 2005–2010.“ The Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism 101.11 (2016): 4062-4069.

Li, De-Kun, et al. „Urine bisphenol-A level in relation to obesity and overweight in school-age children.“ PloS one 8.6 (2013): e65399.

Yan, Sujuan, et al. „Bisphenol A and 17β-estradiol promote arrhythmia in the female heart via alteration of calcium handling.“ PloS one 6.9 (2011): e25455.

Sabanayagam, Charumathi, Srinivas Teppala, and Anoop Shankar. „Relationship between urinary bisphenol A levels and prediabetes among subjects free of diabetes.“ Acta diabetologica 50.4 (2013): 625-631.

Prins, Gail S., et al. „Prostate Cancer Risk and DNA Methylation Signatures in Aging Rats following Developmental BPA Exposure: A Dose–Response Analysis.“ Environmental Health Perspectives 77007 (2017): 1.

Kim, J. Y., et al. „Effects of bisphenol compounds on the growth and epithelial mesenchymal transition of MCF-7 CV human breast cancer cells.“ Journal of biomedical research 31.4 (2017): 358.

Gray, Janet M., et al. „State of the evidence 2017: an update on the connection between breast cancer and the environment.“ Environmental Health 16.1 (2017): 94.

Pergialiotis, Vasilios, et al. „Bisphenol A and adverse pregnancy outcomes: a systematic review of the literature.“ The Journal of Maternal-Fetal & Neonatal Medicine just-accepted (2017): 1-15.

Lernen und Anpassungen des Babys vor der Geburt

Lernen vor der Geburt? Genetische Veränderungen aufgrund des Lebens, das die schwangere Frau geführt hat? JA!

Guter Beitrag, wenn auch nicht ganz vollständig, auf TED.

 
Er ist zwar auf Englisch, aber es gibt deutsche Untertitel :-). Diese Informationen sollte man wissen, noch BEVOR man schwanger wird!

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Zähne und Molar Incisor Hypomineralisation

Dies ist ein Bericht, der euch alle einlädt, zu kommentieren, und eure eigenen Erfahrungen und weitere Studien zu benennen. Auf gut Deutsch, helft mir, diesen Beitrag reich und aussagekräftig werden zu lassen, und anderen Kindern zu helfen, dieses nach Möglichkeit nicht zu bekommen! Bezieht euch, wenn möglich auf Studien, die ihr zu dem Thema kennt.

Es geht hier nicht wirklich um Schwangerschaft, und auch nicht um Geburt, sondern um etwas, was unsere Kinder betreffen könnte. Als ich darauf gestoßen bin, war ich zutiefst schockiert, mit zwei kleinen Kindern!

Es gibt eine…  „Krankheit“? „Syndrom“? … die man mit „Molar Incisor Hypomineralisation“ benannt hat. Da haben sich die Zähne, noch bei der Entwicklung – also vor Ausbruch, so entwickelt, dass sie sehr ungesund sind, u.U. sogar bröckelig sind. Nur weil ein Zahn betroffen ist, bedeutet es nicht, dass weitere Zähne betroffen sein werden. Allerdings sind häufig die permanenten Zähne betroffen.

Es gibt zahlreiche Studien, die versuchen, zu verstehen, woher dieses Syndrom? kommt. Es stehen zahlreiche Dinge im Raum, selbst Fieber im sehr frühen Kindesalter. An Fieber kann man ja nicht so viel tun. Außerdem – wäre es Fieber – weshalb ist in der heutigen Zeit plötzlich die Rate, die ich mit über 10% im Alter von 6 Jahren benannt gesehen habe, und mit 12 Jahren sogar um fast 30% aller Kinder – und es sogar Studien gibt, wie aus Dänemark und Brasilien, die 40% angeben! Fieber gab es ja schon immer – und diese Studie, die schaute, ob es MIH schon immer gab, und nur übersehen wurde, kommt zum Schluss, dass es MIH früher nicht gab, und unterstützt die Hypothese, dass MIH mit zeitgenössischen Lebensbedingungen oder anderen gesundheitlichen Faktoren verknüpft sein kann.

In dieser Studie sehen die Forscher einen Link zu Bisphenol A. Bisphenol A wird in Kuststoff benutzt, aber auch „als Antioxidans in Weichmachern und zum Verhindern der Polymerisation in Polyvinylchlorid (PVC) verwendet.“ (von Wikipedia). Diese Studie greife ich heraus, weil es so scheint, dass es auch von dem Geburtsjahr abhängt, wie sehr Kinder betroffen sind, berichtet diese Studie aus Dresden. Bisphenal A war mal mehr verbreitet also heutzutage, da es seit ca. 2011 in Babyflaschen verboten ist. Dieses Jahr korreliert nicht mit dem Zeitraum in der o.g. Studie, aber das besagt nicht viel. Und mein zweiter Grund ist, dass wir zumindest bei Bisphenol A viel tun können, um dies zu vermeiden – wenn wir die Gefahr kennen!

