Willkommen im meinem Blog!

Hervorgehoben

Lieber Blog-Besucher,

es freut mich, dass Du auf meinen Blog gefunden hast. Hier publiziere ich meine Einsichten und Meinungen rund ums Thema Kinder kriegen. Ich möchte gerne herausstreichen, dass ich das mit bestem Wissen und Gewissen tue, aber dass Du bitte für Dich selbst überprüfst, ob das Folgende für Dich so stimmig ist!

Der Zweck ist, ein breites Verständnis und Wissen zu fördern, wie man eine natürliche, komfortablere und positive Geburtserfahrung haben kann. Dieser Blog beabsichtigt nicht, ein Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung zu sein.

Jeder sollte sich eine eigene Meinung bilden!

Hier kommst Du zu einer Übersicht aller meiner Posts, pro Kategorie geordnet. Ansonsten findest Du rechts ein vollständiges Kategorien-Verzeichnis, da kannst Du für individuelle Themen meine Blogeinträge finden. Ein paar der Kategorien sind auch unter dem Titelbild, aber nicht alle. Oder Du kannst nach Stichworten suchen, indem Du die Suchfunktion benutzt, die findest Du auch oben rechts, wo „Suchen“ im Kasten steht.

Unter dem Titelbild ist ebenfalls ein Link zu meiner HypnoBirthing Web Site, so kommst Du wieder zum Thema HypnoBirthing.

Zu den durchgenommenen Studien möchte ich eines als generelles Caveat sagen: alle westlichen Studien über das Kinder Gebären sind in UNSEREM HEUTIGEN Milieu des Kindergebärens gemacht worden. Sie können nicht wirklich Einblick geben, wie die Studienergebnisse aussehen würden, wenn die Umstände des Kinder Gebärens nicht so stark in einem Lichte des Medizinischen und der ängstlichen Erregung der Mutter stattfinden würden – etwas, das wir durch HypnoBirthing durchaus hoffen, für HypnoBirthing-Familien zu verändern.

Ansonsten, schlag zu :-). Ich hoffe, dass Du hier Antworten findest, die Dir Deine gesunde Wunschgeburt ein Stück näher bringen. Über Kommentare und das Weiterempfehlen freue ich mich auch! Wenn Du gerne informiert werden möchtest, wenn es neue Blogeinträge gibt, kannst Du Dich zum Newsletter anmelden – zum Beispiel im Anschluss zu diesem Blogeintrag.

Ich wünsche Dir viel Freude in der Schwangerschaft, eine wunderschöne Geburt, und eine wundersame Reise in eure neue Zukunft als Familie!

Ganz herzlich,
deine Viktoria Maier

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Sehr entspannte Hospital-Land-Lotus-HypnoGeburt

…eigentlich ist bereits alles in der Überschrift gesagt worden.

Eine Lotus-Geburt sind jene, wo die Nabelschnur nicht durchgeschnitten wird, und Baby und Plazenta zusammen bleiben, bis die Nabelschnur natürlich abfällt. Unten im Anschluss noch ein paar Infos dazu, auf Deutsch.

https://youtu.be/Xe7VEHiCuwA

Über Lotusgeburt:

 

Was tun bei Beckenendlage (also Baby mit Popo nach unten)?

Es ist ganz natürlich dass das Baby irgendwann in der Schwangerschaft in Beckenendlage liegt. Je näher der Geburtstag des Kindes rückt, desto wichtiger wird eine Auseinandersetzung mit dem Thema: vaginal oder per Kaiserschnitt gebären?

Hier möchte ich euch hier noch ein paar Informationen geben, die euch in die Materie einführen. Für meine HypnoBirthing-Mütter nach dem Kurs empfehle ich, dies in der Tat nur in diesem Falle weiter zu lesen.

Beckenendlage vaginal zu gefährlich?

