Birth Healing Summit 2017!

Es ist mal wieder soweit. Der nächste Birth Healing Summit findet wieder statt.

Ich habe einige der Interviews vom letzten Mal gesehen, und fand das was ich gesehen habe sehr ansprechend. Und das Beste – wie eigentlich immer bei diesen Online Summits – den ersten Tag kann man sich die freigegebenen Videos umsonst ansehen.

Leider ist auch hier die Summit-Sprache Englisch.

Wer gerne mal reinschauen will, es geht am 25. September los.

Hier könnt ihr euch registrieren, um die freien Interviews sehen zu können:

http://instituteforbirthhealing.com/summit-2017/

Summit 2017 - Institute for Birth Healing

Summit 2017 – Institute for Birth Healinghttp://instituteforbirthhealing.com/summit-2017/Helping Moms Heal BODY + MIND + SPIRIT  It’s CRAZY that such little attention is paid to YOU, the mom, after birth! The Institute for Birth Healing is hosting its

Grippeimpfungen und Fehlgeburt, und die Impfdiskussion im Allgemeinen

Es gibt einen neuen Beitrag von J.B. Handley, den ich interessant finde. Er berichtet von mindestens einer relevanten Studie, und einem weiteren relevanten Kommentar, beide veröffentlicht in Vaccine, einem angesehenes Fachjournal. Ich finde, diese Studie ist wichtig genug, dass man mal von der Studie gehört haben sollte.

Es geht um eine neue Studie, deren Datenerhebung fand, dass Frauen, die im vorherigen Jahr die H1N1 Grippeimpfung erhalten hatten, und dann in der Schwangerschaft (im Folgejahr) eine weitere Grippeimpfung erhielten, eine eine 7,7-fache (also fast 8-fache) höhere Wahrscheinlichkeit hatten, ihr Baby in den folgenden 28 Tagen zu verlieren, als Frauen, die im vorherigen Jahr nicht mit der H1N1 Grippeimpfung geimpft worden waren. Also erst mal keine Panik, das sind relative Risiken. Außerdem zeigt die Studie nur einen Zusammenhang bei einer bestimmten Grippeimpfung, H1N1, gepaart mit irgendeiner weiteren Grippe-Folgeimpfung. Bei Frauen, die im vorherigen Jahr nicht mit der H1N1 Grippeimpfung geimpft worden waren, gab es nur eine geringe Steigerung der Wahrscheinlichkeit, die nicht statistisch signifikant was (also wo man keinen Zusammenhang vermuten muss).

Die Autoren sagen, dass diese Studie keine kausale Beziehung zwischen wiederholten Influenza-Impfung und Fehlgeburten beweisen kann und will, aber dass weitere Forschung gerechtfertigt ist. Diesem kann man nur zustimmen, denn ein Verachtfachen ist eigentlich schon enorm. Und H1N1 kann durchaus auch heute noch in unseren allgemeinen Grippeimpfung-Cocktails vorkommen (je nach Schätzung welche Erreger im nächsten Jahr herumgehen werden), ist also kein Ding der Vergangenheit.

Zwei Ansatzpunkte scheinen gegeben zu sein für weitere Studien:

  • Haben Grippeimpfungen, die bestimmte Kombinationen enthalten, in Wiederholung Konsequenzen für Schwangerschaften?
  • Woran lag es, dass die getestete Kombination, bzw. Impfungen, zu einer fast acht-fachen Steigerung der Fehlgeburten führte?

Beide Fragen sind wichtig, insbesondere Frage 2, um zu verstehen, wie zukünftige Impfungen sicherer gemacht werden können.

Leider lenkt der Autor des Berichts (Handley) weiterhin den Augenmerk auf eine weitere Publikation, die vor etwa einer Woche ebenfalls in „Vaccine“ veröffentlicht wurde. Die Autoren sagen, dass jene Forscher, die etwas negatives gegen Impfungen veröffentlichen, in letzter Zeit persönlich kritisiert werden, anstatt ihre Publikationen.

Sie sagen: „Leider könnte dies dazu führen, dass die Impfstoff-Sicherheitswissenschaft eine „gefährliche Beschäftigung“ ist. Kritik sollte sich auf die Wissenschaft beziehen, und nicht auf die Autoren und auf die Wissenschaftler, die vernünftige, qualitativ hochwertige Forschung betreiben, und ein Problem mit einem gegebenen Impfstoff veröffentlichen. Diese Wissenschaftler benötigen einen adäquaten professionellen Schutz, so dass es keine Gründe gibt, auf dem Gebiet keine Forschungen durchzuführen und zu veröffentlichen. Die Probleme der Impfstoffsicherheit sind nicht anders als andere Bereiche wie medizinische Fehler und Drogensicherheit.“

Ich meine, bei Impfungen geht es doch um unseren Schutz und um unser Wohl? Vor allem der Schutz des ungeborenen Kindes, das das anfälligste Glied ist, da es neu geformt wird, sollte einen besonderen Stellenwert haben.