Wikipedia gibt einen sehr guten Überblick, wo diese Stoffe alle vorkommen können:

Vinylesterharz und Epoxidharz, werden zahlreiche Gegenstände des täglichen Gebrauchs mit direktem Kontakt zu Lebensmitteln und Getränken hergestellt. Aus Epoxidharzen werden Beschichtungen für metallische Behälter ebenfalls für Lebensmittel wie Konservendosen und für Getränkebehälter und Wasserkocher hergestellt.[16][17] Außerdem verwendet man Epoxidharze für Lacke, Farben, Klebstoffe, Innenbeschichtungen zur Sanierung von Trink- und Abwasserbehältern und -rohren (siehe Rohrinnensanierung) und zur Herstellung von Schwimmbecken-Fertigpools und Weinlagerungs-Großtanks und anderem mehr. Das ist von gesundheitlicher Relevanz, da zwar die polymeren Endprodukte selbst biologisch weitgehend inert sind, aus ihnen allerdings der Ausgangsstoff BPA unter Umständen wieder freigesetzt wird und dann gesundheitliche Schäden verursachen kann.

Wärme oder Aufheizen, Säuren und Laugen begünstigen das Freisetzen von Bisphenol A aus dem Polymer. Kochendes Wasser beschleunigt die Rate auf das 55-fache.[18][19] Die Freisetzung kann auch bei zu warmer Lagerung von in Polycarbonat-Flaschen abgefülltem Trinkwasser in heißen Gegenden, bei der Speisenzubereitung in Behältern aus Polycarbonat und nachfolgendem heißem Abwaschen erfolgen. Trübwerden des ansonsten klaren Materials (ohne Kratzer) ist ein Indiz der Extraktion von Inhaltsstoffen. Geschirr aus Polycarbonat, auch Mixbecher von Standmixern sollen deshalb nicht in Geschirrspülmaschinen gewaschen werden, da bei Herauslösen von Bisphenolen das gesamte Spülwasser und damit verbunden das gesamte sonstige zu reinigende Geschirr (nach Benetzung und nachfolgendem Auftrocknen) damit verunreinigt wird. Behälter aus Polycarbonat sollen, um die Bisphenol-A-Belastung der Speisen zu verringern, kurz vor der Verwendung extra noch einmal kalt gespült werden.[11] Auch die Trinkwasser-Entkeimung durch Sonnenlicht in recycelten Polycarbonat-Trinkwasser-Verkaufsflaschen[20] und auch die Verwendung von Polycarbonat als Sichtfenster zur Füllstandsanzeige in Wasserkochern oder Kaffeemaschinen oder für Standmixerbehälter und das Erhitzen von Gefrierbehältern aus PC im Mikrowellenherd sind daher nicht unproblematisch.“

Wie sieht es da wohl mit dem ganzen Kuststoffspielzeug aus, oder belacktem Holzspielzeug aus, dass unsere Kleinkinder sich in den Mund schieben?

Andere, vielleicht vermeidbare Gründe könnten sein: bestimmten Antibiotika ausgesetzt zu sein (Amoxicillin, Makrolid) und Dioxinen (Alaluusua, 2010).

Auf der anderen Seite besagt diese Studie, dass Vitamin D helfen kann, diese „Krankheit“ zu vermeiden – ich werde dies aktualisieren, wenn ich Zeit hatte, die Studie zu lesen – schaut also gerne wieder herein!

Passt gut auf eure Kinder auf!

PS: ich suche die Vollversion dieser Studie: http://www.nature.com/ebd/journal/v18/n1/abs/6401219a.html

Quellen:

Kühnisch, Jan, et al. „Was molar incisor hypomineralisation (MIH) present in archaeological case series?.“ Clinical oral investigations 20.9 (2016): 2387-2393.

Kühnisch, J., et al. „Elevated serum 25 (OH)-vitamin D levels are negatively correlated with molar-incisor hypomineralization.“ Journal of dental research 94.2 (2015): 381-387.

Jedeon, Katia, et al. „Enamel defects reflect perinatal exposure to bisphenol A.“ The American journal of pathology 183.1 (2013): 108-118.

Alaluusua, S. „Aetiology of molar-incisor hypomineralisation: a systematic review.“ European Archives of Paediatric Dentistry 11.2 (2010): 53-58.

 

Langzeitstillen: Kultursicht vs. biologische Sicht

Ich schaue mir gerade das Interview mit Regine Gresens (die Stillberaterin und Hebamme von stillkinder.de) auf https://beduerfnisorientiert-aufwachsen.de/  an.

Hier redet sie über intuitives Stillen, und über Langzeitstillen sagt sie folgendes:

Es gibt eine Berechnung einer Anthropologin, die durch Vergleiche mit anderen Säugetieren unser natürliches bzw biologisches Abstillalter zu berechnen. Dazu gäbe es verschiedene Formeln, eine wäre wohl, wenn sich das Geburtsgewicht versechsfacht, eine andere wann die Backenzähne durchkommen, und noch weitere (an die sie sich gerade nicht mehr erinnert). Solche Berechnungen lassen darauf schliessen, dass das natürliche/bilologische Abstillalter bei uns Menschen (die ja auch Teil der Säugetiergruppe sind) mindestens 2,3 Jahre ist, und maximal 6,5 Jahre, je nachdem, auf welche Art man es berechnet.