Da eine Studie um die Jahrtausendwende das Ergebnis berichtete, dass vaginale Beckenendlage (BEL)-Geburten schlechtere Ergebnisse haben als Kaiserschnitt-Geburten eines BEL-Babys (Hannah et al, 2000), wurden sie daraufhin so gut wie abgeschafft. Das ist nicht gerechtfertigt, denn es gibt methodologische Probleme mit der Studie. Die Studie war völlig undifferenziert, was dazu geführt hat, dass man sogar Verletzungen und Probleme, die durch eine falsche Handhabung des Personals kamen (wie zum Beispiel Ziehen am Kinde, wenn man es nicht tun sollte) einer Beckenendlage „gutgegschrieben“ hat (übrigens: selbst diese Studie, fand in einem Follow-Up (4 Jahre später, Hannah et al, 2004; Whyte et al, 2004) keine erheblichen Unterschiede für die Kinder.

Beckenendlage: gut ausgebildetes Geburtspersonal ist Pflicht!

Dank neueren Studien (z.B. Goffinet et al, 2006), die eine bessere Methodologie hatten, wurde dieses schlechte Zeugnis für BEL-Geburten wieder weitestgehend korrigiert (auch dank der Follow-Up-Studie), und die BEL findet ihren Weg ganz langsam wieder in unsere Geburts-Möglichkeiten. Was allerdings auch klar aus den Studien hervor geht, ist, dass wenn man eine BEL-Geburt ins Auge fassen will, es sehr wichtig ist, sich Personal zur Unterstützung dazu zunehmen, die dafür jedes Jahr wieder geschult werden, und womöglich auch noch eigene Erfahrung darin haben.

Kaiserschnitt vs. vaginale Beckenendlage-Geburt: Wahrscheinlichkeiten abwägen

Die Zahlen zur aufrechten vaginalen Beckenendlage-Geburt

Louwen et al, 2017 berichtet, dass aufrechte vaginale BEL-Geburten etwa vergleichbar gute Resultate für Baby erzielte, wenn man schwere Geburtsverletzungen betrachtet (es gab einen leichte Anstieg der Wahrscheinlichkeit auf 1,37,  verglichen mit liegenden vaginale Geburten, wo die Kinder „richtig“ herum liegen – also mit dem Kopf nach unten).

Auf die Mütterliche Lage kommt es aber auch an!

Die Unterscheidung „liegende“ versus „aufrechte“ Beckenendlagegeburt ist dabei für das Geburtsergebnis äußerst wichtig:

Aufrechte Geburten führten zu signifikant weniger Geburtsmanövern (OR 0,45) und Neugeborenenverletzungen  (nur 8%), verglichen mit liegenden Beckenendlage-Geburten. Die Geburtsphase war im Durchschnitt 42% kürzer (1,02 vs 1,77 Stunden) – die Länge ist meines Erachtens wesentlich darauf zurückzuführen, dass viele der Frauen eine PDA hatten. Ernste Dammrisse waren auch viel seltener – etwa ein drittel so viele.

Die Zahlen zum Kaiserschnitt

folgen eines Kaiserschnittes für Baby

Diesen Zahlen sollte man die möglichen Folgen eines Kaiserschnittes gegenüberstellen.

Statistisch gesehen haben Kaiserschnitt-Babies eine 2-3 Mal so hohe Wahrscheinlichkeit, die Intensivstation des Krankenhauses zu benötigen (Kamath, et al, 2009; Dempsey, 2016) – und das gilt für gewollte Kaiserschnitte, also jene, die aus nicht-medizinischen Gründen von Mutter gewählt wurden. Dies sind jene Kaiserschnitt-Geburten, wo man keine Probleme bei Baby erwarten muss – also liegt der Grund der höheren Zahl beim Kaiserschnitt.

Auch haben Kaiserschnitte – wenn auch schlechter messbaren – Langzeitfolgen für Baby. Diese können sein: Allergien – je nach Studie 500 % – 37 % erhöhte Wahrscheinlichkeit (Henry Ford Health System, 2013; Renz‐Polster et al, 2005); Obesität (13 % erhöhte Wahrscheinlichkeit, Li et al, 2013); Asthma (zwischen 20% und bis zu 20 Mal so wahrscheinlich, Sevelsted et al, 2015 bzw. Arrieta et al, 2015 (extrapoliert durch causale Linkung, die höchstwahrscheinlich nicht voll übertragbar ist); Diabetes Typ 1 (20 % erhöhte Wahrscheinlichkeit, Cardwell et al, 2008).

