Aktives Mitpressen bei der Geburt

Bei meinen Geburten war das zwar nie ein Thema, aber dennoch interessant ist olgendes. Ich kenne das nur von Filmen, wenn der Doktor oder die Hebamme sagt: „Und jetzt DRÜCKEN! Drücken! Und noch einmal!“:-). Aber in diesem Artikel von 2008, in dem nicht nur Beobachtungen aus der Praxis geteilt werden (die evtl veraltet sind, ist ja schliesslich schon 8 Jahre her), sondern auch Forschungsergebnisse zusammengetragen werden

Second stage of labour: challenging the use of directed pushing | RCM

Second stage of labour: challenging the use of directed pushing | RCMhttps://www.rcm.org.uk/news-views-and-analysis/analysis/second-stage-of-labour-challenging-the-use-of-directed-pushingAs part of an examination into key areas of practice related to normal birth, Anna Byrom and Soo Downe consider the evidence for directed pushing in second stage labour and…

wird zusammenfassend gesagt, dass das ferngelenkte Drücken („directed pushing“) die physiologische Geburt untergräbt, und die Morbidität von Baby und Mutter erhöht. So kommt es bei „directed pushing“ eher zu Rissen am Perineum, und kann beim Baby u.U. (bei valsalva Atmung) dazu führen, dass der Herzschlag unregelmässig wird, und eine Unterversorgung mit Sauerstoff (Hypoxia) auftritt. Ausser, dass die Geburten ohne dieses „directed pushing“ ein wenig länger dauern, wurden keinerlei klinische Nachteile für Frau und Kind gefunden – eher eben das Gegenteil, wie bereits geschildert. Es sollte klar gesagt werden, dass  – zumindes in diesem Artikel – das natürliche selbstbestimmte Drücken der Frau zu keiner der hier beschriebenen negativen Folgen führte.

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