Regine Gresen’s Kommentar: das bedeutet also, dass das natürliche/biologische Langzeitstillen bei uns Menschen eigentlich erst ab 6,5 Jahren losgeht (mein Kommentar dazu: eigentlich FRÜHESTENS mit 2,3 Jahren und SPÄTESTENS mit 6,5 Jahren, je nach Berechnung 🙂 ). Ihr Punkt ist natürlich, dass wir durch den Sprachgebrauch suggerieren, dass es natürlich/biologisch ist, viel früher abzustillen, da bei uns alles über 1 Jahr also Langzeitstillen angesehen wird, und somit Mütter es als unnatürlich ansehen, ihr Kind länger zu stillen, wobei das aber nicht stimmt.

Vitamin D Mangel erhöht die Gefahr von Autismus

Babys und Kleinkindern werden mittlwerweile routinemässig Vitamin D Tabletten verschrieben. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass wir uns wenig draussen befinden, und wenn, dann immer schön abgedeckt – sei es, um uns vor Sonne oder Kälte zu schützen. Die Sonnencreme vermeidet dann den Rest. In Studien wurde gezeigt, dass es bei Erwachsenen generell zu Vitamin D Mangel kommt, egal ob im Winter oder im Sommer.

Auch für Schwangere ist dies wichtig zu wissen. Eine in 2011 (Hollis et al) erschienen Studie belegte, dass es sicher ist für Schwangere 4000 IE pro Tag einzunehmen. Diese Gruppe hatte meistens einen adequaten Vitamin D Spiegel bei der Geburt, die Gruppen, die weniger einnahmen, nicht immer.

Ein Mangel an Vitamin D wird mit einer Nummer von negativen Trends bei Mutter und Kind in Verbindung gebracht (z.B. Toko et al, 2016). In einer kleineren Studie von 2016 (Song et al) wurde eine mögliche Verbindung zwischen Kinder-Asthma und Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft gesehen. Und in einer neuen Studie von 2016 (Vinkhuyzen et al) wurde eine Verbindung gesehen zwischen Vitamin D Mangel in der Schwangerschaft und die Häufigkeit von Autismus in 6-Jahre alten Kindern.

Im Übrigen besagt einen neuere Studie (Hollis et al, 2015), dass man seinem Baby das benötigte Vitamin D indirekt über die Brustmilch geben kann, indem die Mutter 6400 IE pro Tag zu sich nimmt!

Im Übrigen ist fettiger Fisch eine alternitive Quelle von Vitamin D, aber auch Milch, Lebertran, tierische Fette und Eigelb!

Haftungsausschluss: Dieser Artikel ist nicht für die medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung vorgesehen.

Quellen:

Hollis BW, Johnson D, Hulsey TC, Ebeling M, Wagner CL. Vitamin D supplementation during pregnancy: double-blind, randomized clinical trial of safety and effectiveness. J Bone Miner Res. 2011 Oct;26(10):2341-57. doi: 10.1002/jbmr.463. Erratum in: J Bone Miner Res. 2011 Dec; 26(12):3001. PubMed PMID: 21706518; PubMed Central PMCID: PMC3183324.

Song H, Yang L, Jia C. Maternal vitamin D status during pregnancy and risk of  childhood asthma༚a meta-analysis of prospective studies. Mol Nutr Food Res. 2016  Dec 16. doi: 10.1002/mnfr.201600657. [Epub ahead of print] PubMed PMID: 27981740.

Vinkhuyzen AA, Eyles DW, Burne TH, Blanken LM, Kruithof CJ, Verhulst F, Jaddoe VW, Tiemeier H, McGrath JJ. Gestational vitamin D deficiency and autism-related
traits: the Generation R Study. Mol Psychiatry. 2016 Nov 29. doi: 10.1038/mp.2016.213. [Epub ahead of print] PubMed PMID: 27895322.

Toko EN, Sumba OP, Daud II, Ogolla S, Majiwa M, Krisher JT, Ouma C, Dent AE, Rochford R, Mehta S. Maternal Vitamin D Status and Adverse Birth Outcomes in Children from Rural Western Kenya. Nutrients. 2016 Dec 7;8(12). pii: E794. PubMed PMID: 27941597.

Hollis BW, Wagner CL, Howard CR, Ebeling M, Shary JR, Smith PG, Taylor SN, Morella K, Lawrence RA, Hulsey TC. Maternal Versus Infant Vitamin D
Supplementation During Lactation: A Randomized Controlled Trial. Pediatrics. 2015 Oct;136(4):625-34. doi: 10.1542/peds.2015-1669. PubMed PMID: 26416936; PubMed
Central PMCID: PMC4586731.