Bei den Langzeitfolgen ist die allgemeine Annahme, dass bei der vaginalen Geburt dem Baby gute Bakterien mitgegeben werden, die wichtig sind, damit alles seinen guten, gesunden, gewohnten Lauf nimmt. Wenn diese  am Anfang fehlen, wie zum Beispiel bei einer Kaiserschnittgeburt, käme es zu Problemen.

folgen eines Kaiserschnittes für Mama

Aber es kommt auch zu negativen Folgen für Mama – jede Menge kurzfristige Probleme (wie es halt zu erwarten ist, wenn einem der Bauch aufgeschnitten wird), aber auch u.U. langfristige Probleme bei der Narbenverheilung, und Folgeprobleme und Gefahren wegen Narbe bei weiteren Geburten, die durchaus wichtig sein können.

Beckenbalance und Positionierung als Lösung?

Auch wenn eine vaginale BEL-Geburt mit einem gut ausgebildeten Team eine gute Möglichkeit ist, lohnt es sich meiner Meinung nach, zu versuchen, Baby im Bauch jene Voraussetzungen zu geben, die es ermöglicht, dass es sich in die normale (also kopfüber-Position) dreht. Dabei helfen Dehnungsübungen für Beckenbalance, und danach zusätzliche Übungen zum spontanen Drehen eines BEL-Babys in die Kopf-zuerst-Lage. Das wird bei mir im Kurs abgedeckt, oder bei spinningbabies.com gelehrt.

Auch kann eine externe manuelle Drehung des Babys im Bauch versucht werden. Die Erfolgschance hier liegt bei etwa 50-60 %. Alternativ oder zusätzlich kann man unter Umständen auch Akkupunktur/ professionelle Körperarbeit wie beim Physiotherapeuten oder Osteopathen, oder eine Hypnosesession für das Wenden des Kindes probieren. Unter Umständen kann auch das Moxen am kleinen Zeh helfen.

Ausser der externen manuellen Drehung, die erst ab der 37. SSW in Betracht kommt, sollten alle anderen Mittel, eine Drehung zu bewirken, bereits ab Woche 33 in Betracht gezogen werden.

Möglichkeiten einer Beckenendlagen-Geburt im Raum Stuttgart ist gegeben

Auf jeden Fall: lasst euch nicht stressen – hier im Stuttgarter Raum gibt es ja die Filderklinik, die hat sehr viel Erfahrung mit BEL, also ist das auch überhaupt kein Problem, wenn Baby sich letztendlich doch nicht drehen mag! Das Paracelsus Krankenhaus in Ruit bietet Beckenendlagegeburten ebenfalls an.

Noch abschließende Tipps und Wissenswertes bei vaginaler Beckenendlagen-Geburt

Zum Technischen einer Beckenendlage kann ich euch folgendes sagen: bei Beckenendlage-Geburten ist eine aufrechte Geburtsposition, wie zum Beispiel der Vierfüsslerstand (generell sind das die von der Mutter selber ausgewählte Positionen) jene, die am besten funktionieren. Früher wurde gelehrt, dass man bei Beckenendlage einen Dammschnitt setzt, damit das Geburtspersonal mehr Platz hat bei eventuellen Hilfemaßnahmen – das machte Sinn, wenn Mutter für die Geburt auf dem Rücken liegt, da in dieser Geburtsposition fast immer manuelle Hilfe notwendig wird (Shawn Walker, 2014). Diese Meinung wird von den Experten in Beckenendlage nicht mehr geteilt. Heute lehrt man, dass man bei Beckenendlage den Dammschnitt nicht setzten sollte, weil ein intakter Damm Baby dabei hilft, den Kopf zur Brust zu neigen, was die Geburt erleichtert. Es scheint so zu sein, dass es in der Tat bei Beckenendlage zu wenigen Verletzungen am Damm kommt – weniger sogar als bei jenen, wo Baby „gewöhnlich herum“ (aka Kopf nach unten) liegt (Bogner et al, 2015). Auch ist es so, dass spontane Rissverletzungen meist leichter sind, und schneller und besser verheilen (Chehab et al, 2014; Amorim et al, 2017).