Warum dürfen dann Forscher nicht kritisch erforschen, was gut ist und was nicht? Und warum steht in dem Satz davor eigentlich nicht ein MÜSSEN?

Was bedeutet dies für uns? Ich finde zweierlei:

Erstens, Frauen, die gerne schwanger werden wollen, sollten vorsorgehalber mindestens einen Monat VOR dem schwanger werden die Impfungen erhalten, die sie benötigen. So was ist nicht immer möglich – da ja auch nicht alle Schwangerschaften geplant sind. Aber viele Schwangerschaften heute sind doch geplant. Und dann erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen vor der Schwangerschaft geimpft werden, wenn sie sich potenzieller Problematiken bewusst sind. Und deshalb muss man über solche Ergebnisse frei reden können, und sie zwar nicht überbewerten, aber auch nicht versuchen, sie abzutun.

Und dies führt uns zu zweitens: Die Diskussion über Impfstoffe sollte betrachtbar sein auf einer emotionslosen, wissenschaftlich-kritischen Ebene. Ich erlebe in letzter Zeit immer wieder, dass für Menschen um mich herum das Thema Impfen ganz schön aufgeheizt ist. Es scheint ein Entweder-Oder geworden zu sein. Fragen scheinen nicht gewünscht und werden sogar mit Aggression begegnet.  Ich wünsche mir, dass man auch bei Fragen über Impfen (wieder) offen ist für ein genaues Auswerten der Für und Wieder jedes einzelnen Impfstoffes. Nicht jede Impfung kann immer gut sein. Auch sollte es wieder mehr Freiraum für die eigene Entscheidung geben – denn letzten Endes sind die Stoffe und ihre komplexen Wirkungen nicht alle dokumentiert und bekannt – und werden es auch nie sein.

Wenn ihr Englisch könnt, könnt ihr euch gerne auch den Beitrag durchlesen, durch den ich auf diese beiden Studien gekommen bin.

Devastating flu vaccine-miscarriage study sparks ridiculous spin

Devastating flu vaccine-miscarriage study sparks ridiculous spinhttps://medium.com/@jbhandley/devastating-flu-vaccine-miscarriage-study-sparks-ridiculous-spin-c440bb14c867The mainstream media is doing their best to minimize a devastating study showing a high correlation (7.7-fold) between flu vaccines and miscarriages. A review of the scientific…

Viel Erfolg!

 

Quellen:

https://medium.com/@jbhandley/devastating-flu-vaccine-miscarriage-study-sparks-ridiculous-spin-c440bb14c867

Bragazzi, Nicola Luigi, et al. „Debate on vaccines and autoimmunity: Do not attack the author, yet discuss it methodologically.“ Vaccine (2017).

Donahue, Burney, et al. „Association of spontaneous abortion with receipt of inactivated influenza vaccine containing H1N1pdm09 in 2010–11 and 2011–12.“ Vaccine (2017).

Aktuell: Babys Mikrobiom – gratis Webinar

Unser Mikrobiom besteht aus allen Mikroorganismen, die in unserem Darm leben, aber auch auf der Haut und den Schleimhäuten, etwa in Mund, Rachen, Nase und Genitalien. Und die sind super wichtig für uns – 38 Billionen Bakterien stehen 30 Billionen Körperzellen gegenüber – und die haben 300 Mal so viele Gene im Gepäck wie in unserem Erbgut! Und damit ist unser Enzym-Werkzeugkasten voll prall gefüllt, die uns helfen, Nährstoffe aus der Nahrung zu holen, oder tatsächlich Vitamine selbst herstellen – wie z.B. Vitamin K. Selbst Depressionen scheinen mit dem Mikrobiom zusammenzuhängen. Übrigens scheinen dünne Menschen ein besonders diverses Mikrobiom zu haben, Dicke weniger.

 Für alle, die gerne mehr über das Mikrobiom ihres Babys wissen wollen – in Englisch, dafür aber umsonst für die nächsten 7 Tage einsehbar (nach Registrierung)!

https://microbirth.teachable.com/p/free-webinar-10th-august-2017

Viel Erfolg!

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„Normale“ Geburten lohnen sich nicht mehr

Das geht uns alle an!

Ich wusste von vielem – die Probleme der Hebammen, das große Problem „Hausgeburt“, auch, dass die Krankenhäuser und Geburtshäuser zur Zeit überlaufen sind. Was mir nicht so bewusst war – obwohl ich schon gehört hatte, dass immer mehr kleine Geburtskliniken schließen, war dieses – und das ist dramatisch!

„1991 gab es noch 1186 Kliniken, in denen Geburten möglich waren. 2014 waren es nur noch 725 Kliniken mit Geburtshilfe. Seitdem schließt fast jeden Monat ein Kreißsaal ganz oder vorübergehend die Türen.“

Unglaublich! Es droht eine dramatische Unterversorgung in der Geburtshilfe – „normale“ Geburten lohnen sich nicht mehr!