Shawn Walker hat Anke Reitter (eine vorstehende Forscherin und Expertin im Gebiet der Beckenendlage-Geburten und modernen Techniken für die sichere Beckenendlagegeburt) gefragt, was für eine Alternative es gäbe bei der sehr selten auftretenden Situation einer aufrechten vaginalen Beckenendlage-Geburt, in der das Perineum die Geburt des Körpers übermäßig lange zurückhält. Anke Reitter beschrieb eine Art „Damm-Massage“ – ein Finger wird an Rande des vaginalen Einganges zwischen Kopf und Vagina eingeführt, und von innen um den Ausgang herumgeführt. Das scheint in vielen Situationen auszureichen, um die Geburt ohne Dammschnitt fortschreiten zu lassen (Walker, 2014).

Zusätzlich möchte ich eine weitere Alternative in die Diskussion aufwerfen. Gail Tully (also jene Hebamme, die spinningbabies.com entwickelt hat) hat von einer ungenannten Ärztin gelernt, dass manchmal der Grund, weshalb ein Baby nicht zügig aus dem Geburtsweg kommt, ein intaktes, zu festes Jungfernhäutchen sein kann. Wenn ein Jungfernhäutchen am Scheideneingang das normale Dehnen des Scheidenausganges nicht zulässt, kommt es dazu, dass die meisten Geburtshelfer annehmen, es wäre notwendig, einen Dammschnitt anzuwenden. In dem Falle eines intakten Jungfernhäutchens würde es allerdings reichen, nur einen kleinen Schnitt in das Gewebe des Jungfernhäutchens zu setzen. Dies ist nicht ein spezielles Vorkommen bei Beckenendlage, sondern generell bei vaginalen Geburten, egal ob Kopf zuerst oder Popo zuerst :-). Dies ist nicht Allgemeinwissen in der Geburtshilfe, und ich empfehle auf jeden Fall das Aufbringen einer solchen Möglichkeit wenn der Geburtshelfer das Wort Dammschnitt in den Mund nehmen sollte 🙂 .

Visualisiere Deine Beckenendlage-Geburt schon vorab

Zum visualisieren gibt es u.a. diesen Eintrag auf meinem Blog:

Tolle Fotos von einer Beckenendlage-Hausgeburt!

Und hier gibt es noch weitere Videos und Fotos:

http://spinningbabies.blogspot.de/2010/06/baby-june-home-breech-birth-june-2010.html

http://redheadmusings.blogspot.de/2010/06/story-of-miriams-breech-homebirth.html

Hier ist ein Dokument das die Filderklinik zur BEL herausgeben:

http://filderklinik.frauenheilkunde-stuttgart.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/Fragen_zur_Geburtshilfe.pdf

Viel Erfolg!

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Quellen:

Hannah, Mary E., et al. „Planned caesarean section versus planned vaginal birth for breech presentation at term: a randomised multicentre trial.“ The Lancet356.9239 (2000): 1375-1383.

Whyte, Hilary, et al. „Outcomes of children at 2 years after planned cesarean birth versus planned vaginal birth for breech presentation at term: the International Randomized Term Breech Trial.“ American journal of obstetrics and gynecology 191.3 (2004): 864-871.

Hannah, Mary E., et al. „Maternal outcomes at 2 years after planned cesarean section versus planned vaginal birth for breech presentation at term: the international randomized Term Breech Trial.“ American journal of obstetrics and gynecology 191.3 (2004): 917-927.

Goffinet, François, et al. „Is planned vaginal delivery for breech presentation at term still an option? Results of an observational prospective survey in France and Belgium.“ American journal of obstetrics and gynecology 194.4 (2006): 1002-1011.

Louwen, Frank, et al. „Does breech delivery in an upright position instead of on the back improve outcomes and avoid cesareans?.“ International Journal of Gynecology & Obstetrics 136.2 (2017): 151-161.

Renz‐Polster, H., et al. „Caesarean section delivery and the risk of allergic disorders in childhood.“ Clinical & Experimental Allergy 35.11 (2005): 1466-1472.

Henry Ford Health System. „Babies born by C-section at risk of developing allergies.“ ScienceDaily. ScienceDaily, 25 February 2013. <www.sciencedaily.com/releases/2013/02/130225091904.htm>

Li HT, Zhou YB, Liu JM. The impact of cesarean section on offspring overweight and obesity: a systematic review and meta-analysis. Int J Obes (Lond). 2013 Jul;37(7):893-9. doi: 10.1038/ijo.2012.195. Review. PubMed PMID: 23207407 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23207407/

Cardwell CR, Stene LC, Joner G, Cinek O, Svensson J, Goldacre MJ, Parslow RC, Pozzilli P, Brigis G, Stoyanov D, Urbonaite B, Sipetić S, Schober E, Ionescu-Tirgoviste C, Devoti G, de Beaufort CE, Buschard K, Patterson CC. Caesarean section is associated with an increased risk of childhood-onset type 1 diabetes mellitus: a meta-analysis of observational studies. Diabetologia. 2008 May;51(5):726-35. doi: 10.1007/s00125-008-0941-z. PubMed PMID: 18292986. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18292986/

Arrieta, Marie-Claire, et al. „Early infancy microbial and metabolic alterations affect risk of childhood asthma.“ Science translational medicine 7.307 (2015): 307ra152-307ra152.

Sevelsted, Astrid, et al. „Cesarean section and chronic immune disorders.“ Pediatrics 135.1 (2015): e92-e98.

Dempsey, Rhea. Birth with Confidence: Savvy choices for normal birth. BookBaby, 2016.

Kamath, Beena D., et al. „Neonatal outcomes after elective cesarean delivery.“ Obstetrics and gynecology 113.6 (2009): 1231.

Chehab, M., et al. „Impact of a major decrease in the use of episiotomy on perineal tears in a level III maternity ward.“ Journal de gynecologie, obstetrique et biologie de la reproduction 43.6 (2014): 463-469.

Bogner, Gerhard, et al. „Breech delivery in the all fours position: a prospective observational comparative study with classic assistance.“ Journal of perinatal medicine 43.6 (2015): 707-713.

Amorim, M., et al. „Selective episiotomy vs. implementation of a non-episiotomy protocol: a randomized clinical trial.“ Reproductive health 14.1 (2017): 55.
Walker, Shawn. „The breech and the perineum“. breechbirth.org.uk, 2014.

Olivers natürliche HypnoBirthing Hospitalgeburt

Heute habe ich eine Hospitalgeburt gefunden, die auch noch dazu eine Landgeburt ist (also ohne jegliches Wasser, keine Dusche, kein Bad). Mama tonalisiert immer wieder mit tieferen Tönen.

Wunderschön zu sehen ist die Massage auf die Bänder rund um das Kreuzbein der Mama in der frühen Phase der Geburt, also da, wo das Kreuzbein richtig raus kommt wenn Baby durchkommt.

Viel Spass beim Visualisieren!

Mariah’s Hospital-HypnoBirthing-Geburt

Heute habe ich mal wieder ein Video für euch. Hier ist eine etwas ältere Geburt, dafür aber im Krankenhaus. Dies ist eine HypnnoBirthing Geburt, die leider in der Geburtsphase auf dem Rücken endet. Das Gewicht auf den Rücken zu bringen in der Geburtsphase, wo das Kreuzbein nach hinten rauskommt, um Baby Platz für das Durchkommen zu schenken, ist alles andere als optimal. Kein Wunder also, dass Mama in der Geburtsphase recht aktiv mithilft. Beachtet ihre recht elegante Zwischenlösung zwischen „purple pushing“ und Geburtsatmung. Sie hält die Luft nie an. Sie atmet durch den Mund, und erreicht einen stärkeren Druck beim Runterarbeiten, dadurch, dass sie ihren Mund verängt.

Beachtet auch, dass ihr Partner viel mit Gegendruck arbeitet.

Viel Spass!

Buchtipp – Real food for pregnancy

Dieses Buch scheint mir sehr gut zu sein – und somit habe ich beschlossen, es zu empfehlen, obwohl es (noch) keine deutsche Übersetzung des Buches gibt.

Die Autorin, Lily Nichols, ist eine registrierte Diätetikerin / Ernährungsberaterin, zertifizierte Diabetespädagogin, Forscherin und Autorin mit einer Leidenschaft für evidenzbasierte Ernährung – sagt sie über sich selbst. Und die Leidenschaft für evidenzbasierte Ernährung kann ich ihr nicht absprechen. Immerhin hat ihr Buch „Real food for pregnancy“ über 900 Referenzen!

Damit ist ihr Buch „Real Food for Pregnancy“ voll mit kurz-und-bündigen Zusammenfassungen von Studien. Strukturiert und klar zeichnet sie ein Bild, wie wir uns so ernähren können, dass wir und unsere heranwachsenden Kinder möglichst gesund bleiben. Wer bei mir schon mal im Kurs war, weiss dass ich selber auch schon angefangen habe, evidenzbasiert über Ernährung zu schreiben. Dieses Werk ist allerdings um einiges umfangreicher und auch um einiges tiefergründiger als dies mein Werk in der nächsten Zeit (oder Jahren!) sein wird – und damit ist es eine ganz klare Buchempfehlung für jeden, der gut genug Englisch spricht, um es zu lesen.

Beim ersten Überfliegen scheint es mir dennoch so, dass dieses Buch mein eigenes Werk nicht (gänzlich) ersetzt (hehe 🙂 ) – vielmehr scheinen sich die beiden sehr gut zu ergänzen 🙂 (ok, das ist sehr schmeichelhaft für mein Ego 🙂 ). Eine sehr interessante Studie über Datteln und wie sie die Geburt positiv beeinflussen können findet leider keine Erwähnung. Datteln finden leider nur negative Erwähnung, was ich sehr schade finde.

Aber dennoch: ich denke nicht, dass es ein weiteres Buch gibt, das so gut recherchiert ist, und uns einen Weg zum gesunden Essen aufzeigt.

Also, wer Englisch gut genug beherrscht, um sich dieses Buch zuzutrauen, lest es auf jeden Fall!

5 Punkte von 5 von mir!

Lily Nichols hat übrigens auch ein Buch über Ernährung bei Schwangerschaftsdiabetes geschrieben.

… und so kann es auch kommen – Silvesterbaby in Eigenregie

Ich habe diesen super süßen Nicht-HypnoBirthing Geburtsbericht entdeckt auf Sarah Schmid’s Home Page (die von Alleingeburt). Es ist keine HypnoBirthing-Geburt, aber voll süß – und zeigt wie manchmal alles anders kommt als man denkt 🙂 – in dem Fall eine nicht geplante Heimgeburt / Alleingeburt.

Die Mama hatte unerkannt 2 Tage lang Wellen, bis das Baby dann plötzlich da war – an Silvester!

Na ja, hier ist der Link.

HypnoBirth of Jemima – etwas lauter

Heute möchte ich euch noch eine lautere Geburt vorstellen. Laut ist ein relativer Begriff. Mama ist „laut“ für ein paar Atemzüge, wenn der Kopf kommt – da aber schon richtig. Davor oder danach aber gar nicht.

Ich finde diese  Geburt sehr schön, Mama ist voll und ganz bei sich, macht zu Hause auch noch Dehn-Übungen, um ihren Körper perfekt auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Und wählt dann all die Modalitäten, Musik, Position, Licht, die ihr zusagen.

Et voila: